Scheiße , . Meine meine Hündin hat krebs :: Gesundheit & Hund

Scheiße , . Meine meine Hündin hat krebs

von Silvia(YCH) am 08. August 1999 14:24

: Liebe Silvia. Kannst Du mir sagen, seit wann Dein Hund Kaliumbromid bekommt?
Liebe Marion - ausführlich habe ich Dir direkt geschrieben - hier noch eine Kurz-
fassung (für andere Interessenten).
Mein Hund hat 40 kg und bekommt derzeit tägl. 2 Tabletten Luminal und 1 1/2
Tabeletten Dibro-Be (Kaliumbromid). Damit das Kaliumbromid schneller wirkt -
bekam er an 3 Tagen 3 Tabletten je 850 mg Kaliumbromid (unter ärztl. Aufsicht).
Wichtig ist eine regelmäßige Blutkontrolle.
Viele Grüße - Silvia

von Sandra(YCH) am 14. September 1999 13:45

:
: Grüße an Alle,
: kann mir jemand eine definitive Auskunft geben, wann ich einen Bluttest auf Leishmaniose, Borreliose und Babesiose machen kann (Inkubationszeiten). Die Aussagen hierüber sind leider alle sehr unterschiedlich, auch die der Veterinäre.
: liebe Grüße
: Elke

Hallo Elke,
Die Inkubationszeit bei der Leishmaniose ist total unterschiedlich. Ich habe meinen Rüden jetzt seit 3 Jahren (aus dem Tierheim) und jetzt vor 3 Monaten wurde Leishmaniose festgestellt. Und er war während dieser 3 Jahre definitiv nicht im Ausland.
Wir haben noch eine Hündin. Die ist nicht infiziert und die toben immer zusammen. Also es ist nicht hochgradig ansteckend.
Gruß
Sandra

von Julia(YCH) am 15. September 1999 13:23

Hallo alle zusammen,
ja, ich habe auch Epilepsie.Ich bin jetz 22 Jahre alt und das ganze ist noch gar nicht so lange her.Ich studiere im 7.Semester Medizin und bei mir ist die Krankheit auch ganz plötzlich aufgetreten.Ich stand morgens in der Uni Bibliothek und wollte mir eigentlich nur ein paar Bücher ausleihen.Da ist mir plötzlich ganz komisch geworden,so ein schwindliges Gefühl kam in mir auf.Und ich bekam solche Angst.Ich bin dann umgefallen und merkte, daß mein ganzer Körper sich krampfte.Ich bekam keine Luft und mein Speichelfluß erhöhte sich dermaßen, daß ich Schaum vor den Mund bekam.Ich bekam das alles mit und kann im nachhinein die Angst immer noch nicht vergessen, die ich hatte.Ich dachte,ich müßte sterben.Die Leute ringsum reagierten total erschrocken und es ging wohl auch eine leichte Panik um. Es sind wohl einige Minuten vergangen, bis mir jemand geholfen hat....und das in einer medizinischen Bibliothek mit Medizinstudenten aus jedem Semester.Naja, ich kam dann gleich 3 Häuser weiter in die Klinik und wurde nach ein paar Tagen wieder entlassen.Aber in ein ganz verändertes Leben.Ich muß Streß vermeiden,darf nicht tauchen, keine Extremsportarten, ich muß mein ganzes Leben nur noch vorsichtig sein.Ich muß ständig Tabletten nehmen und einfach immer nur aufpassen.Ich hasse diese Krankheit und mich selber dafür, daß ich sie habe.Ich hatte bisher 7 große Anfälle und mehrere kleine Attacken.Mittlerweile bin ich doch ganz gut auf Medikamente eingestellt und die Anfälle haben sich gegeben.Am schlimmsten für mich, war jedoch das Gerede der Leute.Ich studiere an einer recht kleinen Uni, und so hat sich sowas natürlich rumgesprochen.Naja, ich denke, irgendwann werden die Leute ja auch mal wieder aufhören zu reden.Ich muß wohl mit dieser Krankheit leben, aber ich komme mir selber schwach vor, daß ich soviel Rücksicht auf mich nehmen muß........und irgendwo im Hinterkopf habe ich immer das Gefühl, versagt zu haben.

von ursel(YCH) am 15. September 1999 18:18

Hallo,
ich denke, dir kann keiner nachempfinden wie es dir geht bei der ganzen sache. mir fällt dabei ein erlebnis ein: es ist ungefähr 10 jahre her, ich habe in einer tierarztpraxis gearbeitet und ein patient bekam einen anfall als er gerade die praxis verlassen wollte.
das arztehepaar hat sehr ruhig und umsichtig gehandelt und es hat auf uns alle abgefärbt, aber ich denke wenn man solch einer situation gegenübersteht ohne vorher damit konfrontiert gewesen zu sein, dann kann ich mir die allgemeine hilflosigkeit schon vorstellen.
ich glaube, dass die meisten menschen gar nicht viel von epilepsie wissen und schon gar nicht über den umgang mit den menschen während einem anfall.
deine hilflosigkeit kann ich sehr gut verstehen, ich kann mir vorstellen wie unangenehm dir selber die anfälle sind, gerade wenn man in diesem moment alles mitbekommt was um einen herum geschieht (oder auch nicht geschieht), aber nichts tun kann.

ich wünsche dir jedenfalls, dass du weiter gut auf die medikamente eingestellt bleibst und die anfälle nicht mehr auftreten.
mit den allerbesten wünschen
ursel

von stefanie(YCH) am 20. September 1999 15:13

: Hallo alle zusammen,
: ja, ich habe auch Epilepsie.Ich bin jetz 22 Jahre alt und das ganze ist noch gar nicht so lange her.Ich studiere im 7.Semester Medizin und bei mir ist die Krankheit auch ganz plötzlich aufgetreten.Ich stand morgens in der Uni Bibliothek und wollte mir eigentlich nur ein paar Bücher ausleihen.Da ist mir plötzlich ganz komisch geworden,so ein schwindliges Gefühl kam in mir auf.Und ich bekam solche Angst.Ich bin dann umgefallen und merkte, daß mein ganzer Körper sich krampfte.Ich bekam keine Luft und mein Speichelfluß erhöhte sich dermaßen, daß ich Schaum vor den Mund bekam.Ich bekam das alles mit und kann im nachhinein die Angst immer noch nicht vergessen, die ich hatte.Ich dachte,ich müßte sterben.Die Leute ringsum reagierten total erschrocken und es ging wohl auch eine leichte Panik um. Es sind wohl einige Minuten vergangen, bis mir jemand geholfen hat....und das in einer medizinischen Bibliothek mit Medizinstudenten aus jedem Semester.Naja, ich kam dann gleich 3 Häuser weiter in die Klinik und wurde nach ein paar Tagen wieder entlassen.Aber in ein ganz verändertes Leben.Ich muß Streß vermeiden,darf nicht tauchen, keine Extremsportarten, ich muß mein ganzes Leben nur noch vorsichtig sein.Ich muß ständig Tabletten nehmen und einfach immer nur aufpassen.Ich hasse diese Krankheit und mich selber dafür, daß ich sie habe.Ich hatte bisher 7 große Anfälle und mehrere kleine Attacken.Mittlerweile bin ich doch ganz gut auf Medikamente eingestellt und die Anfälle haben sich gegeben.Am schlimmsten für mich, war jedoch das Gerede der Leute.Ich studiere an einer recht kleinen Uni, und so hat sich sowas natürlich rumgesprochen.Naja, ich denke, irgendwann werden die Leute ja auch mal wieder aufhören zu reden.Ich muß wohl mit dieser Krankheit leben, aber ich komme mir selber schwach vor, daß ich soviel Rücksicht auf mich nehmen muß........und irgendwo im Hinterkopf habe ich immer das Gefühl, versagt zu haben.
:




liebe julia!

ich kann dir voll und ganz nachfühlen, da ich an der selben krankheit wie du leide. ich muss sagen, dein brief hat mich sehr bewegt.
mein erster anfall hatte ich am 24. april 98 und bin 16 jahre alt. mein gott, ich werde diesen tag nie vergessen, es war das schlimmste erlebnis meines lebens!!! es war ungefähr so wie bei dir. ich habe die generalisierte tonische epilepsie mit anschliessenden grand-mal anfällen. das heisst, es geschieht immer von der gleichen stelle aus (im gehirn), so dass es bei mir auch mit starken zuckungen beginnt, so, dass mein kopf sich immer weiter und verkrampfter nach rechts dreht, bis ich zu boden falle und irgendwann mein bewusstsein verliere. wie du dachte auch ich beim ersten mal, ich stürbe.
bei mir war es zum glück beim mittagstisch, so dass mir sofort geholfen werden konnte: mein vater rufte gleich drei ärzte auf einmal, ein mit blaulicht blinkender wagen kam mit einem kameramann usw! der horror!!! zum glück hab ich nicht alles mitbekommen. danach musste ich für eine nacht in den spital, wo sie eeg's etc machten (magnetresonanz, physische untersuchungen...). das hiess ja da noch nicht, dass es epilepsie war, also bekam ich auch noch keine medikamente. doch später hatte ich noch drei anfälle, bis ich endlich medikamente bekam. tegretol, 800 mg.
ich kann damit jetzt auch leben wie ein normaler mensch, doch anfangs hatte ich auch starke psychische probleme.
ich darf auch nicht tauchen, keine extremsportarten, kann niemals pilot oder so was ähnliches werden, darf nie bangee-jumping oder so was, kein jahrmarkt,... auch wenn ich länger in die nacht in den ausgang gehe, bekomme ich am nächsten tag petit-mals. so dass ich eigentlich immer um mitternacht ins bett sollte. ist auch scheisse!!!

aber dafür sollst du dich nicht hassen! ich weiss, man fragt sich immer, wieso nur ich. doch das ist halt nun mal schicksal! wir sollten dankbar sein, dass es solche medikamente gibt, denn früher wurden epileptiker als behindert erklärt und an ein bett gefesselt. die bekamen so viele anfälle pro tag, so dass das gehirn das mit der zeit nicht mehr mitmachte und "hopsging".
das wegen den vielen leuten in deiner uni, die tratschen, ist eine schlimme sache. wenn ich dich wäre, würde ich mal einen vortrag über epilepsie machen, was ich auch getan habe (ohne dass die andern wussten, dass ich betroffen bin).
du darfst dich deswegen nicht hassen!!! du kannst nichts dafür, das ist schicksal!!!!
naja, ich hoffe, meine zeilen haben dich etwas getröstet. ich würde mich freuen, mal was von dir zu hören!

liebe grüsse stefanie: surisodrom@gmx.de

ps: wohne in der schweiz


von Andreas Stein(YCH) am 22. September 1999 21:36

: DEMODEX-MILBEN
:
: Es begann im Juni 1998. Auf der Schnauze meiner Hündin Floh
: erschienen kahle Stellen.
Hat unsere Ronja auch, bzw. einfach den ersten cm kahl
: Das nächste war eine Unlust, die Floh an den Tag legte, die beim
: Menschen als Depression bezeichnet worden wäre.
Kann man bei Ronja nicht behaupten; noch ist sie äußerst lebhaft!
: Floh fing in der Folge an, sich zu kratzen und an sich herumzu-
: beissen wie eine Irre. Man konnte sie auch nicht mehr anfassen,
: ohne bei ihr einen Juckreiz auszulösen. So landete ich ganz schnell
: wieder beim Tierarzt. Es könnten Demodex-Milben sein, äusserte sich
: unser Tierarzt vorsichtig.
Bei uns hat es länger verschiedene Diagnosen gegeben: Sarcoptismilbe,
Epidarmale Displasie, etc. Erst eine Biopsie (drei kleine Stanzzylinder aus der Haut) brachte nun die Diagnose Demodex heraus :-((
: Um herauszufinden, ob es diese Milben sind, musste eine Hautprobe
: von Floh genommen werden, was unter Narkose geschah.
So auch bei uns ...
: Diesmal mit einem speziellen Shampoo, mir dem wir die Flecken jeden
: zweiten Tag abtupfen sollten.
Weißt Du noch den Namen des Shampoos?
: Die Zeit des Wartens auf den Laborbericht nutzten wir um uns zu
: informieren. [...] Auf dem Internet fanden wir Berichte und Bilder,
: die mir das Wasser in die Augen trieben! Berichte von Menschen, die
: schon jahrelang vergeblich gegen die Milben kämpften, Bilder von
: Hunden, mit blutig gekratzten Körpern.
Kann ich Dir nachfühlen (nach einer Stunde surfen ...)
: Meine Hündin litt an Demodex-Milben! Aus all den Informationen die
: wir gesammelt hatten, hatten wir jedoch zwei wichtige Fakten
: herausgefunden:
: - Demodex-Milben leben auf jedem Hund
: - Durch Immunschwäche werden sie zur Krankheit
Bei Ronja war es wahrscheinlich das Schlucken eines Giftköders. Wir haben sechs Wochen echt um ihr Leben gekämpft, Bauchspeicheldrüse und Leber waren horrend angegriffen. Dabei ist ihr Immunsystem wahrscheinlich auf dem Nullpunkt. Danach traten dann plötzlich die Symtome des Demodex-Befalls auf ...
:
: An einem der nächsten Tage hatten wir einen Termin bei Ihrem
: Tierarzt, dessen Frau Bioresonanz betreibt. Dies war der Wendepunkt!
: [...Bioresonanz...Zapper...]
Ich muß feststellen, daß ich in der Beziehung recht ungläubig bin ...
: Heute ist Floh gesund. Ich weiss aber, dass die Milben wieder über
: ihren Körper herfallen können, sollte sie eine Operation über sich
: ergehen lassen müssen oder einen seelischen Schock erleiden. Wird
: ihr Immunsystem für kürzere oder auch längere Zeit ausgeschaltet,
: werden die Biester zuschlagen, da ihr schwaches Immunsystem vererbt
: ist. Auf jeden Fall kann ich ihr helfen, da ich für uns einen Weg
: gefunden habe.
:
:
: Die Diagnose Demodex-Milben ist eine sehr ernste Angelegenheit. Ich
: möchte mit meiner Geschichte allen betroffenen Mut machen. Es ist
: ernst, aber nicht hoffnungslos! Ist die Immunschwäche vererbt oder
: traten die Milben nach einer Operation in Aktion, wie bei einem uns
: bekannten Hund? Nach einer Operation ist die Behandlung nicht sehr
: schwierig, denn der Körper ist bald wieder auf dem Damm und wehrt
: sich fast ganz von alleine gegen die Eindringlinge. Hat der Befall
: einen anderen Grund, suchen Sie einen Weg, den Körper und das
: Immunsystem ihres Hundes zu kräftigen und zu unterstützen.
Vielen Dank. Ich muß sagen dies war eine sehr ausführliche Beschreibung. Auch wenn ich mich mit dem Bereich Bioresonanz nicht so ganz anfreunden kann. Aber zumindest waren einige sehr interessante Informationen für uns dabei.
Falls Du inzwischen etwas neues weißt, wäre ich für eine Antwort sehr dankbar, dann wir stehen mit der Behandlung erst am Anfang (die Diagnose wurde vor fünf Tagen gestellt).

Gruß aus Ostfriesland, Andreas (andreas@xst.de)


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