Scheiße , . Meine meine Hündin hat krebs :: Gesundheit & Hund

Scheiße , . Meine meine Hündin hat krebs

von Kris + Chirlie(YCH) am 14. April 1998 10:43

Hallo Petra,
Als ich das mit Deinem Rebell lesen mußte, tat mir das Herz weh. Ich weiß
wie schwer einen allein der Gedanke den lieben Freund von den Schmerzen erlösen
zu lassen fällt.

Ich danke Dir für Deine Ratschläge, sie sind für mich sehr hilfreich.
Lörrach ist leider für mich etwas zu weit, da ich aus NRW komme. Lt.
meiner Tierärztin sollte ich mich an die Uni-Klinik in Hannover, München
oder Duisburg wenden. München ist für mich Entfernungstechnisch genauso blöd.
Mir graust es bei dem Gedanken, ich müßte meinen frisch operierten Hund
8-10 Stunden lang durch Deutschland kutschieren. Ich werde in den nächsten
Tagen wohl mal ein Beratungsgespräch in Hannover vereinbaren, die Zeit läuft mir sonst
weg.
Lt. aller Tierärzte, mit denen ich schon gesprochen habe, ist für Chirlie
die einzige Möglichkeit auf Dauer schmerzfrei zu sein das künstliche
Hüftgelenk - die Kosten sind allerdings unbestritten ein Hammer. Alle anderen
Möglichkeiten wären bei der Stärke der HD warscheinlich von kurzen und
zweifelhaftem Erfolg. Durch die Beidseitigkeit kann wohl sogar ein künstliches
Gelenk zum Problem werden, aber das können wohl bloß die mit Bestimmtheit
sagen, die den Eingriff tagtäglich durchführen.
Grüße Kris

von Petra Führmann(YCH) am 14. April 1998 11:52

Hallo Kris,
viel Glück für Euch beide!
Ich würde mich freuen, von Euch weiter zu hören. U.A. auch deswegen, weil eine Hündin unseres Agility-Vereins ebenfalls beidseitig schwerste HD hat.
Liebe Grüße
Petra

von Tina(YCH) am 14. April 1998 18:21

Hallo Susan,
Wenn ein Junghund systematisch, d.h. langsam aufgebaut wird (10 min - 20 min usw.), dann ist eine einstündige Bewegung in langsamem Tempo in Ordnung.
Nur sollte man darauf achten, wann der Hund von sich aus Ruhepausen ewinlegen möchte und sie ihm dann auch gewähren.
Meine Junghundmeute (jetzt 9 Monate)spielt je nach Temperament auch 20 min nachlaufen mit den erwachsenen Hunden und beim vorröntgen waren alle 7 HD-frei.
Die Quelltexte (kann ich bei Bedarf auch kopieren und dir zusenden):
1) HD und andere Degenerationserscheinungen (http://hunde.com/magazin/m963901a.htm)
2) Hüftgelenkdysplasie (Unsere Hunde - ÖKV-Zeitschrift Juli/August .19988)
3) Hüftgelenkdysplasie (Hundewelt 7/96 + 8/96 + 9/96)
4) Hüftgelenkdysplasie (Das Tier 7/96)
Liebe Grüße Tina


von Katharina Keck(YCH) am 15. April 1998 14:49

Hallo zusammen,
seit 1,5 Wochen ist Trudi, eine 8jährige Mastinohündin bei uns. Wie alle
Hunde schläft sie bei mir im Zimmer. Mir ist aufgefallen, daß sie extrem
schnarcht, viel mehr als alle anderen 4 Molosser, die ich bisher hatte bzw.
habe. Der Tierarzt stellte ein extrem langes Gaumensegel fest.

Das Problem: Mehrmals pro Nacht scheint das Gaumensegel die Luftröhre zu
verlegen und sie bekommt Atemprobleme. Sie röchelt und schnappt nach Luft.
Natürlich wacht sie auf. Außerdem hustet sie seit ich sie habe immer wieder
verschleimt. Das kommt lt. Tierarzt auch von den langen Gaumensegel.

Kennt jemand das Problem? Kann man das Gaumensegel operativ "kürzen" bzw.
kann ich unbesorgt sein, so wie es ist. Ich glaube, daß es schon sehr
unangenehm ist, nachts zeitweise keine Luft zu bekommen. Mein Tierarzt
meinte lakonisch, sie sei damit 8 geworden und würde damit noch 10.

Viele Grüße

Katharina

von Katharina Keck(YCH) am 15. April 1998 15:16

Hallo Kris,

Prof. Matis (Uni München) und Dr. Casa (Lörrach) sind meines Wissens nach die Tiermediziner
mit der meisten und längsten Erfahrung auf diesem Gebiet in Deutschland.
HD-Operationen sind Prof. Matis Steckenpferd, so sagt man. Aber sie macht
nichts Unnötiges, soweit ich es beurteilen kann. Bei einer derart schwierigen
OP sollte man schon die besten Spezialisten wählen, sonst macht man sich
vielleicht den Vorwurf, wegen ein paar km, zur 2. Wahl gegangen zu sein.
Meine Hündin ist auch bei Prof. Matis in Behandlung (noch nicht wegen der
Hüfte, sondern wegen OCD und Achillissehnenabriß). 4x bin ich bis jetzt
nach München und zurück (einfach 300 km) gefahren. Es lohnt sich. Nachdem
meine Hündin wie alle frisch operierten Hunde einige Tage unten bleiben
mußte, bekam ich einen "stabilen" Hund mit. Ich litt schrecklich in der
Zeit, in der "Wilma Sonnenschein" nicht bei mir war. Aber dort war sie
unter ständiger tierärztliche Kontrolle und vor allem ruhig. Bei mir wäre sie sofort
rumgehüpft, statt still zu liegen, selbst wenn ich sie angebunden oder in
einen Käfig (wie schrecklich) gesperrt hätte. Es ist aber wichtig, daß der
Hund sich erstmal wenig bewegt. Das schlimmste ist echt die Zeit, in dem man
den Hund wieder hat. Ich mußte Wilma anbinden, sonst wäre sie ständig
herumgesprungen. Aber selbst so sprang sie manchmal in die Leine. Muß Wilma
irgendwann eine künstliche Hüfte bekommen, werde ich sie die ersten Wochen
in einen Käfig stecken, um jedes "Hüpfrisiko" auszuschließen. Es ist
schrecklich, geht aber vorüber. Besser einige Wochen Qual als lebenslänglich
durch schlecht eingewachsener Prothesen.

Von den Kosten der OP unterscheiden sich die einzelnen Kliniken wenig.

Also überlege Dir genau, wenn Du Deinen Hund anvertraust.

Grüße

Katharina

von M. Brückler(YCH) am 16. April 1998 07:49

Mein Hund schnarcht sehr stark. Wer weiss einen Rat um Abhilfe zu schaffen?

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