Scheiße , . Meine meine Hündin hat krebs :: Gesundheit & Hund

Scheiße , . Meine meine Hündin hat krebs

von Rina(YCH) am 25. März 1999 16:15

Unser Neufundländer-Rüde (ca. 4 Jahre) hat in letzter Zeit verstärkt Probleme mit der Prostata. Zeitweise kann er sogar nicht Pipi machen, weil die Prostata so gross wird, dass sie auf den Harnleiter drückt. Der Notfall-Tierarzt, bei dem wir waren, riet zur sofortigen Kastration, da ansonsten diese Probleme immer wieder auftauchen. Unser "Haus-Tierarzt" rät davon ab, weil Kastrationen oft unerwünschete Nebenwirkungen haben (z. B. Gelenk- und Kreislaufprobleme, ganz zu schweigen von Trägheit und Hang zur Verfettung). Er empfiehlt die regelmässige Gabe von Anti-Testosteron, also eine Hormonbehandlung. Wer hat Erfahrung mit kastrierten Rüden (vorher/nachher) oder mit Hormonbehandlungen? Danke für Tips! yawning smiley)

von Nadine(YCH) am 25. März 1999 16:24

: Hallo Sonja, hallo Nero,

ich habe meinen damals 5-monatigen Rotti in einer erfahrenen Tierklinik operieren lassen (Dreifache Beckenosteotomie).

Von kleinen "Wundermittelchen" halte ich gar nichts, denn diese beheben nicht die Ursache, sondern lindern bestenfalls die Schmerzen.

In diesem "zarten" Alter sollte man deswegen entweder die Ursache beheben - sprich operieren, oder den Hund von seinen Leiden erlösen!
Denn von selbst korrigiert sich eine HD nie!

Die oben genannte Operation kann ich Dir nur empfehlen - nach ca. 2-3 Monaten sollte Dein Hund wieder schmerzfrei und ungehemmt laufen.

Bei diesem Eingriff wird das Becken des Hundes gedreht und fixiert. Durch diese Drehung sitzt der Gelenkkopf dann richtig in der Gelenkpfanne.
Nach der Operation muß der Hund für die ca. 2-3 Monate an der Leine geführt werden, damit die Knochen richtig verwachsen. Anschließend fühlt sich der Hund wie neugeboren!

Gruß

Nadine

von Bettina Merle(YCH) am 25. März 1999 18:25

Hallo, Ihr Lieben,
haben großes Problem. Meine Freundin hat einen Alaskan Malamute (11 Monate alt) namens Daika. Daika hat von Anfang an das Problem, das sie sich beim Autofahren übergibt, und das nicht nur einmal während der Fahrt. Sie wird abends gefüttert, hat also das Futter schon längst ver-daut, erbricht aber trotzdem Galle (fühlt sich natürlich währenddessen sehr schlecht, ekelt sich vor dem Erbrochenen, Speichel fließt ihr aus der Schnauze). Laut Tierärztin käme das im Welpenalter oft vor. Aller-dings ist sie ja jetzt aus dem Welpenalter draußen. Sie hat Reise-tabletten bekommen (Wirkstoff Cyclizinhydrochlorid); hilft aber nichts. Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht? Wir wären für jeden Vorschlag dankbar (wenn möglich Medikamente auf pflanzlicher Basis bzw. homöopathisch).
Liebe Grüße, Bettina


von Sabina(YCH) am 26. März 1999 07:11

Hallo Bettina,
kannst Du mal kurz beschreiben, wie sich der Hund während der Fahrt verhält (liegend, stehend, apathisch, nervös, jaulend usw.). Danach könnte man besser beurteilen, welches homöopathische Mittel passt.
Gruß, Sabina

von Brigitte+Familie(YCH) am 26. März 1999 09:22

Liebe Bettina,
wir haben auch zwei Alaskan Malamute-Hündinnen. Bei beiden bestand dasselbe Problem im jugendlichen Alter. Malamutes werden ja auch erst spät erwachsen.
Ich habe Cocculus D6 verordnet bekommen. Es hat bei beiden geholfen. So wie Du das beschreibst speichelt die Hündin und erbricht, das habe ich richtig verstanden???
Bleibt sie liegen? Dann sollte das Cocculus auch das richtige Mittel sein.
Man gibt eine Gabe (= 1 Tablette oder 5-10 Tropfen oder 5-10 Globuli) eine halbe Stunde vor der Fahrt und dann bei längeren Fahrten jede Stunde eine. Nach einigen Fahrten verliert sich die Reisekrankheit und man braucht das Mittel nicht mehr.
Vielleicht habt Ihr einen Tierarzt oder einen Apotheker, der Euch beraten kann. Im Buch Homöpathie für Hunde von Dr. med.vet. Günther Wolff ist das auch eine Empfehlung, es gibt aber auch noch andere Mitel, die bei verschiedenen Varienten der Anfälligkeit gegeben werden können.
Kann Deine Freundin sich bei mir persönlich melden? Ihr seid der erste Malamute im Bord außer uns!
Schöne Grüße
Brigitte+Familie

von Daniela(YCH) am 26. März 1999 12:42

Weiter unten findest du bereits eine ausfürhliche Diskussion zum Thema Kastration. Ist typisch dass es wieder ein Mann war, der die Märchen über die angeblichen Nebenwirkungen verbreitet. Männer fühlen sich anscheinend umgehend in ihrer Potenz bedroht, wenn es darum geht Rüden zu kastrieren. Ich habe zwei Rüden, die nun seit einem Jahr kastriert sind, Nebenwirkungen gibt es absolut KEINE!!!! Bei vernünftiger Ernährung und angemessener Bewegung verfetten Hunde nicht. Und auch alle anderen Geschichten sind schlicht nicht wahr. (Zumindest was ich weiss und erfahren habe)

einem Hund dafür sein ganzes Leben lang Hormonspritzen zu geben finde ich also wirklich nicht die bessere Lösung. Wobei der Tierarzt sich natürlich über regelmässige Besuche und Rechnungen freuen wird. Eine Kastration dauert nicht lange, und die Hunde sind nach zwei/drei Tagen wieder auf dem Damm. Probleme mit anderen Hunden gibt es deswegen auch nicht, im Gegenteil.

Also ich kann dir nur dazu raten nicht auf deinen männlichen Tierarzt zu hören und wenn du Zweifel hast, dann mach doch den Versuch und erkundige dich bei einer Tierärztin. Bin gespannt, ob die dasselbe sagt wie ihr Kollege.


Liebe Grüsse

Daniela

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