Leinenziehen . :: Hundeerziehung + Soziales

Leinenziehen .

von Martina(YCH) am 05. Juli 2003 19:42

Hallo,
mein Hund ist knappe 2 Jahre alt. Ich habe ihn seit ca. einem halben Jahr, aus dem Tierheim.
Er ist ein absolut lieber Kerl, verträglich mit allem und jedem und erziehungsmäßig ist er aúch ein ganz Braver - bis auf die Sache mit der Leine...
Zu Anfang hat er noch ganz schlimm gezogen, inzwischen ist es schon sehr viel besser geworden, nur wenn er etwas Interessantes sieht oder so kommt es noch vor. Wir sind auch in einer Hundeschule und da wurde mir geraten, ich sollte halt immer stehenbleiben oder die RIchtung wechseln, wenn er zieht (hab ich hier ja auch schon oft gelesen so).
Das funktioniert ja auch inzwischen gut (zuerst bin ich natürlich kaum weitergekommen), nur eine "Problemstelle" haben wir noch und das ist beim Straßenüberqueren.
Regelmäßig fängt er dabei an zu ziehen wie eine Lokomotive und natürlich macht er auf der anderen Seite gleich so weiter, auch wenn's vorher ganz ordentlich ging.
Nun meine Frage: was kann ich denn dann tun? Ich kann ja nicht mitten auf der Straße stehenbleiben oder die Richtung wechseln, wir müssen da ja schon zügig rüber - und leider ist es auch egal wohin wir wollen, über irgendeine Straße müssen wir immer...
Also was kann ich da machen, denn es heisst ja immer, wenn die Methode stehenbleiben und/oder RIchtungswechsel erfolgreich sein soll, muss es auch konsequent IMMER gemacht werden.
Danke euch schon mal!

von Andrea B.(YCH) am 06. Juli 2003 04:05

Hallo Martina!
Ich mache immer folgendes:
Bereits einige Meter vor der Straße nehme ich meinen Boxer in die Grundstellung und lasse ihn bei Fuß gehen.
An der Bordsteinkante angekommen setzt er sich (inzwischen von alleine) hin und geht dann bei Fuß mit mir über die Straße.
Auf der anderen Straßenseite belohne ich ihn dann und gebe ihn "frei"!
Inzwischen ist diese Übung so ins Blut übergegangen das ich Karlo auch ohne Leine an Straßen oder Bahnübergänge heranführen kann ohne das er unkontrolliert losläuft.
LG Andrea

von Martina(YCH) am 06. Juli 2003 08:57

Hallo Andrea,
danke für Deinen Rat. Nur leider sind wir noch lange nicht soweit, dass ich ihn "ordnungsgemäß" in Grundstellung nehmen und bei Fuß gehen lassen könnte (aber irgendwann ***träum...***).
Ich arbeite im Moment immer noch daran, dass er erstmal eine vernünftige Leinenführigkeit bekommt, sprich: nicht mehr zieht...
Klappt ja auch schon ganz gut (nicht immer, aber immer öfter;-)), nur halt in den beschriebenen Situationen hab ich ein Problem, da ich ja das Stehenbleiben oder Richtungswechseln nicht konsequent durchführen kann.
Vielleicht hat ja noch jemand einen Tipp für mich!?

von Bernie(YCH) am 06. Juli 2003 09:53

Hallo!

Ich hatte haargenau dass gleiche Problem. Ich konnte mir nur mit Disc-Scheiben helfen. Ich habe meinen von einem Hundetrainer auf die Disc-Scheiben konditioniert.

Immer dann wenn meiner anfing zu ziehen habe ich ihm die Disc-Scheiben zwischen die Beine oder vor die Nase geworfen. Das hat gewirkt. Heute reicht es, wenn ich ab und zu mit den Disc-Scheiben klapper.

Gruß Bernie

von Silke(YCH) am 07. Juli 2003 11:23

Hi!

Ich glaube, Dein Hund hat Dein "Problem" mit der Straße erkannt ("Da kann sie nicht anhalten *türilüüü*!"winking smiley, also mußt Du das Problem auch an einer Straße lösen. Such Dir doch ne Straße, auf der NICHT so viel los ist - vielleicht am Wochenende auf einem Kaufhaus-Parkplatz (sind ja auch oft "Straßen"winking smiley? Oder irgendwo in der Feldmark? Da kannst Du dann ggf. noch einen weiteren Anreiz schaffen, indem Du den Hund sitzen läßt und einen Ball o.ä. rüberrollst / -wirfst, dann hast Du gleich das volle Programm, aber ohne Risiko. Oder jemand anderer fährt halt mit dem Fahrrad oder langsam mit dem Auto hin und her o.ä. - ist bestimmt auch nett ;-)

An einer "richtigen Straße" würde ich vielleicht nicht prompt umdrehen, aber ich würde postwendend wieder zurückgehen, sobald ich die andere Seite erreicht habe. Da ist der Lerneffekt zwar nicht sooo groß, aber der Hund hat trotzdem keinen Erfolg - immerhin.

Grüßle, Silke

von Kerstin(YCH) am 15. Juli 2003 14:13

Hallo,

Das Problem liegt ganz einfach daran, dass der Hund "geistig nicht auf Dich fixiert" ist. Die besten Erfahrungen habe ich dabei mit Training an der langen Leine gemacht, wobei der Hund lernt, sich auf den Besitzer bzw. Leinenführer zu fixieren. Ich mache das seit Jahren und habe damit recht gute Erfolge.
Wenn Du mehr dazu wissen willst, schreib mir bitte eine E-mail, da ich nur sehr unregelmäßig hier im Forum bin.
KHuberTHP@aol.com
Gruß Kerstin

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