Scheiße , . Meine meine Hündin hat krebs :: Gesundheit & Hund

Scheiße , . Meine meine Hündin hat krebs

von Birgit(YCH) am 23. Januar 1999 15:27

Hallo Monika,

kann es vielleicht auch schlicht und einfach Zufall sein, daß beides gleichzeitig aufgetreten ist?
Ich hatte bei meiner Hündin nämlich auch den Fall, daß sie trotz Impfung an Zwingerhusten erkrankte. Damals (ist jetzt auch schon wieder ca. 3 Jahre her) wurde mir von meiner Tierärztin erklärt, daß diese Impfung bei weitem nicht so 100%ig ist, wie die anderen Impfungen - vielleicht hat sich das inzwischen aber geändert?!? Jedenfalls kamen (kommen?) neue Erreger aus Osteuropa, an denen auch die geimpften Hunde erkrankten, aber nicht so schwer wie die ungeimpften. Baghira und ihre Spielkameraden (alle geimpft) hatten sich allerdings alle angesteckt, wurden den Zwingerhusten aber auch wieder relativ schnell und ohne Probleme los. Die Gefahr sich trotz Impfung zu infizieren war (ist?) auch vom verwendeten Impfserum abhängig. Einige Firmen hatten scheinbar ein "umfassenderes" als andere. Soweit ich weiß, haben aber inzwischen alle Firmen insoweit ihr Impfserum umgestellt, daß Zwingerhusten nicht mehr separat geimpft wird (auch nicht mehr einzeln erhältlich ist), sondern bereits in der Kombinationsimpfung enthalten ist.
Hat Deine Shirley eigentlich Probleme mit Allergien? Verträgt sie manche Futtersorten nicht? Könnte es deshalb sein, daß sie allergisch darauf reagiert, woraus der Impfstoff hergestellt wurde? (Oder gibt es diese Möglichkeit beim Hund nicht? Beim Menschen muß man aber z. B. bei der Grippeimpfung auch vorsichtig sein, wenn er gegen Hühnereiweiß allergisch ist...)
Es tut mir leid, daß ich Dir hier keinen konkreten Tip geben konnte, aber vielleicht fragst Du ja mal Deinen Tierarzt, was an diesen Möglichkeiten dran sein könnte. Die Antwort würde mich dann auch sehr interessieren.

Auf jeden Fall wünsche ich Euch dieses Mal mehr Glück beim Impfen
Birgit


von Peter(YCH) am 24. Januar 1999 11:00

Lilo,
vielen Dank für Deinen Hinweis und den Artikel.
Ich glaub, da ist sehr viel dran, oder die Wahrheit liegt irgendwo
in der Mitte.
Ich fang jetzt auf jedenfall an, alles rund um dieses und andere
Gesundheitsthemen zu sammeln und es im Netz zusammenstellen.
Ich war so frei, hab den Artikel gleci mit aufgenommen.
Nochmals Danke!

von Eva(YCH) am 25. Januar 1999 14:39


Hallo, zusammen,

da ich schon mal dieses Forum entdeckt habe, kann ich Euch auch gleich eine Frage stellen, die mir bisher kein Tierarzt so richtig beantworten konnte. Meine Hovawarthündin hatte im Welpenalter einen Muskelabriß im rechten Vorderbein. Da unsere damalige Tierärztin das nicht erkannte und uns gegen das Humpeln lediglich Salben verschrieb, dauerte es 6 Wochen, bis wir endlich in die Tierklinik nach Kassel gingen.Dort wurde sofort festgestellt, das etwas nicht stimmte, und Rio wurde 5 Stunden lang operiert. Der Muskel war in der vergangenen Zeit schon wieder unten angewachsen, deshalb konnte man den Muskel nicht wieder richtig annähen, weshalb die Stabilität des Beines nicht mehr richtig gegeben ist. Trotzdem konnte sie etwa ein Jahr gut laufen und toben, bis sie beim Spielen in ein Loch trat und diesmal das linke Bein verletzt war. Der Tierarzt stellte fest, daß der Muskel wohl schon beim ersten mal angerissen war, und jetzt nur endgültig durchgerissen ist. Bei der nun folgenden Operation wurde der Muskel durch den Oberschenkelknochen auf die andere Seite gezogen und dort vernäht. Heute ist Rio 5 Jahre, die Operationen fanden im Alter von 1/2 und 1 1/2 Jahren statt. Rio ist heute der gesündeste Hund überhaupt, springt, tobt, hat wahnsinnig Kondition und humpelt nicht mehr. Trotzdem hat man uns in Gießen gesagt, daß Rio wahrscheinlich später mit Athrose zu kämpfen haben wird, da die Belastung ungleichmäßig ist, und sie mit dem einen Vorderbein auch ganz leicht nach außen schlenkert (fällt aber wirklich nur noch mir auf, nicht mal auf einen Ausstellung wurde dies bemerkt).
Ich würde aber gerne wissen, ob man schon im Vorfeld etwas gegen Athrose machen kann, sei es durch Training oder auch Futterzusätze. Was geschieht bei Athrose eigentlich? Rio ist übrigens sehr schlank, sie wiegt bei 65 cm Schulterhöhe knapp 30 Kilo.
Weiß jemand etwas über den Futterzusatz Hokamix?
Ich bedanke mich jedenfalls schon im vorraus für Antworten,

Eva und Rio (die noch lange ohne Schmerzen laufen will)

von Ingrid(YCH) am 25. Januar 1999 15:18

Hallo,

wir haben gerade erfahren, daß die Krebserkrankung unserer Hündin sich dem Endstadium nähert. Da nun höchstwahrscheinlich eine Metastase das Auge befallen hat, was schnell mit Schmerzen verbunden sein wird, hat uns der Tierarzt nahegelegt, über eine Einschläferung nachzudenken.

Wie seht Ihr die Frage, ob wir sie zuhause oder beim Tierarzt einschläfern lassen sollen? Sie geht ausgesprochen gerne zum Tierarzt (kein Witz - wegen der vielen Schleckerchen, die es dort und danach gibt), auf der Fahrt dorthin oder im Wartezimmer ist sie, da wir angesichts ihres Alters und ihrer Krankheit recht oft beim Tierarzt sind, nie besonders aufgeregt. Auch wenn es egoistisch klingen mag - ich weiß nicht, ob ich es überstehen würde, wenn sie zuhause eingeschläfert wird. Ich bin momentan zwangsweise überwiegend zuhause, dann ständig an der Stelle vorbei zu müssen, wo sie gestorben ist...

Das zweite, was uns beschäftigt, ist das Danach. "Tierkörperbeseitigungsanstalt" kommt mit Sicherheit nicht in Frage. Kennt jemand im Raum Stuttgart/Ulm einen Tierfriedhof? Der Tierarzt erwähnte kurz, daß man Tiere mittlerweile einäschern lassen kann, weiß dazu jemand etwas?

Viele Dank schon mal

von Burkhard Redeker(YCH) am 25. Januar 1999 17:51

Hallo Ingrid,

: wir haben gerade erfahren, daß die Krebserkrankung unserer Hündin sich dem Endstadium nähert. Da nun höchstwahrscheinlich eine Metastase das Auge befallen hat, was schnell mit Schmerzen verbunden sein wird, hat uns der Tierarzt nahegelegt, über eine Einschläferung nachzudenken.

tut mir leid für Deine Hündin, wie lange wart ihr zusammen?

: Wie seht Ihr die Frage, ob wir sie zuhause oder beim Tierarzt einschläfern lassen sollen? Sie geht ausgesprochen gerne zum Tierarzt (kein Witz - wegen der vielen Schleckerchen, die es dort und danach gibt), auf der Fahrt dorthin oder im Wartezimmer ist sie, da wir angesichts ihres Alters und ihrer Krankheit recht oft beim Tierarzt sind, nie besonders aufgeregt. Auch wenn es egoistisch klingen mag - ich weiß nicht, ob ich es überstehen würde, wenn sie zuhause eingeschläfert wird. Ich bin momentan zwangsweise überwiegend zuhause, dann ständig an der Stelle vorbei zu müssen, wo sie gestorben ist...

Ich kann Dir nur raten, lass es zuhause in der für die Hündin gewohnten Umgebung passieren.
Der Hündin wird es (ein wenig) leichter dadurch.
Meinen letzten Hund Carlos habe ich nach akutem Nierenversagen Zuhause auf meinem Bett
einschlafen lassen, so eine richtige Abschiedszeremonie mit Musik.
Glaub mir, es macht auch für Dich die Sache leichter, es zu Hause geschehen zu
lassen. Glaub einfach fest daran, daß ein wenig von ihrem Wesen in Deinem persönlichen
Umfeld bleibt.

: Das zweite, was uns beschäftigt, ist das Danach. "Tierkörperbeseitigungsanstalt" kommt mit Sicherheit nicht in Frage. Kennt jemand im Raum Stuttgart/Ulm einen Tierfriedhof? Der Tierarzt erwähnte kurz, daß man Tiere mittlerweile einäschern lassen kann, weiß dazu jemand etwas?

Für den süddeutschen Raum kann ich Dir da nichts sagen, hier in NRW gibt es ein "Bestattungsunternehmen"
für Haustiere, die lassen wenn gewünscht die Tiere in einem holländischen Tierkrematorium in der nähe von
Amsterdam einäschern.
Hab das im Fernsehen gesehen, die Zeremonie in Holland war sehr Stilvoll, Du kannst die Asche in einer
kleinen, geschmackvollen Urne mit nach Hause nehmen. Es ist sicher möglich, da auf eigene Faust hinzufahren.
Eine Einzeleinäscherung kostet ca. 300 DM.

Wenn Du willst, suche ich die Adresse raus.

Ciao Burkhard

von Bine(YCH) am 25. Januar 1999 22:37

Hallo Ingrid,

es tut mir sehr leid mit deiner Huendin und ich kann mich nur den anderen Beiden Anschliessen, lasse sie zuhause einschlafen.
Ich habe hier eine riesige Liste mit Tierfriedhoefen in Deutschland und muss mich erst durchwuehlen um einen in deiner Naehe zu finden.
Es gibt einen Verein, der nennt sich Humaner Tierschutz e.V, er foerdert alternative Wege zur "Beseitigung" von toten Haustieren. Ansprechpartner ist Herr Peter Roeschies, Postfach 500201, 44872 Bochum, Tel.0234/49 64 33

Ich denk an Euch
Bine und Xanni G/H

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