Scheiße , . Meine meine Hündin hat krebs :: Gesundheit & Hund

Scheiße , . Meine meine Hündin hat krebs

von Dobi-Manu(YCH) am 26. April 1999 06:25

Hallo Ihr,

aus gegebenen Anlass (2 läufige Mädels & 2 verliebete Jungs) hätte ich gerne Infos über die Möglichkeit die Hündinnen gegen die nächste Läufigkeit spritzen zu lassen.

Wer hat Erfahrungen damit?

Viele Grüße von
Dobi-Manu

von Wolf Peter(YCH) am 26. April 1999 06:33

Hallo Manu !

Ich persönlich, würde dich davon abraten die Hündinnen gegen Hitze
spritzen lassen.

Es ist eine Hormonspritze, die nicht so harmlos ist wie man es annimmt,
sondern im Gegensatz.
Die Spritze greift in ihrem Hormonhaushalt ein und unterdrückt
die naturliche Vorgänge.

Ich würde eine Kastration gegenüber der Spritze unbedingt bevorzugen.

Die Gründe sind hier im Forum schon oft besprochen und erläutert worden.

Ciao Wolf Peter

von Ingrid + Saskia(YCH) am 26. April 1999 07:24

Hallo Manu,

ich kann Dir auch nur davon abraten. Wenn Deine Mädels noch relativ jung sind, würde ich nicht damit anfangen, sondern sie kastrieren lassen. Es gibt immer wieder Diskussionen (unter den Tierärzten), daß die Dauerspritzen Gesäugekrebs auslösen/begünstigen. Mit unserer früheren Hündin - die von der Vorbesitzerin ab dem Alter von wenigen Monaten gespritzt wurde - hatten wir die ganze Skala der Tierarztmeinungen durch (innerhalb EINER Tierklinik). Ob es letztendlich die Spritzen waren, die den Krebs auslösten, wird wohl nie geklärt werden (sie war Riesenschnauzermix und Riesenschnauzerdamen neigen angeblich sowieso dazu).

Viele Grüße
Ingrid


von Suki und Maxi(YCH) am 26. April 1999 07:26

Hi Manu,
ich lasse die Maus regelmäßig spritzen und mache eigentlich sehr gute Erfahrungen damit. Mein einziger Beweggrund, sie nicht kastrieren zu lassen, ist die Angst vor Inkontinenz. Wie gesagt, wir kommen mit der Spritzerei sehr gut zurecht - keine Scheinschwangerschaften, keine Gebährmutterentzündungen - eigentlich ist es so, als wäre sie kastriert... Mein Tierarzt sagte nur, daß man, wenn man sich zum Spritzen entschließt, dies auch regelmäßig tun sollte, da das einzige, was sich dabei tatsächlich negativ auswirken kann, ist, wenn man nur ab und zu spritzt und dadurch erhebliche Schwankungen im Hormonhaushalt auslöst, welche dann wohl tatsächlich die Bildung von Tumoren begünstigen soll. Aber niemand scheint es ganz genau zu wissen...leider... Deshalb kann jeder eigentlich nur auf seinen Instinkt vertrauen, für sein Mädchen das Richtige zu tun.

Liebe Grüße senden
Suki und Maxi

P.S.: Was ich noch sagen wollte: Auch die Kastration greift natürlich in den Hormonhaushalt ein und unterdrückt die "natürlichen" Vorgänge...

von Rolf(YCH) am 26. April 1999 07:34

Einen schönen Tag

Läufigkeitsverschiebungen in Form von Hormonspritzen steigern das Krebsrisiko beträchtlich.
Studien in Universitätskliniken beweisen dies eindeutig. Aus eigener Erfahrung bei zwei Schäferhündinnen
kann ich Peter Wolfs Warnung nur bestätigen.

Ich weiss wirklich nicht weshalb in diesem Forum so viel negative, teilweise völlig
aus der Luft gegriffene Behauptungen kontra Kastration geschrieben werden.

Viele Grüsse

Rolf

von Dobi-Manu(YCH) am 26. April 1999 07:56

: Läufigkeitsverschiebungen in Form von Hormonspritzen steigern das Krebsrisiko beträchtlich.
: Studien in Universitätskliniken beweisen dies eindeutig. Aus eigener Erfahrung bei zwei Schäferhündinnen
: kann ich Peter Wolfs Warnung nur bestätigen.
:
: Ich weiss wirklich nicht weshalb in diesem Forum so viel negative, teilweise völlig
: aus der Luft gegriffene Behauptungen kontra Kastration geschrieben werden.

Hallo Rolf, hallo ihr Lieben,

bevor wieder ein Streit vom Zaun wegen nichts bricht möchte ich Euch gleich sagen das ich das "Spritzen" so oder so nicht als Dauerlösung betreiben möchte. Ich werde wahrscheinlich nur 1-2 Hitzen meiner Hündinnen durch die Spritze unterbinden lassen.

Meine Gründe:

Unsere neue Dobermannhündin möchte ich momentan den "Schock" einer Operation/Kastration noch nicht antun. Der Hund hat im Moment genung Probleme mit dem Ein/Umgewöhnen. Später werden wir sie kastrieren lassen. Alleine schon deshalb weil die Hündin weder Papiere hat, außerdem einen sakrischen Rückbiß und, und, und......
Außerdem setze ich nicht planlos Welpen in die Welt.

Unsere Schäferhündin werden wir nicht kastrieren lassen da wir sie später decken lassen möchten. Unsere Hündin ist eine sehr gute Leistungshündin und wird bei entsrechender Eignung irgendwann einmal belegt. Vorrausgesetzt allerdings ist hier die anerkannte Eignung dafür. Sonst bleibt die Hündin für immer "leer".

Meinen fast 16jährigen Yorkie-Rüden werde ich mit Sicherheit nicht kastrieren lassen, was jedem einleuchten wird.

Bei meinem Dobermann-Rüden bin ich mir nicht sicher ob ich "es" tun lassen soll. Zum einen erscheint es als einfachste Lösung zum anderen befürchte ich bei ihm einen Rückschritt in seinem mit der Pupertät gewachsenen Selbstsicherheit. Vielleicht spinn ich mir dies auch zusammen doch glaube ich wenn ich ihn kastrieren lasse das eben diese hormonellen, veränderten Umstellungen ihn wieder in sein "Kindchenschema" zurückfallen lassen, dem er doch gerade durch die Läufigkeiten beider Hündinnen entsprungen ist.

Allerdings war ich jetzt ein wenig geschockt über die Aussage mit dem Krebsrisiko. Kann man das mit dem Risiko der Anti-Baby-Pille der Frau vergleichen? Birgt es bereits bei kurzfristiger Anwendung dieses hohe Krebsrisiko, oder sind das Folgen der Langzeitanwendung?

Liebe Grüße von
Dobi-Manu

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