Fährtenarbeit in der Freizeit :: Was sonst nirgends passt

Fährtenarbeit in der Freizeit

von Yvonne & Hexe(YCH) am 27. Mai 1999 06:30

Hallo Michaela,

: Henrys Erfolge sind ebenso schwankend, bei der letzten "Pruefung" vor einem Monat hat er auf einer ca. 1500 Schritt langen und 3 Stunden alten Fremdfährte mit einer 2 Stunden alten kreuzenden Verleitungsfährte 3 von 4 Gegenständen abgesucht und angezeigt. 2 durch Platz, einen durch unprofessionelles Wedeln mit stark verzoegertem Platz smiling smiley) Den 4. Gegenstand hat er nicht mehr gefunden. Den zweiten Gegenstand hat er nach dem Kommando "Bring" apportiert, so wie es vorgesehen war. Das Gelände war teilweise Wiese, auch etwas Waldboden dabei. Und ab da wird es für Henry sehr schwierig, da ihn Wildfährten ablenken und er manchmal die Spur verliert.
: Wir sind also zu 70 Prozent professionell smiling smiley) und haben 100 Prozent Spass und das ist wohl das wichtigste. Wie weit ist Hexe mit der Fährte ?

Wir sind im Moment so weit, daß sie eine Fährte mit 3 Winkeln und einem Gegenstand sicher läuft, auch wenn es eine Fremdfährte ist. Liegen 2 Gegenstände aus, dann macht es ihr noch Schwierigkeiten, die Spur wieder aufzunehmen. Unsere Fährten sind noch maximal eine halbe Stunde alt, bei sehr windigem Wetter höchstens 15 Minuten. Einen Geländewechsel auf einer Fährte haben wir auch noch nicht probiert.
Jetzt werden ja einige Wiesen schon gemäht. Wenn die wieder etwas nachgewachsen sind, läßt sich vielleicht mal eine Fährte legen, die erst nach 1 Stunde gesucht wird.

Liebe Grüße

Yvonne und Hexe


von Holger + Ajax(YCH) am 22. Juni 1999 09:18

Hallo Michaela,

seit Deinem Beitrag zur Fährtenarbeit ist nun ungefähr ein Monat vergangenen und ich habe in den vergangenen zwei Urlaubswochen versucht dies umzusetzen. Dabei habe ich festgestellt, daß die Fährtenarbeit unserer Hündin offensichtlich einen riesigen Spaß macht, denn wenn ich eine Fährte lege (oder besser gesagt "trampele"winking smiley bleibt sie ganz ruhig sitzen und beobachtet mich dabei aufmerksam. Sie verszichtet dafür sogar auf Freilauf mit unserem Rüden (der auch lieber irgendwelchen Fährten hinterherschnüffelt, als den von mir gelegten).
Eine banale Frage zur Durchführung habe ich aber noch und würde mich freuen, falls mir da jemand Tips geben könnte: Wie erkenne ich eigentlich, ob der Hund noch auf der Fährte ist? Wenn ich die Fährte im hohen Gras lege, dann ist das einfach, allerdings habe ich den Verdacht, daß der Hund auch eher der optischen Fährte folgt. Im kuzen Gras kann jedoch auch ich keine optische Fährte mehr erkennen und deshalb auch nicht kontrollieren, ob der Hund noch der Fährte folgt. Wie mach' ich das? Oder mach' ich da etwas Grundsätzliches falsch?

Vielen Dank im voraus
Holger mit Ajax und Danessa (dem Bluthund in spe)

von Yvonne & Hexe(YCH) am 22. Juni 1999 09:45

Hallo Holger,

fein, daß Dir/Euch die neue Freizeitbeschäftigung so gut gefällt.

: Wie erkenne ich eigentlich, ob der Hund noch auf der Fährte ist?

Wenn Du eine Fährte im kurzen Gras legen möchtest, dann suche Dir Orientierungspunkte, an denen vorbei Du die Fährte legst. Oder am Rand der Wiese steht ein Pfahl oder Baum, auf den Du beim Fährtelegen geradeaus zu gehst, usw.
Winkel (baust Du die auch schon ein?) lege ich meist auch an solchen Stellen, die ich sehr leicht durch ihr Umfeld wieder erkennen kann, z.B. ein größerer Stein auf dem Acker.

weiterhin viel Spaß beim Suchen

Yvonne und Hexe

von Holger + Ajax(YCH) am 22. Juni 1999 10:23

Hallo Yvonne,

vielen Dank für Deine schnelle Antwort, die natürlich neue Fragen aufwirft: Was muß/kann ich denn eigentlich von meiner Hündin im Hinblick auf das Suchen von Fährten erwarten? Ich machde das zwar wirklich nur als "Freizeitgestaltung" (Im Gegensatz zur Hunde-"Arbeit"winking smiley aber ich möchte die Hündin natürlich werde über-, noch unterfordern. Momentan lege ich Fährten von ca. 30m Länge, diese aber nicht geradlinig, sondern mit einigen Kurve/Schlangenlinien drin (Ca. alle 5m "lauert" dann ein Leckerli im Gras). Das sind natürlich auch immer die Stellen wo ich selbst die Fährte wieder veliere :-(

Viele Grüße
Holger mit Ajax & Danessa

von Juliane(YCH) am 22. Juni 1999 10:49

Hallo, Holger!
Du solltest Dir bei jeder Fährte eine Skizze anlegen. (Bäume, Sträucher usw., keine beweglichen Punkte, wie Kühe oder parkende Autos einzeichnen) Das ist auch von Vorteil, weil Du dann später mal wieder nachschauen kannst, welche Schwierigkeiten Du schon gearbeitet hast. Zur Fährtenskizze gehört auch, dass man sich die Uhrzeit, das Wetter, die ungefähre Temperatur und die Windlage notiert. Ausserdem notiert man, wann die Fährte gelegt wurde und wann sie abgesucht wird. Echte Fährtenspezialisten lassen auch den Hund nicht zuschauen, wenn die Fährte gelegt wird. Die hängen sogar die Autos mit Decken zu, wenn der Hund darin wartet.
Ich selbst lasse meine Hündin zu Hause und hole sie, wenn ich mit dem Legen fertig bin.
Ausserdem solltest Du Dich am Abgangspunkt an markanten Punkten im Gelände orientieren. Möglichst zwei verschiedene Sachen (ein Baum und ein Strommast z.B.), weil man beim konzentrierten Fährtenlegen oft schon nach ein paar Schritten gar nicht mehr weiss, wo's langgeht. Es ist ganz wichtig, dass Du noch weisst, wo die Fährte ist, sonst hat das ganze wenig Sinn. Lege Dir doch mal eine Fährte und suche sie dann nach einer halben Stunde ohne Hund ab, indem Du Dich nur am Gelände und an Deiner Skizze orientierst. Erst wenn Du das kannst, kannst Du sicher sein, dass Du Deinen Hund auch nicht "fehlleitest".
Viel Erfolg wünscht Dir Juliane

von Lorenz(YCH) am 22. Juni 1999 12:31


: schon nach ein paar Schritten gar nicht mehr weiss, wo's langgeht. Es ist ganz wichtig, dass Du noch weisst, wo die Fährte ist, sonst hat das ganze wenig Sinn. Lege Dir doch mal eine Fährte und suche sie dann nach einer halben Stunde ohne Hund ab, indem Du Dich nur am Gelände und an Deiner Skizze orientierst. Erst wenn Du das kannst, kannst Du sicher sein, dass Du Deinen Hund auch nicht "fehlleitest".
: Viel Erfolg wünscht Dir Juliane

hallo Juliane

toll deine erleuterungen, aber was heisst hier fehlleiten? ich dachte immer der hund sucht die fährte selber...

gruss lorenz

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