Scheiße , . Meine meine Hündin hat krebs :: Gesundheit & Hund

Scheiße , . Meine meine Hündin hat krebs

von Holger + Ajax(YCH) am 19. Mai 1999 13:31

Hallo Ruth,

die Erfahrungen, welche ich mit meiner Danessa nach der Operation gemacht habe, sind gänzlich andere wie Deine Erfahrungen.
Allerdings bin ich mir auch nicht sicher, ob meine Erfahrungen so der Norm entsprechen. Danessa ist bereits 24 Stunden nach der Operation an beiden Schultergelenken hinter uns her zu der Gartenfete einer Nachbarin gelaufen. Dies war immerhin eine Strecke von bestimmt 400 m, wobei sie, da ja beide Schultern operiert wurden, logischerweise auch die
frisch operierten Gelenke belasten musste. Wir hatten immer das Problem, daß wir unsere Hündin, die damals auch schon weit über 40kg wog, zurückhalten mussten. Der Heilungsprozess war dann auch entsprechend langsam, da sich, bedingt durch die mangelnde Schonung, ein Gelenk auch noch etwas entzündete und wir große Angst hatten, daß Danessa nun Athrose bekäm.
Insgesamt hat es so 4-5 Monate gedauert bis wir ihr wieder richtige Spaziergänge zumuten konnten.
Da ich leider ganz entgegengesetzte Erfahrungen wie Du gemacht habe und ansonsten tiermedizinisch auch eher unbeschlagen bin, weis ich jetzt leider nicht wie ich Dir helfen kann, außer Dir meine eigenen Erfahrungen zu schildern. Vielleicht solltest Du einen eigenen, neuen Eintrag in diesem Forum machen, denn es gibt hier sicherlich Leute, welche Dir raten können,
und die Wahrscheinlichkeit, daß sie Dein Problem dann lesen ist damit höher.

Viele Grüße und gute Besserung für Deinen Goldie
Holger mit Ajax & Danessa

von Ruth Morin(YCH) am 19. Mai 1999 13:49

Hallo Holger
Nichts für ungut...jedoch trotzdem vielen Dank für Deine ausführliche Erklärung.
Liebe Grüsse
Ruth

von Wolf Peter(YCH) am 19. Mai 1999 15:04

Hallo Sabine !

Danke für deine Empfehlung, aber die homöopathische Versuch habe ich
schon vor 6 Wochen gestartet, leider bei ihm ohne Ergebnis.
Ich hoffe, daß die sich bald zurückbliden.

Liebe Grüße Wolf Peter

von Toby Wuestenhoefer(YCH) am 19. Mai 1999 16:46

Ich heiße Toby und bin 4,5 Jahr alt, ein Mini-Yorkie von nur 2,1 kg. Wenn ich aufgeregt bin, oder es sehr warm ist, dann bekomme ich kaum noch Luft, weil mein Gaumensegel die Luftröhre zum Teil bedeckt.
Was soll mein Herrchen tun, damit mir geholfen werden kann !
-Bitte helft mir-

von gudrun(YCH) am 19. Mai 1999 19:01

Liebe Ruth,
: : Mein Golden Retriever-Rüde (2 Jahre als) wurde vor einer Woche ebenfalls wegen ED operiert (vorderes Bein rechts).
: Nun humpelt er auf 3 Beinen in der Gegend herum. Kannst Du mir sagen wie lange dass der Heilungsprozess bei Deinem Hund dauerte?

Laut Aussage unseres Tierarztes kann es bis zu einem guten halben Jahr dauern, bevor der Heilungsprozess komplett abgeschlossen ist. Bekannte von uns haben auch einen Berner, der nun auch mit gut 2 Jahren operiert wurde. Dessen Tierarzt sagt dasselbe. Also nur keine Panik. Es kann also noch sehr lange dauern. Unser Nico hat jedoch schon einen Tag nach der OP das Bein "belastet".

: Mein TA scheint sich Sorgen zu machen; er ist der Meinung, dass mein Hund sich bereits jetzt schon auf das 4. Bein abstützen müsste, ansonsten würde er sich an die heutige Situation gewöhnen.

Das ist nur zum Teil richtig. Es stimmt schon, daß man aufpassen muß, daß die Tiere sich die Schonhaltung, die sie ja nach einer OP einnehmen, nicht angewöhnen. Man darf aber nicht vergessen, daß die meißten Tiere ja das Bein auch schon vor der OP geschont haben und somit diese Schonhaltung erst "verlernen" müssen.

: Die Spaziergänge halte ich heute so kurz wie möglich, und natürlich an der Leine. Was kann ich sonst noch tun ?

Nun aber zu unseren Erfahrungen:
Wir haben unseren Nico die ersten zwei Wochen strikt an der Leine geführt und sind immer nur kurz mit ihm spazieren gegangen. Danach sollten wir die Spaziergänge langsam ausdehnen, jedoch springen und toben vermeiden. Wir waren in regelmäßigen Abständen bei unserem Tierarzt, der das Gelenk immer abgetastet hat. Bei Nico war es so, daß das Gelenk erst wieder etwas anschwoll und heiß wurde; was aber auch zum normalen Heilungsprozeß gehört. Es hat recht lange gedauert, bis das Gelenk wieder "normal" groß war. Die OP ist nun gut drei Monate her und unser Nico "humpelt" immer noch. Es ist kein richtiges Humpeln, sondern eher ein etwas eiriger Gang. Der Tierarzt hat Nico Krankengymnastik verordnet; d.h. wir dehnen und strecken das Beinchen morgens und abends mehrmals (Achtung: Der Tierarzt hat uns das vorher gezeigt). Was ganz wichtig ist, ist der langsame und gleichmäßige Muskelaufbau. Wir sind deswegen seit einigen Wochen angefangen mit ihm zu joggen, bzw. ganz ganz langsam am Fahrrad traben zu lassen. Diese Trabbewegung baut langsam Muskeln auf und belastet die Knochen nicht allzu stark. Wenn Nico so vor sich hintrabt (und ich nach Atem ringe), dann merkt man ihm nichts mehr an; nur wenn er langsam geht, sieht es noch komisch aus. Der Berner von unseren Bekannten humpelt nach drei Monaten noch richtig. Aber auch hier ist der Tierarzt gut zufrieden. Ob die OP bei unserem Nico letztendlich etwas gebracht hat, wissen wir erst im Juli, denn da soll er noch einmal komplett geröngt werden. Was mir jedoch schon positiv aufgefallen ist, ist das der Hund nach längerem Liegen ganz unproblematisch aufsteht. Er hat früher immer ein paar Schritte gebraucht um richtig in Gang zu kommen.

Leider bin ich im Moment jedoch nicht allzu gut drauf, denn unser Hund scheint mit der linken Hüfte Problem zu bekommen. Der Tierarzt meint, daß er im Moment sehr steil steht und wir erst einmal abwarten sollen, bis das Knochengerüst mit 16 Monaten vollständig ausgebildet ist. Wir haben die Hüfte während der OP damals röntgen lassen und der Tierarzt meinte damals, daß sie nicht gerade toll aussieht, aber auch nicht schlecht und daß seiner Erfahrung nach, der Hund keine Probleme bekommen würde. Hoffen wir nun, daß sich alles noch verwächst. Er hat Spaß an allem und liebt es zu laufen; mir ist nur aufgefallen, daß er das linke Hinterbein im Moment nicht so sehr belastet.

Lieben Gruß und gute Besserung
Gudrun


von gudrun(YCH) am 19. Mai 1999 19:13

Guten Abend,
es freut mich zu hören, daß ihr dann doch noch sehr viel Glück mit eurer Hündin gehabt habt (und auch hoffentlich weiter habt). Ich hatte leider bei meinem Sam damals nicht soviel Glück. Wir haben die eine Seite der Schulte sofort operieren lassen, da es hier auch schon zu Schuppenbildung gekommen war. Geplant war, daß die andere Seite durch die konsequente Schonung ausheilt. Leider hat unser Sam binnen der ersten drei Wochen nach der OP so gravierende Probleme mit der Hüfte bekommen, daß wir ihn einschläfern lassen mußten. Ich finde es schön, zu lesen, daß es auch anders geht. Außerdem gibt mir das auch in unserer jetzigen Situation Mut, denn die ED scheint recht gut auszuheilen (ebenso die Stufenbildung zwischen Elle und Speiche); was jetzt jedoch etwas auffällt, ist, daß er die linke hintere Hüfte etwas entlastet. Wenn er vom Sofa steigt (ja, ich bekenne: unser Hund darf auf das Sofa), dann quickt er ab und zu. Es kann sein, daß man es wochenlang nur 1x hört und dann vielleicht 2x am Abend. Ich hatte natürlich schon wieder Panik und habe meinen Tierarzt (genauer gesagt entwickelt er sich mehr zu meinem Psychater) aufgesucht. Er meinte, daß man erst einmal ruhig bleiben soll, denn der Hund ist mit einem Jahr ja noch nicht ausgewachsen und er kennt ja auch die Bilder der Hüfte vor gut 3 Monaten. Sie ist nicht toll; aber auch nicht ganz schlecht.

Es baut doch auf, wenn man dann liest, daß ein Hund fast eingeschläfert werden sollte und sich dann doch so toll entwickelt.

Lieben Gruß
Gudrun

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