Scheiße , . Meine meine Hündin hat krebs :: Gesundheit & Hund

Scheiße , . Meine meine Hündin hat krebs

von Suki und Maxi(YCH) am 26. April 1999 07:48

Lieber Rolf,

: Läufigkeitsverschiebungen in Form von Hormonspritzen steigern das Krebsrisiko beträchtlich.
: Studien in Universitätskliniken beweisen dies eindeutig.

Diese Studien interessieren mich sehr, wo kann ich genauere Daten und Informationen beziehen? Ich habe mich schon dumm und dusselig gesucht und konnte leider KEINE diesbezüglichen Studien finden, denen nicht an anderer Stelle widersprochen wurde oder die nur begrenzt gültig waren. Ebenso habe ich jeden Tierarzt befragt, dessen ich habhaft werden konnte - auch ich habe jede nur erdenkliche Antwort erhalten und bin zu dem Schluß gekommen, daß es die 100%ig risikolose Lösung für meine Hündin nicht gibt und mich bei der Entscheidung auf mein Gefühl und das verlassen muß, was mir persönlich logisch erscheint.

: Aus eigener Erfahrung bei zwei Schäferhündinnen
: kann ich Peter Wolfs Warnung nur bestätigen.

Aus meiner Erfahrung kann ich Wolf Peters Warnung leider nicht so ohne weiteres unterstützen.

: Ich weiss wirklich nicht weshalb in diesem Forum so viel negative, teilweise völlig
: aus der Luft gegriffene Behauptungen kontra Kastration geschrieben werden.

Du weißt ja selber, daß das Inkontinenzrisiko keinesfalls aus der Luft gegriffen ist, daher gehe ich davon aus, daß Du Dich mit dieser Anmerkung nicht auf meine Meldung bezogen hast.

Liebe Grüße senden
Suki und Maxi

von Wolf Peter(YCH) am 26. April 1999 09:05

Hallo Suki und Maxi!

Ich denke, daß es hier nicht zu bestreiten ist, das die Kastration einer
Hündin die bessere und Variante ist.

Ich weiß es nicht, und möchte Dir nicht Nahe Treten, ob du es weiß wie eine Hormonspritze wirkt,
und welche Nebenwirkungen bei Hormonzugabe auftreten können.

Ich komme aus den Hochleistungssport und weiß ganz exakt, wie gefährlich
der künstliche Eingriff in dem Hormonhaushalt ist.

Ich denke, wenn du mit der Behandlung deine Hündin zufrieden bist,
ist deine eigene Entscheidung und Einstellung.

Aber es ist unbestritten, daß eine Totaloperation gegen einen ständigen Unterdrücken
der Hitze zu bevorzugen ist.

Wenn dein Tierarzt der Meinung ist, daß eine Hormonbehandlung
ungefährlich ist, dann möchte ich dir empfehlen, in die Uni-Biblothek
zu gehen, wo du selbstverständlich sämtliche Literaturen zum o.g. Thema und sehr viele
Studien durchforsten kannst. Ich denke wenn du dich da durchgearbeitet hast,
solltest auch zu dem Schluß kommen, die hier von meine Wenigkeit vertäten wird.

Die Inkontinenzrisiko die du hier erwähnst, ist gegenüber die Schäden
und Nebenwirkungen was eine Hormonspritze bewirkt, sozusagen unerheblich.

Die Statistiken sagen Ca: jede 10 Hund kann Inkontinenz werden, was aber heute
ganz gut zu behandeln ist.

Somit denke ich, sind deine Befürchtungen sozusagen entkräftet.


Eine gewisse Risiko bleibt immer bestehen, man sollte
aber immer die Risikoärmere Variante nehmen bzw. empfehlen.

Ciao Wolf Peter




von Ingrid + Saskia(YCH) am 26. April 1999 09:25

Hallo Manu,

ich habe mit Mohrle damals wirklich jeden Tierarzt gelöchert (mittlerweile umzugsbedingt knapp 10). Du kriegst genau so viele unterschiedliche Meinungen wie Du Tierärzte befragst. Selbst die Ärztin, die das Krebsrisiko als nicht signifikant erhöht darstellte, riet nachdrücklich davon ab, Mohrle damals weiter spritzen zu lassen (mit der Begründung, daß der Krebs durch die Spritzen sonst begünstigt werden könnte... ??). Da wir das mit den Spritzen nicht wußten, ist sie bei uns mit 10 J zum 1. Mal läufig geworden, danach scheinschwanger, dann das ganze nochmal von vorne. Innerhalb eines Jahres war sie 4mal wochenlang völlig aus dem Häuschen, und in Zusammenhang mit den Hormonschwankungen der Läufigkeiten und Scheinschwangerschaften machten die Knoten jeweils einen Wachstumsschub (also wäre die für mich logische Folgerung, daß auch die "normalen" Hormonschwankungen das Krebsrisiko erhöhen; bei heftigen Scheinschwangerschaften ist das glaube ich sogar nachgewiesen, da von der Milch irgendwelche Verhärtungen entstehen können, die später zu Krebs entarten können). Angeblich bestand aber auch beim Spritzen das Risiko, daß der Krebs dann erst recht jeweils einen Wachstumsschub macht.

: Kann man das mit dem Risiko der Anti-Baby-Pille der Frau vergleichen?

ähm, soweit ich weiß, ist doch einer der Vorteile der Anti-Baby-Pille ein statistisch nachgewiesenes GERINGERES Brustkrebsrisiko???

DAß Du Maxi jetzt nicht gleich operieren lassen willst, kann ich gut verstehen. Wir mußten MOhrle damals knapp 2 Monate nachdem sie bei uns war, aus anderem Grund operieren lassen. Sie hat das damals gut weggesteckt, also auch kein Vertrauensbruch oder Rückschlag in der Eingewöhnung. Allerdings kannte sie uns vorher schon, mein Mann hatte sie als Welpe aus dem Tierheim geholt, danach war sie bei seiner Mutter, wo er natürlich auch immer wieder vorbeikam. Also waren wir keine ganz Fremden für sie. Vor kurzem standen wir mit Saskia vor derselben Entscheidung. Wir haben sie vor knapp 2 Monaten aus dem Tierheim bekommen mit der Auflage, sie noch kastrieren zu lassen (möglichst bald). Unser Tierarzt stellte allerdings fest, daß sie mit 90 %iger Sicherheit bereits kastriert ist, auf jeden Fall warten wir jetzt eine Läufigkeit ab. Ich bin heilfroh, daß ich diese Entscheidung, ob wir sie sofort in der Eingewöhnungsphase auch noch operieren lassen, nicht treffen muß, bei ihr wäre ich mir nämlich nicht so sicher, ob das nicht in punkto EIngewöhnung und Vertrauenfassen einen Rückschlag geben würde. Auf der anderen SEite könnte es auch sein, daß sie gerade dadurch, daß Du sie nach der OP pflegst und verwöhnst, mehr Vertrauen faßt, nach dem Motto, Du bist auch in schweren Zeiten für sie da. Das hängt wohl sehr vom Hund und seinem WEsen ab, läßt sich also nicht allgemeingültig beantworten.

Für das Kastrieren gibt es ürigens bestimmte Zeitpunkte, tut man das nämlich z. b. wenn gerade eine Scheinschwangerschaft einsetzt, dann heilt die Wunde schlechter. Und die Inkontinenz-Wahrscheinlichkeit hängt glaube ich auch vom Zeitpunkt ab. Unser Tierarzt meinte, wir sollen ihn kurz nachdem die Läufigkeit (so sie denn kommt) vorbei ist, anrufen, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, ist 1 Monat nach der Läufigkeit ein günstiger Moment. Das würde ich an Deiner Stelle auch berücksichtigen, ob Du sie dann, in 1 Monat, kastrieren lassen willst, oder erst ein halbes Jahr später, wobei Ihr dann nochmal eine Läufigkeit mitmachen müßtet. Vielleicht könntest Du den Tierarzt mal befragen, welche Erfahrungen er gehört hat, wenn Hunde gleich in der Eingewöhnungsphase operiert werden, ob das eher nichts ausmacht oder eher Rückschläge gibt.

Alles Gute
Ingrid

PS: wie läuft es eigentlich jetzt mit Deinem Rudel? Ich hatte die ersten BErichte gelesen, war dann länger nicht im Netz und jetzt ist alles weg :-(

von Suki und Maxi(YCH) am 26. April 1999 09:23

Hi Wolf Peter,

: Wenn dein Tierarzt der Meinung ist, daß eine Hormonbehandlung
: ungefährlich ist, dann möchte ich dir empfehlen, in die Uni-Biblothek
: zu gehen, wo du selbstverständlich sämtliche Literaturen zum o.g. Thema und sehr viele
: Studien durchforsten kannst. Ich denke wenn du dich da durchgearbeitet hast,
: solltest auch zu dem Schluß kommen, die hier von meine Wenigkeit vertäten wird.

Wir haben hier in Saarbrücken leider keine veterinärmedizinische Fakultät. Könnte mir jemand vielleicht die Recherche erleichtern und ganz konkret einige einschlägige Studien nennen, an die ich dann versuchen würde heranzukommen? Ich kann einfach nicht glauben, daß keinem der von mir befragten Tierärzte diese Studien bekannt sein sollen...

: Die Statistiken sagen Ca: jede 10 Hund kann Inkontinenz werden, was aber heute
: ganz gut zu behandeln ist.

Die Angaben, die ich bisher gefunden habe, schwankten zwischen 8% und 20%. Wenn Du möchtest, kann ich versuchen, die Quellen nochmal rauszusuchen. Gibt es auch zuverlässige Zahlen über den Erfolg einer Behandlung von Inkontinenz?

Grüße,
Suki und Maxi

von Eva und Rio(YCH) am 26. April 1999 09:23

Hallo, Anita,
ich fahre heute oder morgen sowieso zum TA, wie kann der denn feststellen, ob es sich um eine Magenschleimhautentzündung handelt? Gibt es sonst noch Anzeichen, die ich bei Rio bemerken müßte?
Tschüß, Eva und Rio

von Ingrid + Saskia(YCH) am 26. April 1999 09:35

Hallo,

ich wollte schon länger mal fragen, wie diese Inkontinenz eigentlich aussieht. Ich dachte immer, da kommen dann halt immer wieder ein paar mehr oder weniger große Tropfen raus, aber eben wirklich nur Tropfen.

Bei Saskia passierte, als wir sie ca. 1 Monat lang hatten, innerhalb von wenigen Tagen zweimal folgendes: sie lag entspannt da, dann entleerte sich ihre (offensichtlich) gesamte Blase. Ansonsten ist sie stubenrein. Als es das erste Mal passierte, waren wir alle gerade von einer sehr kurzen dafür aber aufregenden Nacht geschafft, das 2. Mal war aber ncihts in der Richtung. Wir vermuten, haben das aber noch nicht sicher rausbekommen können, daß sie manchmal Urintropfen wegschleckt, das können dann aber allerhöchstens sehr kleine Mengen sein. Fällt auch dieses vollständige Entleeren der Blase unter Inkontinenz oder ist das eher ein anderes Problem?

Danke,
Ingrid

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