Scheiße , . Meine meine Hündin hat krebs :: Gesundheit & Hund

Scheiße , . Meine meine Hündin hat krebs

von Ingrid + Saskia(YCH) am 28. April 1999 10:33

Hallo,

Saskia (9 J) ist seit heute Nacht völlig erblindet. Das ganze ereignete sich innerhalb von weniger als 2 Tagen. In der Tierklinik wurde gestern herausgefunden, daß sie einen Tumor im Bauch hat, gut- oder bösartig läßt sich ohne OP und Gewebeuntersuchung nicht sagen. Gleichzeitig drückt irgendwas im Kopf auf das Sehzentrum. Wenn wir viel Glück haben, ein Blutgerinsel, das sich vom Bauchtumor gelöst hat und sich in den Kopf verirrte, das müßte sich dann in den nächsten Tagen auflösen, und falls die Nerven noch nicht zu stark geschädigt waren, besteht danach die Chance, daß sie wieder sehen wird. Wenn wir Pech haben, eine Metastase.

Saskia ist im Moment völlig verwirrt und verängstigt, sie hat einen ziemlich torkelnden Gang. Gestern in der Klinik konnte sie immerhin noch größere Gegenstände (Möbel, Wände...) und ansatzweise Hell-Dunkel sehen, als sie heute nacht völlig orientierungslos durch's Zimmer torkelte, war sie offenbar völlig erblindet.

Es gibt im Augenblick noch zu viele Unbekannte, wir wissen also noch nicht, was wir tun werden.

Hat jemand Erfahrung mit der plötzlichen Erblindung bei Hunden? Der TA in der Klinik nahm uns etwas den Optimismus, daß auch ein blinder Hund noch halbwegs glücklich leben kann. Seiner Erfahrung nach haben von Geburt an blinde Hunde wenig Probleme, die, die langsam und allmählich erblinden, haben Zeit, die anderen Sinne entsprechend zu schärfen und verkraften das i.d.R. auch noch gut, aber mit plötzlicher Erblindung kämen viele gar nicht zurecht. Wer schonmal was von einem erblindenden Hund mitbekommen hat: kann der torkelnde Gang damit zusammenhängen (sonst ist im Hirn mehr betroffen), ist das also nur ein Anfangsproblem, weil sie verunsichert ist? Unseren Haus-TA haben wir noch nicht erreicht, seine Sprechstundenhilfe meinte, daß fast alle Hunde das nach einer Eingwöhnungszeit gut wegstecken, und man bald nichts mehr merkt (sie hat auch privat viel mit Hunden zu tun). Hat jemand irgendwelche Tips, wie wir ihr das Ganze erleichtern können? Wir versuchen gerade, teilweise mit Clicker, ihr rechts, links, vor und halt beizubringen, es ist aber verdammt schwierig, da gerade einen richtigen Anfang zu finden, weil sie halt kaum konzentriert ist, sehr verängstigt, und wenn sie ein Wort nicht befolgt, dann rennt sie wo dagegen, was ja nicht gerade angenehm ist. Also eigentlich auch nicht zum clickern paßt.

Viele Grüße
Ingrid

von Sonja(YCH) am 28. April 1999 10:20

Hallo Erich,

Bei meiner ersten Zecke ist genau das selbe passiert.
Bitte nicht mit irgendwelchen "tollen Tips" wie Klebstoff oder sowas
rumexperimentieren. Geh zum Tierarzt, der wird das Biest dann rauspuhlen.
Lass Dir dort am besten nochmal genau zeigen, wie man eine Zecke entfernt.
Die Bissstelle solltest Du noch ein paar Tage gut beobachten und regelmaessig
behandeln (mit Betaisodonna oder aehnlichem).
Keine Sorge, man bekommt doch recht schnell den Bogen raus wie man die
Biester fachgerecht entfernt smiling smiley

Gruesse
Sonja und Nero

von Juliane(YCH) am 28. April 1999 10:54

Hallo, liebe Ingrid!
Ich kann Dir leider nicht helfen, wuensche Euch aber viel Glueck.
Vielleicht wird es doch wieder besser. Das Wichtigste wird sein, dass
Ihr selbst ruhig bleibt und den Hund Eure Aufregung nicht so merken lasst.
Wenn Saskia erst seit heute nacht nichts mehr sieht, gewoehnt sie sich vielleicht
auch besser an den Zustand und benutzt ihre Nase mehr. Jetzt schnell eine
Umstellung auf den Clicker durchzufuehren stelle ich mir sehr schwierig vor.
Traurige Gruesse, Juliane

von Ana(YCH) am 28. April 1999 11:05

Hallo Ingrid!

Das ist ja wirklich schlimm, was die arme Maus da durchmachen muß!

Ich kannte bisher nur einen erblindeten Hund und das ist auch schon ziemlich lange her. Der Labradormix einer Freundin wurde vom Tierarzt falsch behandelt (er hat für eine Bindehautentzündung eine Salbe für die Ohren verschrieben, daraufhin erblindete der Hund ziemlich schnell und konnte auch nie wieder sehen). Ich kann mich aber noch sehr gut daran erinnern, daß Blanca mit dieser Behinderung relativ schnell zurecht kam. Anfangs torkelte sie auch noch viel, war sehr unsicher und rannte auch noch oft gegen Gegenstände, aber nach einiger Zeit hatte sie den Dreh raus und verließ sich sehr zuverlässig auf ihr Gehör und ihre Nase. Zum Zeitpunkt als sie erblindete, war sie ca. 4 - 5 Jahre alt. Sie ist mit ihrer Blindheit trotzdem ziemlich alt geworden (ich glaub 14 oder 15).

Ich würde also nicht gleich völlig verzweifeln, auch wenn Ihr allen Grund dazu habt. Was ich für ganz wichtig halte, daß Ihr jetzt in Eurer Wohnung und im Garten vorerst nicht allzu große Veränderungen macht, damit Saskia sich erst einmal orientieren kann und nicht immer wieder vor Veränderungen steht.

Liebe Grüße

Ana

von Ingrid + Saskia(YCH) am 28. April 1999 11:15

Hallo Juliane,

: Jetzt schnell eine
: Umstellung auf den Clicker durchzufuehren stelle ich mir sehr schwierig vor.

Wir clickern schon seit mindestens 6 Wochen, also praktisch seit sie bei uns ist. Ist also keine Umstellung für sie sondern eine ihr bekannte Lernmethode, und sie hat damit schon etliches gelernt, von mehr oder weniger geistreichen Kunststücken über KOMM bis Klappe-halten beim Autofahren (alles mit offenbar viel Begeisterung). Es ist im Moment nur schwierig, ihre Aufmerksamkeit zu finden. Und für uns, einen Plan, wie wir am besten rangehen.

Mercie, Glück können wir gerade brauchen, viele Grüße
Ingrid

von Ingrid + Saskia(YCH) am 28. April 1999 11:22

Hallo Ana,

das macht Mut. Wir werden aber sicher keinen Schnellschuß mit Einschläferung oder so machen. Weißt Du noch, wie lange es ungefähr gedauert hat, bis Blanca wieder halbwegs sicher auf den Beinen war? (ja, auch wenn ich weiß, daß jeder Hund anders ist...)

: Was ich für ganz wichtig halte, daß Ihr jetzt in Eurer Wohnung und im Garten vorerst nicht allzu große Veränderungen macht, damit Saskia sich erst einmal orientieren kann und nicht immer wieder vor Veränderungen steht.

naja, also die Gegenstände, an denen sie sich verletzen kann (scharfe Kanten), tun wir schon weg. Und Mike buddelt ihr gerade einen WEg in den Garten, denn den Absatz hochspringen geht ja nicht mehr. Aber das wollten wir sowieso schon länger machen. Ansonsten klar.

Sie ist wieder aufgewacht, also viele Grüße
Ingrid

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