Scheiße , . Meine meine Hündin hat krebs :: Gesundheit & Hund

Scheiße , . Meine meine Hündin hat krebs

von Eva L.(YCH) am 06. Mai 1998 21:29

Hallo Markus!

:meine Retrieverhündin Stella ist ein Energiebündel (Field Trail 20 kg/2 Jahre). Da ich sie von einer Spitzenzüchterin aus dem DRC gekauft habe, kann ich sagen, Daß es sich bewahrheitet, daß Stelle einen goldenen Charakter hat.
:Wenn Sie aber andere Hunde (meist Rüden) trifft, kann Sie ganz schön giftig werden. Wenn der ander Rüde Ihr am Hintern rumschnuppert, dreht sie sich um un "beiß Ihn ab" . Sie berührt ihn eigentlich nie, flätscht aber ganz ordentlich die Zähne und bellt kurz und agresiv. Andre Hundebesitzer haben schon gefragt warum Stella so "schnippig" ist. Ist das Verhalten von Stella okay ? Bzw. Wie kann ich Ihr das (manchmal auftretende) agressive Verhalten abgewöhnen ?

Ich finde, das Verhalten Deiner Hündin ist normal. Wenn ihr ein Rüde zu dicht auf die Pelle rückt, ist das Abschnappen durchaus gerechtfertigt, und wenn der Rüde es nicht versteht und sie weiter belästigt, ist er es, der nicht ganz normal ist.
Ehrlich gesagt war ich recht erstaunt (positiv!) über den Inhalt Deiner Nachricht. Von Leuten, die viel mit Retrievern zu tun haben, hört man immer öfter über Agressionen - einer der Gründe mag wohl ein in einer anderen Nachricht erwähnter "Züchterschaden" bei dieser Moderasse sein. So kommt es immer häufiger vor, daß Retriever einen extremen Trieb entwickeln, ihre Sachen zu verteidigen, und zwar vom Futter, bis zum Spielzeug oder gar dem Gebiet um ihren Schlafplatz herum. Außerdem wurde auch schon beobachtet, daß Retriever aggressiver untereinander und mit anderen Hunden spielen, als normal wäre .
Ich bin sehr beruhigt, daß Dein Problem nicht sooo schwerwiegend ist. Mit 2 Jahren wird die Hündin eben reif und erwachsen, und läßt nicht mehr von jedem anderen Hund unterbuttern oder zu ausgiebig beschnüffeln.

Viele Grüße!
Eva

von A. Hasler(YCH) am 06. Mai 1998 22:22

Hallo Nicole

Ich habe zwar keinen Westie, dafür eine Spanielhündin, die in etwa dieselben Probleme mit den Pfoten hatte. Anschwellen und danach irgendwo, am häufigsten zwischen den mittleren Zehen, aufbrechen und Ausfluss von Eiter etc. Nun, wir haben ebenfalls alles mögliche probiert, bis hin zu einer Operation, doch null Erfolg.
Seit etwas mehr als einem Jahr ist allerdings alles in bester Ordnung. Wir spritzen ihr ca. alle 10 Tage subcutan eine Ampulle Sulfur und eine Ampulle Mezereum, beides sind homöopatische Heilmittel. Es ist unglaublich, aber seither ist es nie mehr vorgekommen.
Frag mal den Tierarzt oder den Heilpraktiker, es ist wenigstens den Versuch wert. Die Ampullen können auch in der Apotheke rezeptfrei gekauft werden.

Grüsse

Angi

von Eva L.(YCH) am 06. Mai 1998 22:40

Hallo!

::Wußtest Du, daß es einen Verein "Bullterrier in Not" gibt? Das wäre vielleicht auch ein Ansprechpartner gewesen.
:Klar , weiss ich das es diesen Verein gibt...Aber Du meinst doch nicht im ERnst das ein Bullie von dort etwas für Bullineulinge ist oder ?

Ich weiß, daß Frau Schürmann von Tierheimen und Privatpersonen in ganz Deutschland um Hilfe gebeten wird (besonders von Bundesländern und Städten mit obskuren "Kampfhunde Gesetzen"winking smiley. Selbst aufnehmen kann sie nur einen kleinen Teil der Tiere. Es stimmt wohl, daß bei BT-Rassen die Wahrscheinlichkeit höher ist, daß sie von leicht gestörten Vorbesitzern Charakterlich ruiniert worden sind. Trotzdem kommt es genauso oft vor, daß Tiere ein neues Zuhause suchen, obwohl sie charakterlich einwandfrei sind. Auch Welpen sind hin und wieder zu vermitteln.
Bei einem einmaligen Besuch bei Frau Schürmann hatte ich schon den Eindruck, daß sie die Tiere gut einschätzen kann, und daß sie die Tiere auch nur an neue Besitzer abgibt, wo sie überzeugt ist, daß die Leute auch mit damit zurecht kommen. Ich weiß, daß das jetzt bei Euch nichts mehr bringt, ihr seid ja versorgt ;-) Aber vielleicht kommt ja der eine oder andere Bulli Fan auf die Idee, sich einmal bei dem Verein nach etwas passendem umzusehen.
Ich denke, eine informiertere Beratung über Bullterrierrassen und all ihre Probleme und Vorzüge bekommt man nirgends.

:Ich stimme Dir zu, daß es noch viel wichtiger ist, den Züchter selbst zu prüfen, als sich auf Papiere zu verlassen.Dazu musss ich noch sagen , das mir
aus einigen Zwingern des VDH^s die HUnde einfach zu extrem sind.

Wie meinst Du das: extrem? Nur auf Aussehen bzw. Kraft/sportl. Leistung gezüchtet? Hast Du ein paar Züchter besucht? Hast Du Lust, mir (evtl. per privater e-mail) Deine Eindrücke etwas näher zu schildern? Das würde mich sehr interessieren.
Ach ja, müssen Bullterrier, die zur Zucht zugelassen werden, eigentlich auch alle Schutzhund machen? Wenn ich das richtig verstanden habe, war das ja z.B. bei Rottis so.

Viele Grüße!
Eva
P.S. Ich würde mich auch freuen, von BT-Rassen Züchtern und Haltern in Bayern zu hören. Wie läuft das denn so mit Genehmigungen etc.? Meine e-mail ist eva@maisel.de

von MARY(YCH) am 06. Mai 1998 23:23

:
HOLA

Ganz klar diese Meinung wird akzeptiert.

A B E R nicht jeder Mensch W I L L einen Hund aus dem Tierheim.

Wenn ich könnte würde ich eine grosse Finca kaufen und alle armen Tiere
dort hegen und pflegen u.s.w. und mich noch nebenbei an einer süssen
Schar lustiger WESTIE-Gesellen erfreuen.
Was nicht ist, das kann noch werden!!! Schau mer mal.....

I C H bin übrigens auch nicht der Meinung, dass J E D E R Hund "mal sollen darf"!
Sondern mein Heidili soll mal dürfen, damit wir noch einen Westie in unserem
Haus haben. Das ist unser Wunsch und unsere freie Entscheidung.

Es gibt tatsächlich einige verbissene wildgewordene Rumhacker die immer
wieder anderen Menschen Tierheimhunde geradezu aufzwängen wollen.

Auch solche die sich verbal gerade enthusiastisch auf WESTIE-Besitzer
stürzen und denen klarmachen wollen - was die nur für einen "versauten
Modehund haben.!!!!!!!!
Über so eine Miesmache von den tollen WESTIE-Kerlchen - da muss ich
schon kräftig lachen.
JEDER hat das Recht sich seinen Hund frei zu wählen.
Wir lieben unsere beiden Süssen und alle ihre uns verbundenen Westie- und
Nichtwestie-Gefährten.
Damit sind wir im grossen Kreis der WELT-WESTIE-Liebhaber eingeschlossen
und werden es bleiben - solange wir leben.
Genetisches Material hin oder her, langes oder kurzes Schwanzerl,
hoher oder niedriger Rücken, Stehoren oder weiss oder schwarz, oder bitte
sonst noch was?

Die Westies aus unserem Kreis sind alle gesund und munter.
Die haben alle einen ziemlich "starken Charakter" so wie ihre
Herrchen und Frauchen - und dies ohne genetische "Züchtung".
Es vermehrt sich halt einer hier und da - aber auch nicht jeder!
Das richtige Mass - so ist's doch mit allem im Leben.
Nur - wer bestimmt über das richtige Mass ? Ich nicht -

ABER für mich und mein Leben mit m e i n e n Hunden da trage ich die Verantwortung.
Sonst niemand!!! Das ist für mich wichtig !!!!

Also bitte sich nicht so verbeissen in nur eine Hälfte gewisser Meinungen!!!!

ADIOS

von julianek(YCH) am 07. Mai 1998 07:45

Hallo Ihr Streiter,

ich finde die Diskusion wirklich interessant, glaube aber nicht, dass man darueber wirklich diskutieren kann. Das ist eher eine Glaubenssache. (Anderst als bei Erziehungsangelegenheiten, bei denen man durch die Auseinandersetzung mit anderen auch selbst viel lernen kann. Siehe meine mittlerweile abgeschwaechten Ansichten zum Thema Stachler etc)
Das eigentliche Problem sehe ich bei der Beziehung zwischen Herr und Hund.
Mary schreibt, dass jeder Mensch und jedes Tier das Beduerfnis hat sich zu vermehren. Der Mensch hat aber meiner Meinung nach das Beduerfnis, der Hund nur den Instinkt. Der Mensch moechte, dass etwas von ihm in seinen Kindern weiterlebt. Und ich glaube das, uebertragen natuerlich, ist auch Marys Motivation fuer Heidi. Sie liebt Heidi offensichtlich wie ein Kind und moechte, dass etwas von Ihrer Heidi weiterlebt in anderen Hunden. So als muesste Sie sich dann nicht von Ihr trennen.
Es geht also wohl nicht darum einen zweiten Hund zu haben, sondern noch eine kleine "Heidi". Kann sein, dass das jetzt analysierend und besserwissersisch klingt, ist es aber wirklich nicht gemeint, im Gegenteil.
Ich habe ausser meinem Hund noch zwei Katzen. Mit einem der Kater habe ich 2 Jahre allein gelebt. Es war meine erste Katze. Er wurde behandelt wie ein Prinz, vorallem auch weil er als "Welpe" etwas kraenklich war. Er bedeutet mir noch heute (er wird jetzt 7) mehr als alle anderen Tiere. Auch wenn mir klar ist, dass meine Einstellung falsch ist, weiss ich doch, dass er ein Kindersatz darstellt. Wenn man sich das eingesteht, kann man daran arbeiten, und das ist gut fuer beide, Tier und Mensch.
So wie Mary ueber Ihre "Huendili" schreibt scheinen sie zumindest sehr starke Bezugspersonen zu sein.

Jedenfalls sollten wir nicht weiter auf Mary "herumhacken". Es ist wie bei allen Glaubenssachen, Anfeindungen lassen einen nur noch staerker die eigene Position vetreten. Was nicht heisst, das es nicht auch mal kontrovers zugehen soll.
So nun Ende der "Herumphilosophiererei"

Gruss Juliane

von Susan und Maxi(YCH) am 07. Mai 1998 10:04

Liebe Juliane,
auch ich liebe meine Maxi wie ein Kind, so krank das sich auch anhören mag. Auch mir geht manchmal durch den Kopf, daß Maxi eines Tages sterben wird und das vermutlich vor mir. Da ich mir ein Leben ohne sie nicht mehr vorstellen kann, würde auch ich mir natürlich nichts mehr wünschen als in ein paar Jahren noch eine "Mini-Maxi" zu "produzieren". ABER: Erstens weiß ich, daß es nicht nur eine, sondern der Geburtenquote ihrer Mutter entsprechend wohl eher acht oder neun werden, und ich KANN es NICHT verantworten, die Welpen an Menschen abzugeben, denen ich nicht 100%ig vertraue - und wieviele solcher Menschen kennt man schon...
Zweitens versuche ich in solchen Momenten, die Vernunft siegen zu lassen und sage mir, daß ich jeden Hund so lieb gewinnen werde wie ich Maxi lieb gewonnen habe.
Ich kenne selber Hundehalter, die unbedingt erleben wollten wie ihre Hündin Junge bekommt. Es gab dabei REGELMÄSSIG Probleme. Bisher war noch jeder, den ich kenne, gezwungen, die Tiere an Leute abzugeben, die ihm eigentlich nicht so richtig zusagten, weil einfach nicht genügend Interessenten da waren. Kaum jemand besteht darauf, daß die Welpen mindestens 8 Wochen bei der Mutter bleiben - die meisten sind froh, sie nach 6 Wochen "loszuwerden", weil es auf einmal doch mehr Arbeit macht als erwartet.
Ich selber habe Maxi auch nicht aus dem Tierheim, sondern von Privatleuten, die zwei Hunde halten und einfach zu faul waren, den Rüden kastrieren zu lassen. Die Hündin hat schon ein halbes Jahr nach Maxis Geburt wieder geworfen und die Welpen wurden samt und sonders an eine dubiose Hundefreundin abgegeben, die sie weitervermitteln wollte. Von Maxis Geschwistern sind zwei wohl in der Schweiz gelandet und ich denke da direkt an Ciba Geigy (Pharmakonzern, bin mir bei Schreibung nicht sicher) und Konsorten.
Der Grund, warum ich keinen Tierheimhund genommen habe, liegt einzig und allein darin, daß ich zuvor noch nie einen Hund hatte und mir nicht zugetraut habe, einen "vorbelasteten" Tierheimhund zu übernehmen. Heute weiß ich es besser und kenne durch Maxi viele, viele ehemalige Tierheimhunde, und meine Entscheidung steht fest: Mein nächster Hund (wenn ich darüber auch eigentlich noch nicht nachdenken will) kommt aus dem Tierheim!!!
Ich denke nicht, daß man diese Diskussion als Glaubenssache abtun sollte. Die überfüllten Tierheime sind eine Tatsache und ebenso der "Egoismus" von Leuten, die zwar einen Hund "haben" wollen, aber nicht bereit sind, dafür unter Umständen ein paar anfängliche Gewöhnungsschwierigkeiten mit dem Tierheimhund durchzustehen. Außerdem soll es ja auch unbedingt ein ach so putziger Welpili sein.
Mir selber geht auch das Herz auf, wenn ich Junghunde beim Spielen beobachten kann, aber ich finde, das darf nicht auf Kosten der erwachsenen Hunde im Tierheim gehen, die dort leiden, und wie sehr sie leiden müssen wird einem leider auch erst bewußt, wenn man erlebt hat, wie wichtig das menschliche Rudel, ein fester Rahmen und tägliche, ausgiebige Bewegung für die meisten Hunde ist.
Liebe Grüße
von Susan und Maxi (, die jetzt fast ein schlechtes Gewissen hat, weil sie nicht aus dem Tierheim ist)

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