Scheiße , . Meine meine Hündin hat krebs :: Gesundheit & Hund

Scheiße , . Meine meine Hündin hat krebs

von Ana(YCH) am 30. Juli 1998 07:24

Hallo Sabina!

Vielen Dank für Deine Antwort. An homöopathische Mittel habe ich auch schon gedacht. Ich bin aber immer davon ausgegangen, daß ich sie vom Tierarzt verschrieben bekommen muß. Ich werde das auf jeden Fall ausprobieren. Freddy geht es, nachdem er sich übergeben hat, hinterher immer wieder gleich gut. Er muß dann auch tage- oder wochenlang nicht mehr brechen. Kann ich das dann trotzdem nehmen???!!!
: Ansonsten könntest Du es auch mit homöopathischen Mitteln versuchen. Bewährt sind für Magenkatarrhe Nux Vomica D6 und Pulsatilla D4. Diese Mittel kannst Du Dir als Globuli (= kleine Milchzuckerkügelchen) in der Apotheke besorgen. Dann gibst Du Deinem Hund davon stündlich im Wechsel jeweils 5 Stück bis es besser wird. Also zuerst 5 Küglechen Nux vomica, 1 Std. später 5 K. Pulsatilla usw. Wenn Du Besserung feststellst, aufhören. Nebenwirkungen gibts nicht, entweder es hilft oder nicht. Wenn Du aber nach ca. 6-8 Stunden keine Besserung bemerkst, hilft es nicht und Du brauchst die Sachen nicht weiterzugeben.

:Man könnte Deinen Hund auch quasi vorbeugend homöopathisch behandeln, das nennt sich homöopathische Konstitutionsbehandlung. Das sollte aber ein homöopathisch ausgerichteter Tierarzt machen. Diese Behandlung ist ziemlich zeitaufwendig (ca. 1-2 Stunden Gespräch mit Dir und Kennenlernen des Hundes), daher nicht ganz billig. Aber es lohnt sich oftmals sehr.
Weißt Du, wo ich eine Adresse eines solchen Tierarztes in meiner Nähe (Hannover) bekommen kann?

Vielen Dank für Deine Mühe.

Liebe Grüße

Ana

von Sabina(YCH) am 30. Juli 1998 10:02

:Hallo Ana,
grinning smileyu kannst die Mittel auf jeden Fall ausprobieren, es wird nicht schaden. Wie häufig bricht er denn, wenn er bricht? Nur 1-2mal oder den ganzen Tag immer wieder? Auch Durchfall? Frißt er vorher Gras, oder geht es einfach so los? Du schreibst, wenn es vorbei ist, ist der Hund wieder munter. Und während der Zeit, wo ihm schlecht ist? Liegt er wirklich auf dem Rücken im Körbchen? Und nur dann, wenn es ihm schlecht geht oder liegt bzw schläft er öfter so? Hat er außer dem Erbrechen auch noch andere Beschwerden ( nicht zeitgleich)? Gibt es sonst noch besondere Auffälligkeiten bei Deinem Hund (auch ungewöhnliche Verhaltensweisen wie zB auf dem Rücken liegen).Wenn Du möchtest, kannst Du mir das alles genauer schildern, dann kann man evtl noch ein passenderes Mittel finden. Ich bin zwar auch nur laie, beschäftige mich aber schon ein paar Jahre mit Homöopathie.
:Zu Deiner Frage nach einem Tierarzt im Raum Hannover Möglichkeit 1). Branchenbuch durchgucken. Die Tierärzte mit homöopathischer Zusatzausbildung geben diese Bezeichnung mit an. Ich würde aber auf jeden Fall vorher anrufen und fragen, ob der Tierarzt wirklich klassisch homöopathich arbeitet. Das ist wichtig für die Bestimmung eines für Deinen Hund genau passendes individuelles Mittel. Möglichkeit 2) Du schickst 5 DM in Briefmarken an die
:ZÄN
:Alfredstr. 21
:72250 Freudenstadt
:mit der Bitte um Zusendung einer Liste homöopathisch arbeitender Tierärzte.
:Wenn Du möchtest, beschreib' doch mal genauer. Kannst Du mir auch direkt zumailen. Gruß, Sabina

von Ana(YCH) am 30. Juli 1998 12:07

Hi Sabina!

Vielen Dank für Deine prompte und ausführliche Antwort!
: Wie häufig bricht er denn, wenn er bricht? Nur 1-2mal oder den ganzen Tag immer wieder? Auch Durchfall? Frißt er vorher Gras, oder geht es einfach so los? Du schreibst, wenn es vorbei ist, ist der Hund wieder munter. Und während der Zeit, wo ihm schlecht ist? Liegt er wirklich auf dem Rücken im Körbchen? Und nur dann, wenn es ihm schlecht geht oder liegt bzw schläft er öfter so? Hat er außer dem Erbrechen auch noch andere Beschwerden ( nicht zeitgleich)? Gibt es sonst noch besondere Auffälligkeiten bei Deinem Hund (auch ungewöhnliche Verhaltensweisen wie zB auf dem Rücken liegen).Wenn Du möchtest, kannst Du mir das alles genauer schildern, dann kann man evtl noch ein passenderes Mittel finden. Ich bin zwar auch nur laie, beschäftige mich aber schon ein paar Jahre mit Homöopathie.

Wenn er bricht meist nur 1 mal, maximal 2 mal relativ kurz hintereinander (innerhalb einer Stunde). Er hat keinen Durchfall dabei und frißt auch kein Gras (das tut er zwar manchmal, erbricht sich danach aber nicht). Wenn er sich übergeben muß, geht er immer in die Küche (Glück für mich). In letzter Zeit passiert es auch ab und zu, daß er in sein Körbchen geht und sich dann auf seine Decke erbricht. Er liegt ganz gern mal auf dem Rücken, auch wenn er schläft. Aber wenn er sich erbrochen hat, sieht das ganz anders aus. Es sieht dann aus wie eine Unterwerfung, weil er auch die Rute einklemmt und sehr schnell wedelt. Ich weiß nicht, ob das auf dem Rücken liegen eine ungewöhnliche Verhaltensweise ist. Er liegt ziemlich oft sehr entspannt so. Wenn er auf dem Bauch liegt, streckt er auch sehr oft die Hinterläufe nach hinten aus. Ist das ungewöhnlich? Wir werden jedenfalls sehr oft darauf angesprochen.

:Zu Deiner Frage nach einem Tierarzt im Raum Hannover Möglichkeit 1). Branchenbuch durchgucken. Die Tierärzte mit homöopathischer Zusatzausbildung geben diese Bezeichnung mit an. Ich würde aber auf jeden Fall vorher anrufen und fragen, ob der Tierarzt wirklich klassisch homöopathich arbeitet. Das ist wichtig für die Bestimmung eines für Deinen Hund genau passendes individuelles Mittel. Möglichkeit 2) Du schickst 5 DM in Briefmarken an die

Wegen dem Tierarzt werde ich mich auf jeden Fall erst einmal umhören (auch bei Freunden etc.). Zur Zeit ist das Thema nicht so akut, ich möchte aber beim nächsten häufigeren Auftreten darauf vorbereitet sein.

So, das war erst einmal ein langer Monolog. Ich hoffe, Du kannst damit was anfangen. Schon jetzt einmal tausend Dank für Deine Hilfe

Ana & Freddy

von Sabina(YCH) am 30. Juli 1998 13:37

Hallo Ana,
wie lange fühlt Fraddy sich denn offensichtlich unwohl, wenn er gebrochen hat. Und diese "Unterwerfungsgeste" macht er sofort danach? Wie lange liegt er so? Ist er, wenn er bricht, den ganzen Tag anders als sonst?
Freddy ist doch ein größerer Hund, oder? Ist er generell eher selbstbewußt oder eher unterwürfig? Kann er gut allein sein? Hast Du schonmal darübner nachgedacht, ob irgend etwas vorher passiert, wenn er bricht?
Ich werde in den nächsten tagen mal meine Bücher durchstöbern, ob mir noch was einfällt.
Grüße, Sabina


von Ana(YCH) am 31. Juli 1998 05:54

Hallo Sabina,

hier meine Antworten auf Deine Fragen:
:wie lange fühlt Fraddy sich denn offensichtlich unwohl, wenn er gebrochen hat. Und diese "Unterwerfungsgeste" macht er sofort danach? Wie lange liegt er so? Ist er, wenn er bricht, den ganzen Tag anders als sonst?
Freddy fühlt sich so lange unwohl, bis ihm einer von uns "Absolution" erteilt, d. h. ich rufe ihn zu mir, wenn ich alles weggewischt habe und kraule ihn. Die Unterwerfungsgeste macht er, wenn einer von uns in die Küche kommt und das Malheur sieht. Wir schimpfen nicht mit ihm, wir machen alles kommentarlos weg und wenn ich sehe, daß er wie ein Häufchen Elend in seinem Korb liegt, rufe ich ihn. Danach ist er wieder ganz der Alte.

:Freddy ist doch ein größerer Hund, oder? Ist er generell eher selbstbewußt oder eher unterwürfig? Kann er gut allein sein? Hast Du schonmal darübner nachgedacht, ob irgend etwas vorher passiert, wenn er bricht?
Freddy ist ein Bobtailmix und wiegt 17 kg. Ich würde ihn anderen Hunden gegenüber als selbstbewußt einstufen (er geht keiner Rauferei aus dem Weg, auch wenn es sich um Hunde handelt, die doppelt so groß sind wie er). Uns gegenüber ist er aber nicht dominant. Er kann mehrere Stunden allein bleiben und hat damit offensichtlich auch keine Probleme (jault und bellt nicht, bricht in dieser Zeit auch äußerst selten). Über vorhergehende Ereignisse haben wir auch schon nachgedacht, aber wir können beim besten Willen keinen Zusammenhang sehen. Es passiert meist aus heiterem Himmel in ganz alltäglichen Situationen.

:Ich werde in den nächsten tagen mal meine Bücher durchstöbern, ob mir noch was einfällt.
Das ist supernett!!!

Viele Grüße

Ana
:
:

von Birgit(YCH) am 01. August 1998 21:42

Hallo Ralf,

ich besitzte auch eine begehrte Hündin - zumindest war sie es einmal. Sie wurde auch dauernd von Ründen verfolgt mit aufreiten etc. Sie kam dann immer mit dem Blick "mach was" auf mich zu und hat sich nicht gewehrt. Nach der dritten Läufigkeit hat sich diese Bild allerdings kraß gewandelt, sie ist selbstbewußter geworden, "scheißt" die anderen Hunde auch zusammen und hat seit der Zeit ziemlich Ruhe. Wenn es noch mal einer probiert, wird er ganz schnell in die Schranken verwiesen.
Falls es also bei Deiner Hündin kein organisches Problem ist hilft vielleicht nur warten und das Selbstbewußtsein stärken (der Hundeplatz mit Spielstunde hat ihr allerdings sichtlich gut getan). Chlorophyllpaste etc. haben in dem Bereich bei mir allerdings auch komplett versagt.

Ich wünsche Dir viel Geduld!
Birgit + Baghira

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