Maulkorbzwang in DB :: Hunde Gesetze + Hundeverordnungen

Maulkorbzwang in DB

von tascha(YCH) am 10. Juni 2002 15:13

: Tja, mit den Boxen ist das so ne Sache. Theoretisch gibt es ja wohl für fast jeden Hund einen Variokennel (=Flugboxen). Allerdings denke ich mal, damit dürfte man dann nur noch im Gepäckabteil reisen.
:
: Und ja Hunde in Boxen reisen umsonst.

Allerdings, steht auf der Seite der Bahn, dass nur Hunde bis zur Größe einer Katze in einer Box/Tasche umsonst sind.

von Kaya(YCH) am 10. Juni 2002 16:25

Hallo!

: Allerdings, steht auf der Seite der Bahn, dass nur Hunde bis zur Größe einer Katze in einer Box/Tasche umsonst sind.

Echt? Muß ich doch nochmal nachschauen. Ich bin zumindest mit meinem Hund, der fast 30 kg hatte, ein paar Mal gefahren, ohne daß ich zahlen mußte.

Grüße, Kaya

von Nicola mit Sally(YCH) am 10. Juni 2002 18:00

Hallo Alex,
:
: Ich glaube, dass du mich da mißverstehst!
: Natürlich bin ich für "Rücksichtsnahme" - aber mir graut vor einer Gesellschaft, die sich an den irrationalen Ängsten Einzelner orientiert und diese eventuell zur Grundlage ihrer Gesetze macht! Verstehst du den Unterschied???

Ja - mir gefällt nur der Begriff "irrational" nicht so. Es klang für mich so, als meintest Du es im Sinne von "unbegründet" und sei nicht ernstzunehmen. Aber das habe ich wohl einfach falsch verstanden.
Allerdings wären manche Gesetze auch garnicht notwendig, wenn sich jeder an die Grundregeln des Zusammenlebens halten würde. Aber da es immer einige (wenige) gibt, die sich darüber hinwegsetzen, entstehen immer mehr Verordnungen und Erschwernisse für alle - womit wir wieder bei der "Sippenhaft" wären.
:
: Natürlich! Und bedauerlich! Aber mit Schikanen für Hundebesitzer und vor allem für Hunde löst man die Probleme nicht! Im Gegenteil halte ich neben der Tierschutzrelevanz vieler Verordnungen etliche um sich greifende Maßnahmen für kontraproduktiv, weil z.B: Hunde die nicht mehr frei laufen können überdurchschnittlich gestört werden etc......

Das ist richtig. Es wäre halt wünschenswert, dass sich Kompromisse finden (und durchsetzen lassen). Anleinpflicht an Ort X, dafür ausgewiesene Freilauffläche an Ort Y. Nur müssten sich halt alle daran halten, was leider nie der Fall ist. Auch die Idee mit dem Extra-Abteil im Zug, wo Hunde erlaubt sind, finde ich nicht übel, aber ist es in der Realität durchführbar? Es gibt auch immer mal wieder Nichtraucher, die sich im Raucherabteil über den Qualm beschweren und Raucher, die im Nichtraucherabteil rauchen...

: : Vielleicht sind das alles Vorfälle, die man als Hundehalter nicht zur Kenntnis nimmt? Ohne Grund nimmt die Hundefeindlichkeit sicher nicht zu.
:
: *uuupppps* Da lehnst du dich aber weit aus dem Fenster. Ich kann mich hier nur Ewalds Meinung anschliessen. Insgesamt gibt es heute mit Sicherheit eher weniger Unfälle mit Hunden als früher!!!

Jetzt hast Du mich missverstanden. Ich meinte gar nicht Vorfälle im Sinne von Unfällen, sondern eher "Kleinigkeiten", über die Nichthundehalter sich aufregen und die man als Hundehalter evtl. nicht registriert.
:
: Und was unsere besondere Situation betrifft ist dein Argument absurd (aber das kannst du nicht wissen, insofern nehm ich es dir nicht übel). Unsere Hunde stellen in keiner Weise eine irgendwie sachlich begründbare Beeinträchtigung von Nachbarn dar!´

Ich meinte gar nicht Deine Hunde, sondern bezog mich auf Deinen Satz, dass "in der näheren Umgebung die Hundefeindlichkeit zunimmt in letzter Zeit". Dass das so ganz grundlos ist, kann ich mir halt nur schwer vorstellen. Irgendwoher muss das ja kommen - sprich irgendwelche Hunde -(halter) haben durch ihr Verhalten (welches Dir als Selbst-Hundehalter vielleicht gar nicht auffällt) den Ärger von bestimmten Leuten auf sich gezogen.

Im großen und ganzen sind wir schon einer Meinung. Ich denke halt nur, dass einige Verordnungen ihren Ursprung im falschen Verhalten einiger weniger haben und nicht, weil der Gesetzgeber Rücksicht auf die Ängste von einzelnen nimmt. Z.B. diese "Hubbel" und Blumenkästen in verkehrsberuhigten Zonen, werden nicht deshalb konstruiert, damit die Eltern von Kleinkindern sich sicherer fühlen, sondern weil einige sonst trotz Tempolimit mit 60 Km/H durchbrausen würden.

Gruß
Nicola mit Sally
:

von Alex & Aris(YCH) am 10. Juni 2002 19:33

Hallo Nicola,

: Ja - mir gefällt nur der Begriff "irrational" nicht so. Es klang für mich so, als meintest Du es im Sinne von "unbegründet" und sei nicht ernstzunehmen.

"Irrational" einfach im Wortsinne! Also nicht rational begründbar. Jemand hat sein Leben lang noch nie schlechte Erfahrungen mit Hunden gemacht, liest in der Zeitung, dass einer von den 7 Mio Hunden in Deutschland jemand gebissen hat und fürchtet sich vor Nachbars Lumpi! Das ist für mich "irrational"! Was nicht heißt, dass die Angst nicht da ist!

: Allerdings wären manche Gesetze auch garnicht notwendig, wenn sich jeder an die Grundregeln des Zusammenlebens halten würde.

YES!!! Meine Rede!
Für mich ist es selbstverständlich, dass ich unseren Ronni NICHT von der Leine lasse, weil er jagd wie ein Teufel! Dazu brauche ich keine Vorschrift! Aber wozu ein kommunaler Leinenzwang für einen Hund wie Aris??? Der läuft auch im Wald kilometerlang auf dem Weg vor, oder hinter mir. Samstags waren wir wieder mit der Kindergruppe des BN unterwegs (er ist das Maskottchen)!!! Alle Erwchsenen die dabei waren haben ihn soooo gelobt (die Kid´s lieben ihn ohnehin und wollen ihn ständig an der Leine führen- nur deswegen muss er es zeitweise über sich ergehen lassen).

Und genauso würde ich es in der Bahn, oder in dichtem Gedränge handhaben! Wenn ich meinem Hund nicht trauen kann, bzw. weiss, dass er in Streßsituationen unkontrollierbare Reaktionen zeigt, dann würde ich ihm einen Maulkorb umlegen OHNE dass es eine diesbezügliche Vorschrift gibt!

grinning smileyas ist richtig. Es wäre halt wünschenswert, dass sich Kompromisse finden (und durchsetzen lassen). Anleinpflicht an Ort X, dafür ausgewiesene Freilauffläche an Ort Y.

Da sind wir nicht einer Meinung! Ich verstehe den Sinn einer Anleinpflicht nicht! Vielleicht bin ich da auch ein bissl stur! Ich möchte meine Freiheit (und die meines Hundes) nicht so einschränken lassen!

: Jetzt hast Du mich missverstanden. Ich meinte gar nicht Vorfälle im Sinne von Unfällen, sondern eher "Kleinigkeiten", über die Nichthundehalter sich aufregen und die man als Hundehalter evtl. nicht registriert.

Ja! Das stimmt! Meine Nachbarn regen sich z.B. darüber auf, dass der Wind ihnen auf die Straße vor ihrem Haus 5-12 Haare hinweht, weil ich die Hunde vor dem HAus saubermache!!! *ggg*

Doch sowas zählt für mich zu "irrational", bzw. da geht es eher um "Machtausübung", deswegen übe ich hier KEINE Rücksicht!

:Ich meinte gar nicht Deine Hunde, sondern bezog mich auf Deinen Satz, dass "in der näheren Umgebung die Hundefeindlichkeit zunimmt in letzter Zeit". Dass das so ganz grundlos ist, kann ich mir halt nur schwer vorstellen. Irgendwoher muss das ja kommen - sprich irgendwelche Hunde -(halter) haben durch ihr Verhalten (welches Dir als Selbst-Hundehalter vielleicht gar nicht auffällt) den Ärger von bestimmten Leuten auf sich gezogen.

Das glaube ich eben nicht! Es ist halt "in", bzw. die Leute, die ohnehin latent hundefeindlich waren haben durch die allgemeine Stimmung "Oberwasser" bekommen!

Meine persönliche Meinung ist, dass der Hundehass bei irgendwelchen künftigen Unfall-ereignissen schlimmer hochschlagen wird wie jemals zuvor. Ich sehe da ziemlich schwarz für die Zukunft. Durch die Diskussionen der vergangenen zwei Jahre ist sozusagen die Saat vorbereitet!!! sad smiley(((

:Im großen und ganzen sind wir schon einer Meinung.

Das glaube ich auch smiling smiley))

:Ich denke halt nur, dass einige Verordnungen ihren Ursprung im falschen Verhalten einiger weniger haben und nicht, weil der Gesetzgeber Rücksicht auf die Ängste von einzelnen nimmt.

Auch richtig! Aber die "Sippenhaft" ist für mich "sittenwidrig"!!!

Grüsse Alex & Aris

von Anke(YCH) am 10. Juni 2002 19:55


: Und genauso würde ich es in der Bahn, oder in dichtem Gedränge handhaben! Wenn ich meinem Hund nicht trauen kann, bzw. weiss, dass er in Streßsituationen unkontrollierbare Reaktionen zeigt, dann würde ich ihm einen Maulkorb umlegen OHNE dass es eine diesbezügliche Vorschrift gibt!

Hallo Alex,

das ist die Sache: DU würdest deinen Hund unter oben angegebenen Bedingungen an die Leine nehmen, bzw. ihm einen Maulkorb anlegen.

Hundebesitzer xy täte das aber nicht, obwohl der Hund dazu möglicherweise genauso reagiert wie deiner.

Übrigens: Wenn ich Hunde mit Maulkorb sehe, bedeutet das für mich nicht automatisch "der Hund ist bissig / gefährlich".
Höchstens bei Polizeihunden, weil die ja für Notfälle auch dressiert sind. (Womit sie möglicherweise schon wieder weniger "gefährlich" sind, als Hund xy, der nur selten einen Maulkorb hat, und ihn deshalb nicht gewöhnt ist.) Das aber nur nebenbei.

Gruss Anke

von sani(YCH) am 14. Juni 2002 15:02

Hallo
Weiss jemand, ob diese Regelung auch für DB-Strecken in der Schweiz gilt?!
LG Dani

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