Scheiße , . Meine meine Hündin hat krebs :: Gesundheit & Hund

Scheiße , . Meine meine Hündin hat krebs

von Anke(YCH) am 08. April 1998 13:08

Hallo Tina,

ob ein Hund mit einer Amputation noch ein "glückliches" Leben führen kann, ist glaube ich schwer zu beurteilen. Ich habe erst einen Vorderlauf-amputierten Hund persönlich kennengelernt. Es war ein Foxterrier-Mix, der auch mit seinen drei Beinen erstaunlich flink und behende war. Er hat auch vor Raufereien nicht zurück geschreckt. Er benahm sich wie ein "normaler" Hund, bloß sein Frauchen wurde immer wieder angefeindet.
Außerdem habe ich mal einen Artikel über einen Jagdhund (Dt. Drahthaar, wenn ich mich richtig erinnere)gelesen, der bei einem Unfall ein Bein verlor. Der Tierarzt hatte gesagt, der Hund werde wohl nie mehr Treppen laufen oder große Spaziergänge machen können. Die Besitzer haben ihn dennoch operieren lassen und so unglaublich es auch klingen mag, der Hund kommt so gut mit drei Beinen zurecht, daß er sogar wieder mit auf die Jagd geht. Wenn Du möchtest suche ich den Artikel raus.
Ich schätze, athletische Hundetypen können sich besser arrangieren als extrem schwere oder extrem niederläufige.

Ich wünsche Dir viel Kraft für eine Entscheidung, die Dir leider niemand abnehmen kann,
Anke
:

von Sonja(YCH) am 09. April 1998 10:19

:Unser Rüde hat nach einem Unfall eine Radialislähmung am linken Vorderlauf.
:Wir stehen nun vor der Entscheidung ihm den Vorderlauf abnehmen zu lassen oder ihn einzuschläfern.
:Ich suche dringend Leute die selber einen dreibeinigen Hund haben, zwecks Erfahrungsaustausch.
:Es ist wirklich dringend.
grinning smileyanke schonmal im vorraus.
:
:Tina.
:

Hallo Tina,

kannst Du mal bitte erklären, was diese Lähmung genau ist, wie sie festgestellt wurde
und wie sich das bei Deinem Hund auswirkt?

danke und
liebe Grüße
Sonja

von Dagmar(YCH) am 09. April 1998 11:45



Hallo Roland,
nachdem wir unserem Dalmatiner im letzten Sommer Knoblauchgranulat in das Futter gegeben haben und er nur eine einzige Zecke mitbrachte, wollte ich letzte Woche in der Zoohandlung das gleiche Mittel besorgen. Das gibt es aber nicht mehr und der Zoohändler empfahl uns Hefetabletten. Die füttern wir unserem Dali aber sowieso, da er eine empfindliche Haut hat. Probier' es doch einmal aus, wir füttern die normale Bierhefe, die es in jedem Drogeriemarkt gibt, ca. 3 bis 6 Stück am Tag.
Viele Grüße
von Dagmar



von Tina(YCH) am 09. April 1998 19:46


:Hallo Tina,
:
:kannst Du mal bitte erklären, was diese Lähmung genau ist, wie sie festgestellt wurde
:und wie sich das bei Deinem Hund auswirkt?
:
:danke und
:liebe Grüße
confused smileyonja


Hallo Sonja,
Diese Lähmung wird durch eine Quetschung oder einen Abriß der Nerven hervorgerufen.
Der Hund hat keine Kontrolle mehr in dem Bein und auch kein Schmerzempfinden.
Da die Lähmung von der Schulter an abwärts geht schleift das Bein nur hinterher,
so daß es hochgebunden werden muß.
Mein Hund hat sich an dieser Pfote schon alle Krallen rausgerissen, aber warum das kann man nur vermuten.
Der eine Arzt sagt er hätte Nervenschmerzen, der nächste behauptet er macht das weil er kein Gefühl mehr hat.
( wildes Fleisch also , welches sich Tiere in freier Laufbahn auch wegbeißen würden )
Ich hoffe das reicht Dir als Erklärung. Ansonsten melde Dich doch noch mal.
Gruß Tina.

von Kris + Chirlie(YCH) am 09. April 1998 20:48

Bei meiner 3-jährigen Schäferhündin Chirlie ist vor einer Woche beidseitig
schwere HD festgestellt worden. Tierarztdiagnose: Katastrophe (5. Grad)
- das Einzige was helfen kann ist ein künstliches Hüftgelenk.
Wer hat das mit seinem Hund schon mal mitgemacht, was kommt auf mich und
auf Chirlie zu. Wie hoch ist die Erfolgsrate bei einer OP und wie hoch ist
die Lebenserwartung nach hoffentlich erfolgreicher OP. Gibt es Alternativen?
Noch ist der Gesundheitszustand von Chirlie gut. Sie läuft, spielt und
schwimmt gern und ist lebenslustig, draufgängerisch und für jeden Unfug zu
haben. Springen mochte sie noch nie gern. Lahmheiten treten nur auf, wenn
sie es mal wieder übertrieben hat. Durch ein knorpelbildendes Präparat
kann man diesen Zustand hoffentlich noch etwas halten.
Wer kann mir was zu Krankenversicherungen für Tiere und deren Sinn oder
Unsinn sagen. Tragen die beispielsweise die Kosten für eine derartig aufwendige
Behandlung.

von Tina(YCH) am 10. April 1998 07:30

Hallo Kris,
Freunde haben eine jetzt 26 Monate alten DS, der auch den HD-Befund schwer erhalten hat.
Je nachdem wo die Schädigungen auftreten (an der Hüftpfanne oder am Hüftgelenk) kann man anstelle eines künstlichen Hüftgelenkes auch eine Muskeldurchtrennung vornehmen.
Dabei wird dem Hund ein Muskel auf der Flankeninnenseite (beim Menschen der "Schneidersitzmuskel"winking smiley durchtrennt und verkürzt, damit er nicht mehr zusammenwachsen kann.
Dadurch wird der Zu vom Gelenk genommen und die Reibung von Hüftknochen und Hüftgelenk wird stark vermindert.
Das Problem bei der HD ist ja nicht das "nicht zueinander passende" Hüftgelenk-Hüftpfanne-System sondern die sich entwickelnde Arthrose.
Dieser OP verhilft dem Hund zu einem beschwerdefreien Leben und kostet etwa 1.500 - 1.800 DM.
Ein künstliches Hüftgelenk kostet etwa 2.500 - 3.000 DM (Pro Seite).
Erkundigfe dich doch mal bei Professor Ferenc Kasa in Lörrach, er ist die Kapazität auf dem Gebiet der Hüftgelenkdysplasie.
Die Adresse kannst du sicer über die Auskunft erhalten, wenn nicht maile kurz, dann suhe ich sie dir heraus.
Gruß Tina

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