Folgen für den Deckrüden :: Hundezucht & Hundeaufzucht

Folgen für den Deckrüden

von Stephan(YCH) am 08. Dezember 1999 10:08

Hallo ihr alle,

ich bin mit der Bitte eines Züchters hier in der Gegend konfrontiert worden, ob Nash nicht seine Hündin decken könnte. Da ich mich mit dem Thema noch nie auseinandergesetzt habe, und die Zeit ein wenig drängt, bitte ich, ob jemand mir folgende Fragen beantworten könnte:

Stimmt es, dass die Rüden nach dem Decken selbstbewusster sind?

Wie gross ist das Risiko, dass der Rüde verletzt, zB verbissen wird?

Wie steht es mit Infektionen, ist das wirklich eine Gefahr?

Gibt es sonst noch was, was man dabei beachten muss (ich meine jetzt weniger auf die üblichen Fragen wie Zuchtziele bezogen, sondern mehr praktischer Natur).

Ansonsten würde ich meinem Hund den Spass natürlich gönnen ;-)))

Gruss

Stephan & Nash

von sabine & simbär(YCH) am 08. Dezember 1999 10:27

Hallo Stephan,

frage Dich ernsthaft, ob Du "auch Hundevermehren" willst. Ich höre schon Protestgeschrei... ob ich eine Hündin nur einmal werfe oder meinen Rüden den Spaß einmal gönnen will, ist immer das gleiche. Es werden aus "Besitzerinteresse" Hunde in die Welt gesetzt. Du mußt bereit sein, einen Teil der Verantwortung für diese Welpen zu übernehmen.

Für den Rüden bedeutet ein Deckakt mehr als Spaß haben, decken und Nachkommen zeugen ist seine elementare Pflicht, von Spaß im menschenlichen Sinne sind die Hunde wohl weit entfernt. Das Selbstbewußtsen kann eine gehörige Steigerung erfahren....

Was ist eigentlich der Grund dafür, daß Deine Rüde die Hündin decken soll? Wenn der Hündinnenbesitzer richtig züchten will, muß er einen zugelassenen Rüden nehmen, der "billige (bitte nicht falsch verstehen) Nachbarhund" ist dann sovielso falsch..

Denk bitte in Ruhe darüber nach... und entscheide Dich richtig zum Wohl aller Hunde, die Tierheime sind auch bereits voll mit Welpen ist plötzlich keine will...

Sabine & simbär

von Luci(YCH) am 08. Dezember 1999 10:31

: Hallo Stephan & Nash!!

Ich ahtte das gleiche Problem,wegen meinem Labrador (einen echte schwarze Schönheit,)wurde ich oft wegen des Deckens angesprochen, 3 x habe ich es auch gemacht,1x 8 Junge, 1 x 13!!! und einmal nur mehr 6.Damals war er 1,5 Jahre. Doch er wurde nach jeder Deckung Rüden gegenüber immer dominanter, bis ich ihn kastriert habe, jetzt geht es viel besser, aber oohne Kastration, wäre er mir jeden Rüden angegangen.Und er wurde auch viel geiler, jede Hündin war plötzlich interesssant, auch Chiouaouas(oder wie auch immer man das schreibt).
Aber ich kenne auch Hunde die sich überhaupt nicht veränderten.
Schöne Grüße Luci
:

von Stephan & Nash(YCH) am 08. Dezember 1999 10:40

Hallo Sabine,

natürlich habe ich auch schon drüber nachgedacht, die Hunde sind ok, zumindest meiner könnte die Papiere haben, aber ich habe das aus mangelndem Interesse nie gemacht. Die Hündin ist auch ganz ordentlich, beide Hunde sind vom Wesen her gut und auch HD-frei. Also daran sollte es meiner Meinung nicht scheitern. Dazu kommt noch, das hatte ich vergessen zu erwähnen, dass in der Schweiz sowieso keine Dobermannzucht mehr besteht, was viele Ursachen hat, unter anderem aber auch am Verein und der betreffenden Person liegt. In diesem Sinne sind Skrupel glaube ich nicht angebracht. Die Situation ist zB mit Deutschland nicht zu vergleichen.

Mir persönlich liegt da nichts dran, ausser dass ich denke, es könnten gute Hunde werden, vielleicht keine Sieger auf Wettbewerben, aber brauchbare Hunde eben.

Ich glaube auch nicht, dass der Züchter Probleme hätte, die Hunde loszuwerden, es gibt ja keine mehr in der Schweiz (wobei das natürlich keine Argument ist, denn es gibt sehr gute im benachbarten Frankreich).

Mir geht es eher darum herauszufinden, ob sich das auf meinen Rüden positiv oder negativ auswirken kann.

Ansonsten stimme ich Dir natürlich voll zu, ich bin an sich ein Verfechter einer kontrolierten Zucht, gerade bei so einem anspruchsvollen Hund

Gruss

Stephan

von Stephan(YCH) am 08. Dezember 1999 10:44

Danke für die Antwort

genau das ist nämlich meine Befürchtung, denn Nash ist ohnhin schon ein ziemlich dominanter, 2 1/2 jähriger Dobermann, wenn sich das auch die letzten Jahre etwas gelegt hat, gott sei dank! jedenfalls möchte ich nicht, dass er wieder in das pubertäre gehabe von früher zurückfällt!

Ich werde es nochmal überdenken und sehr wahrscheinlich absagen.

Danke!

Stephan & Nash

von Rägi(YCH) am 08. Dezember 1999 14:21

: Hallo Stephan,
du schreibst, in der Schweiz gäbe es keine Dobermannzuchten. Ich habe soeben in der Zeitschrift HUNDE (SKG)in der Züchtertafel 3 Schweizer Dobermannzwinger gefunden.Die Einträge in dieser Züchtertafel sind übrigens freiwillig.
Gruess Rägi

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