Kettenhalsband. Warum? :: Hundeerziehung + Soziales

Kettenhalsband. Warum?

von Malaika(YCH) am 11. April 2002 09:49

Hallo Thomas-
okay an sooo etwas "abgefahrenes" habe ich nicht gedacht...und hat mir ja auch keiner gesagt...
Gruß Malaika

von Moni + Rudel(YCH) am 11. April 2002 09:58

so wei es sich vermeiden lässt, werden die größten feinde nicht zusammen auf dem platz gearbeitet, es sei denn, wir machen gruppe. aber auch da MIT leine.

da wir zu 90% große rassen haben und auch noch rüden im gleichen alter wäre das eine schlechte idee, alle zusammen freilaufend zu trainieren.

mein dino (geführt und ausgebildet von meinem mann) würde es in der gruppe niemals dulden, wenn jemand meine usha (10 monate, won dino großgezogen) nur anblinzeln würde (ist schliesslich seine hündin und muss verteidigt werden).

also: normal entwickelte hunde, die nicht in einem festen rudel zusammenleben, sollten zwar andere hunde akzeptieren bzw. ignorieren, erzwingen kann ich es nicht. ich kann meinen hund nur so weit auf mich fixieren, dass ihm der feind egal wird -- aber selbst dann habe ich keine garantie, dass es nicht doch einmal zu einem zwischenfall kommt.

Moni, dino & usha

von Emily(YCH) am 11. April 2002 10:01

Hallo Thomas,

tschuldigung, dass ich mich jetzt hier einklinke, aber du hast das so gut beschrieben. Jetzt hab ich nurmal eine Frage: Wie schaff ichs denn, den Blickkontakt zu verlängern?????? Ich üb das ständig und er schaut mich immer an, aber halt kurz und dafür häufig. Das Zeitfenster geht nicht auf, weil der Moment des längeren schauens schwer abzuschätzen ist. Gibts nen Trick? Oder bin ich einfach nur zu lahm? Vielleicht weißt du ja da nen Rat für mich.

Danke! Emily

von dogteam - Steffen(YCH) am 11. April 2002 10:02

: Locken, z.B., stehenbleiben, warten, daß Hund Blickkontakt aufnimmt und wieder in Position rufen z.B. Und wenn man auf den Leinenruck partout nicht verzichten will - ...


... dann darf man sich eben keinen Hund zulegen!!!

von dogteam - Steffen(YCH) am 11. April 2002 10:17

: habe ich aber einen "sturkopf" der partout nicht fuss laufen will, obwohl er es kann, finde ich ein gewisses mass an einwirkung sinnvoll.

Ja natürlich. So lange dabei nicht an der Leine geruckt wird!



:noch bin ich der anführer und sage, wo´s lang geht und nicht er.

Aber sag es ihm so, daß er es versteht! Ich habe noch nie einen "Anführer" also Rudelführer gesehen, der seinem Rudel ein Halsband anzog, um daran zu rucken!




: und jetzt mal ganz ehrlich, bei vielem habe ich das gefühl, dass sich die leute gerne selbst etwas vormachen, wenn sie den hund zwar in die leine rennen lassen - tut er ja selber (ich glaube nicht, ob er dann weiss, dass er sich das zugefügt hat) und den leinenruck absolut verteufeln.

Richtig. Da ist es ehrlicher zu sagen, daß mal mit Leinenruck arbeitet. - Was die Methode allerdings nicht besser macht. Wir haben [als wir noch jung und unbedarft waren ;-) ] auch mit Leinenruck gearbeitet, da man es uns in der Hundeschule so beigebracht hatte. Überzeugt waren wir davon aber nicht wirklich. Also haben wir uns auf die Suche gemacht nach Leuten, die ohen Ruck arbeiten. - Und siehe da: Es gibt sie! Und ihre Hunde laufen auch Fuß!!!



:so lange ich korrekturmittel in maßen und nur für eine kurze zeitdauer anwende, haben sie ihre daseinsberechtigung.

Korrekturmittel haben natürlich ihre Daseinsberechtigung. Aber nur solche, die der Hund versteht und ihm nicht wehtun! Ein Leinenruck ist sicherlich kein probates Mittel.
Warum verniedlichst Du den Leinenruck, indem Du statt dessen "Korrekturmittel" schreibst? Oder verstehe ich etwas falsch???



:...ein rüde (rotti/labbi-mix), der einen absoluten sturschädel hat und bei dem mit der "tutzi-tutzi"-methode nur ein müdes lächeln seinerseits abzuringen ist

Es gibt auch Methoden zwischen tuzi-tuzi und rucki-rucki!



Gruß Steffen

von P.H(YCH) am 11. April 2002 10:27

Tschau Thomas

Die Frage war ja, wieso Kette und nicht ein Nylonband?

Eine Frage an dich, ziehst Du automatisch an der Kette und am Nylonband nicht?

Ein Halsband hat den Zweck, einen Hund zu sichern, damit er sich nicht entfernen kann und z.B. unters Auto kommt. Dazu ist von mir ausgesehen die Kette eben doch das beste Mittel. Innerhalb von einem Bruchteil, habe ich das Halsband so befestigt, dass es dem Hund bequem ist und dass er sich trotzdem nicht ausschlaufen kann. Mache ich die Leine los, so ist das Halsband ganz locker.

Bei einem Nylonband muss es sehr gut abgestimmt sein und es ist eben immer relativ satt. Das gibt dann diese wüsten Ringe um den Hals. Oder ich kaufe ein zu großes Halsband und stelle es beim Gerbrauch auf zug. Das kann es aber nicht sein, meiner Auffassung nach.

Was spricht jetzt gegen ein Kettenhalsband? Wenn meiner frei Fuß läuft, dann ist das Band loser als ein Nylonband. Kann man mit einem Kettenhalsband nicht positiv bestärken. Oder ist es einfach schlecht, weil es etwas altes ist? Ein 2 cm breites Nylonband ist auch nicht breiter als ein Kettenhalsband.

Gruß P.H

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