Autofahren verträgt er nicht und . :: Mein erster Hund

Autofahren verträgt er nicht und .

von Mandy(YCH) am 01. Mai 2003 15:25

Hallo Hundefreunde,

ich bin`s nach langer Zeit mal wieder - einige werden sich erinnern, im Frühjahr letzten Jahres hab ich hier die tausend Fragen gestellt, die wohl jeder stellt, der sich gern einen Hund anschaffen möchte.

Ja, seit Anfang September ist er nun da, der Hund. Ninos heißt er, ist jetzt 11 Monate alt und ein Collie/Schäfer-Mix (also dann doch kein Goldie oder Labrador).

Ninos kommt aus Griechenland und bekommen habe ich ihn über eine Tierschutzorganisation (im Nezt zu finden unter www.faza-aegina.de).
Eine Mitarbeiterin meldete sich auf meine Anzeige, die ich auf der Suche nach einem Welpen ins Netz gestellt hatte.

Anfang September wurde Ninos dann nach Deutschland geflogen und bekam bei mir ein schönes Zuhause und 2 "Geschwister" - Kater Jesse und Kater Justin. Ich glaube, er mag die beiden wirklich gern und die Katzenjungs ihn auch ...

So also die Geschichte über Ninos Hund in Kürze.

Nun mal zu meinen kleinen Problemen mit Ninos:

Der arme Kerl hat Schwierigkeiten mit dem Autofahren. Anfangs wurde ihm immer schlecht und er mußte sich übergeben. Ich habe ihm Zuckerwürfen gegen die Übelkeit beim Tierarzt besorgt. Mittlerweile kommt er auch ohne die Würfel aus und es wird ihm nicht mehr Übel während der Fahrt.

Allerdings hechelt er unaufhörlich, sabbert dabei und ist sehr nervös.
Die Fahrt in den Oster-Urlaub an die Ostsee war für Ninos somit eine Qual. Wir hatten ihm, da wir zu viert unterwegs waren, den Kofferraum des Skodas so gemütlich wie möglich eingerichtet, aber er fand dort auf der ganzen Fahrt keine richtige Ruhe. Futter und Wasser lehnte er auch ab. An der See angekommen war er zwar trotzallem noch recht munter, aber in der Nacht mußte er sich übergeben und bekam Durchfall.

Am nächsten Tag verzichteten wir auf`s Auto und sorgten dafür, daß Ninos ausreichend Ruhe bekam. Es ging ihm dann auch gleich wieder besser. Am Tag darauf waren wir wieder mit dem Auto unterwegs. Ninos hatten wir mit auf die Rückbank genommen. Er hechelte trotzallem wieder ganz schlimm und in der Nacht bekam er wieder Durchfall.

Die Heimfahrt am Ostermontag hat er dann trotz Hecheln und Nervosität ganz gut verkraftet. Er war zwar ziemlich fertig und müde in den darauf folgenden Tagen, aber er hatte keinen Durchfall.

Hatte vielleicht jemand von Euch ähnliches mit seinem Hund erlebt und kann mir Tipps geben, wie ich Ninos zu etwas Ruhe beim Autofahren verhelfen kann?

Ich weiß ja, man soll mit dem Hund trainieren. Das tue ich ja auch, nehme ihn oft mal kurze Strecken im Auto mit, fahre mit ihm in den Wald ... Aber irgendwie ist es immer das gleiche, erst mag er gar nicht einsteigen und wenn er dann drin ist, dauert es nicht lange und er hechelt wieder ganz sehr.

Nun mache ich mir Sorgen, wie das werden soll, wenn es im Sommer richtig warm ist und Ninos mit dem Auto mitfahren soll. Durch die Hitze wird er sowieso ständig am hecheln sein und dann noch ins Auto - da krieg ich jetzt schon Panik, daß er das nicht aushält. Denn gesund ist das doch sicher nicht für ihn, oder?

Außerdem wollen wir im Sommer wieder an die See und Ninos soll natürlich auch wieder mitfahren. Die Ostsee, den Strand und alles drumherum mag er nämlich genauso wie ich, da möchte ich ihn natürlich nicht drauf verzichten lassen müssen.

Ich hoffe, jemand von Euch kann Ninos und mir da helfen.

Dann hab ich noch eine Frage zum Thema "Futter":

Ninos frißt nicht gern Trockenfutter - ich hab schon sämtliche Sorten ausprobiert und immer das selbe: nie frißt er seinen Napf leer und machmal rührt er es gar nicht an.

Momentan bekommt Ninos früh Trockenfutter und abends Futter aus der Dose gemischt mit gekochten Kartoffeln, Möhre, Gemüseflocken oder Müsli von Vitakraft, gelegtlich mische ich auch Trockenfutter mit rein.
Mittlerweile sammelt das Trockenfutter sogar raus und frißt dann nur das Dosenfutter. Nun bin am Überlegen, Ninos nur noch mit Futter aus der Dose und zusätzlich mit Selbstgekochtem zu füttern. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob das auf die Dauer gut für seine Zähne ist.

Er kaut zwar viel ein seinem Kauknochen und bekommt auch Lecker-Knochen und anderes Hundegebäck als Leckli zwischendurch, aber ich bin mir nicht sicher, ob das wirklich ausreicht um seine Zähne gesund zu halten.
Andererseits, wenn er das Trockenfutter eh selten frißt, nützt es seinen Zähnen auch nichts ...

Was haltet Ihr in diesem Zusammenhang von Zähneputzen beim Hund?
Wäre das dann eine Lösung, wenn ich das Trockenfutter von Ninos` Speiseplan streiche? Wie oft putzt man einem Hund die Zähne und welche Zahnbürste und Zahnpasta muß man da benutzen?

Ich bedanke mich schon mal für Eure Aufmerksamkeit und freue mich schon auf Eure Tipps.

Ciaoi

Mandy und Ninos

von Sabine(YCH) am 08. Mai 2003 15:36

Hallo,

mit dem Autofahren muss er lernen was gutes zu verbinden. Ich weiß nicht in wiefern ihm noch schlecht wird dabei , aber du könntest es auch mal mit Leckerlies probieren oder mit ihm "Spielen" im Auto(wenn du nicht selber fährst;0))

Naßfutter würde ich auf gar keinen Fall empfehlen, mein Hund kommt aus Spanien und war am Anfang auch verwundert über das Trockenfutter aber jetzt frißt er es sehr gerne. Versuche es mal mit einer anderen Marke und Geschmacksrichtung.Was fütterst du jetzt ???(Marke).
Das Naßfutter ist nicht nur nicht gut für die Zähne sondern es sind zudem noch nicht viele Inhaltsstoffe drin die von Hund verbraucht werden und somit sind riesige, stinkende Haufenm das resulat.Die Hunde bekommen Blähungen und Mumdgeruch...Und es ist nicht gut für die Zähne.
Ich putze meinem Hund nur die Zähne wenn ich sehe das sich Ablagerungen bilden, die putze ich dann mit einer normalen Zahnbürste und Wasser weg. Braucht aber einiges an Training bis er sich as gefallen lässt.

Lieben Gruß Sabine

von Mandy(YCH) am 10. Mai 2003 17:38

Hallo Sabine,

danke für Deine Antwort. Ninos ist ein sehr schwieriger Fall. Ich glaube, schlecht ist ihm jetzt nicht mehr so sehr während der Fahrt. Zumindest hat er oft schon einige Minuten nach dem Aussteigen wieder Leckerlis genommen und auch sein Futter aufgefressen.

Während der Fahrt rührt er allerdings gar nichts an weder Leckerlis noch sein Lieblingsspielzeug.

Aber Dein Vorschlag mit dem Spielzeug hat mich auf eine Idee gebracht.
Ich könnte ja mein Auto hier auf unserer Hundewiese parken und mit Ninos am und im Auto spielen. Die hinteren Türen aufmachen, seinen Ball durchwerfen und Ninos hinterher schicken (so habe ich ihm auch beigebracht, über Hindernisse zu springen). Oder den Ball verstecken und Ninos suchen lassen, das Spiel mag er auch sehr gern.
Abends kann ich ihn dann vielleicht auch mal draußen füttern - erst vor dem Auto und dann auch mal drin. Vielleicht hilft ihm das, sich mit dem Auto anzufreunden.

Wenn ich nicht selbst fahre, setze ich mich immer mit zu ihm und versuche ihn durch Streicheln und gutes Zureden abzulenken. Hilft aber meist gar nichts, denn noch kurzer Zeit geht das Hecheln wieder los.

Auch wenn ich selber fahre, rede ich mit ihm - sage z.B. die Namen seine liebsten Spielkameraden oder erzähle ihm vom Spazierengehen und seinem Ball. Diese Dinge versteht er sonst sehr gut und lauscht dann ganz gespannt. Im Auto aber reagiert er darauf leider auch nicht.

Naja, bis zum nächsten Urlaub ist noch etwas Zeit. Bis dahin werden wir weiter üben, eine andere Möglichkeit gibt es wahrscheinlich nicht. Jetzt können wir ja auch öfters mal Baden fahren, das mag er sehr gern und da müssen wir das Auto nehmen, zum Laufen ist es viel zu weit.

Mit dem Futter ist Ninos auch schwierig. Zur Zeit bekommt er Bonzo von Friskies (Junior Menü). Das frisst er zumindest, wenn er mal hungrig ist. Probiert hab ich schon `ne Menge Sorten aus dem Zoohandel (Royal Canin kam kurze Zeit ganz gut an, dann war`s aber auch nichts besonderes mehr), Pedigree mit 5 Sorten Fleisch und Knuspertaschen lehnt er komplett ab und die Menüs der Supermarktketten und Chappi frisst er 3 - 4 Mal und das war`s das auch schon wieder. Vitakraft Müsli mag er nur, wenn`s mit Dosenfutter gemischt ist. Es gibt da noch eine Sorte vom dm-Drogeriemarkt, die frisst er auch, aber eben nur, wenn er Hunger hat und nichts anderes da ist.

Wahrscheinlich wird`s mir nicht gelingen, ihn komplett auch Trockenfutter umzustellen, oder ich muß es mit Gewalt durchdrücken und ihm einfach nichts anderes mehr geben. Ich weiß nur nicht, ob das wirklich so gut und unbedingt notwendig ist, immerhin ist er ja sowieso schon nicht der Kräftigste. Mundgeruch hat er ja keinen. An die Zahnbürste werde ihn dann demnächst trotzdem mal gewöhnen, schaden kann das ja nicht.

Also, danke nochmals und schönes Wochenende noch

Mandy + Ninos und Katzis

von Cari(YCH) am 12. Mai 2003 21:47

Hy Mandy,

Meine Goldie Hündin übergab sich anfangs auch oft beim Autofahren, durch viel herumprobieren und einen Haufen Beobachtungen haben wirbemerkt das sie nur nervös wird und ihr übel wird wenn wir durch Tunnel und auf autobahnen fahren, diese beiden Probleme haben wir mit Homöopathischen Mitteln völlig weg bekommen. Erstens versuche den Grund herauszufinden warum er Angst haben könnte, vielleicht ist es eine simple Kleinigkeit an die ihr nicht gedacht habt, allein ein unangenehmer Geruch kann so etwas auslösen, zum Bsp. von einem Duftbäümchen,...... (So war es bei dem Dobermann meiner Freundin - Duftbaum raus - Hund behielt Essen im Magen, nicht im Auto).
Wenn das nicht hilft mach dich über solche Mittel schlau, beim Tierarzt oder so.´Bei unserer Hündin brauchten wir das nur 2 Mal dann hat sie bemerkt das ihr auf der autobahn,... niemand was tut und alles war in Ordnung
Ich hoffe ich konnte dir helfen, Cari, Ginger und Dusty

von pascal(YCH) am 28. Mai 2003 09:37

hallo.
zum autofahren: das mit dem spielen auf der hundewiese ist super.. damit musst du anfangen. gar nicht fahren.. erst einfach mal im auto spielen, dann mal den motor anstellen (ohne fahren) und ihn so in kleinen schritten ans auto gewöhnen.. und wichtig: immer bestärken. dann sollte es mit der zeit gehen.. dann kleinere fahrten (zum baden) und immer weiter ausdehnen..

zum futter: mein labrador hat anfangs auch nie fertig gegessen, ausser ich habe ihm fleisch reingemischt. dann habe ich angefangen, ihm regelmässig 3mal täglich (welpe) das trockenfutter für 20min hinzustellen und danach wieder wegzunehmen.. dann hat er es ziemlich schnell kapiert dass es sonst nichts gibt.

ausschliesslich büchsenfutter würde ich auch nicht empfehlen. er bekommt mit dem trofu alles was er braucht. und mit der zeit wird er es auch fressen.

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