Farbvererbung beim Schäferhund :: Hundezucht & Hundeaufzucht

Farbvererbung beim Schäferhund

von Andreas(YCH) am 08. August 2000 12:12

Hallo Antje,

du antwortest aber schnell :-)
:
: Gerade für die Familie würde ich beim DSH unbedingt den Hund aus Leistungsline empfehlen, vorausgesetzt, der Hund wird körperlich und mental ausgelastet. Ich habe sehr gut Erfahrungen damit gemacht, wobei ich allerdings dann empfehle, Hündinnen zu wählen. "Nur so nebenbei" geht natürlich nicht, aber das geht ja auch mit anderen Arbeitsrassen, z.B. dem Border Collie, schief. Eine Grundausbildung und täglich genügend Bewegung gehören schon dazu, dann ist der Hund aus Leistungslinie der ideale Familienhund (weil der auch mal was wegsteckt und i.d.R. ein ausgeglichenes Aggressions- und Triebpotential besitzt).

Ich habe aber schon von Leute gehört, die mit einem Leistungshund überhaupt nicht klarkommen, der Hund räumt denen das Haus auf. Vielleicht ist er dann aber nicht ausgelastet, aber das trifft ja oft auf Hunde zu und mit den neuen Verordnungen wird es ja auch immer schwerer.

:
: Für mich ist die Farbe wirklich überhaupt kein Kriterium! Ich wähle den Welpen, der mit wesensmäßig und trieblich am besten gefällt! Warum sich in der Auswahl künstlich zusätzlich einengen?

Das hast du Recht, so sollte es eigentlich sein.


: Tja, das wissen die Götter. Aber es gibt ja auch Leute, die ihre DSH-Hündin (ohne Papiere) belegen lassen, weil sie unbedingt einen Sohn oder eine Tochter von gerade dieser Hündin haben möchten, und das, obwohl bekannt ist, daß die Hündin HD hat!

Also so ähnlich wie die Leute, die Mischlinge züchten und dann ganz stolz darauf sind.

:
: Dann handelt es sich um ähnliche Bedingungen wie z.B. bei den Dobermännern? Habt Ihr eine ZTP und/oder Körungß

Da ich nicht weiß, wie es bei den Dobermännern ist, kann ich dir leider nicht sagen, ob es die gleichen Bedingungen sind. Eine ZTP und Körung haben wir aber schon, aber es ist wohl etwas schwer dies hier zu erklären.

Viele Grüße

Andreas

von Ingah(YCH) am 22. August 2000 13:37

Hallo Antje,

das ist jetzt zwar eigentlich Rosinenkackerei, aber wenn grau wirklich dominant verebt wird, der Vater mischerbig für grau und die Mutter nicht-grau ist, gibt der Vater an 50% seiner Nachkommen das Gen für "Grau" weiter, diese sind dann auch grau.
Die 25% erhälst Du nach Mendelscher Regel in einer F2 Generation für das rezessiv vererbte Merkmal, wenn ein Tier der Ausgangsverpaarung (F0) reinerbig für das dominante und eines für das rezessive Gen ist.
Bitte belehre mich, wenn ich auf dem völlig verkehrten dampfer sitze.

Viele Grüße, Ingah

von Ingah(YCH) am 22. August 2000 14:00

Hallo Antje,

Ich kenne mich mit der Agouti-Färbung bei Hunden auch nicht aus. Bei Katzen allerdings, Beispiel: Abessinier-Katzen (sie haben, wie Wildkaninchen, ein sogenanntes "Ticking"winking smiley, gibt es ein spezielles Gen für Agouti/nicht-Agouti, dabei ist Agouti dominant. Ein weiteres Gen legt die Art der Zeichnung fest (so tragen zum Beispiel getigerte Hauskatzen auch immer Agouti) und wieder ein weiteres entscheidet über die Farbe.
Bei den Abessinierkatzen gibt es außer schwarzer Bänderung der Haare auch noch eine Reihe weiterer Möglichkeiten (z.B. rotbraun, stahlgrau etc).
Die Intensität der Farbe wird von einer Vielzahl von Genen bestimmt.
(Was bei den Hunden sicher ähnlich ist.)
Warum weiß man eigentlich bei den Katzen relativ genau über die Farbvererbung Bescheid, obwohl es eine ganze Reihe von Farben und Zeichnungen gibt? Zumindest die Farbvererbung des DSH sollte doch wohl gut bekannt sein, bei der großen Anzahl von Würfen, die es jährlich gibt (wobei sicher der größte Teil aus Verpaarungen von schwarzbraunen stammt).
Ich hoffe, Du verzeihst das Abschwenken auf die Katzen, aber wenn Du Pferde und Mäuse anführst, erzähle ich Dir etwas von Abessinierkatzen.

Viele Grüße, Ingah

von Antje(YCH) am 23. August 2000 04:54

Hallo Ingah,

: ... aber wenn grau wirklich dominant verebt wird, der Vater mischerbig für grau und die Mutter nicht-grau ist, gibt der Vater an 50% seiner Nachkommen das Gen für "Grau" weiter, diese sind dann auch grau.

Hast natürlich recht, theoretisch sind dann 50% der Welpen mischerbig grau. (erst denken dann schreiben...)

Viele Grüße

Antje

von Antje(YCH) am 23. August 2000 05:01

Hallo Ingah,

: Warum weiß man eigentlich bei den Katzen relativ genau über die Farbvererbung Bescheid, obwohl es eine ganze Reihe von Farben und Zeichnungen gibt?

Weiß man vermutlich schon, aber ich habe leider noch keine "leichte" Lektüre darüber gefunden, sondern nur wochwissenschaftliche Texte in Englisch (habe schon im Deutschen kein besonders gutes Verhältnis zur Chemie...) oder aber über Farbschläge, die nichts mit dem DSH zu tun haben (und das "Grau" des DSH's z.B. ist etwas anderes als das "Grau" des Silberpudels oder Weimaraners).


: Zumindest die Farbvererbung des DSH sollte doch wohl gut bekannt sein, bei der großen Anzahl von Würfen, die es jährlich gibt (wobei sicher der größte Teil aus Verpaarungen von schwarzbraunen stammt).

Der größte Anteil ist schwarz-gelb oder schwarz-braun, das stimmt. Da braucht man sich dann keine Gedanken mehr darüber zu machen, welche Farbe die Nachkommen haben werden, sondern höchstens darüber, wie sehr so manche Zuchtlinie im Laufe der Generationen aufhellt.

Viele Grüße

Antje

von Maggie H. Lenninger(YCH) am 17. November 2000 20:03

Hallo Andreas,
wie kannst Du denn über ein eheähnliches Verhältnis zwischen einem Deutschen und einem Weißen nachdenken.
Liebe Grüße Maggie

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