Dreimal impfen - zuviel? :: Gesundheit & Hund

Dreimal impfen - zuviel?

von Cindy(YCH) am 19. Februar 2001 12:07

Hi Gaby

: Ich stimme da übrigens überein mit Juliette de Bairacli-Levy, die sagt, Komplikationen bei Krankheiten gibt es oft deshalb, weil die Hunde weiter gefüttert werden, teilweise auch zwangsernährt. Denn bei wilden Tieren ist IMMER zu beobachten, das sie die Nahrung verweigern im Krankheitsfall - und wir Menschen haben auch keinen Appetit, wenn wir krank sind.

Klar, geht mir auch so, und meinen Hunden auch. Wenn sie krank sind und nicht fressen wollen, damit kann ich leben. Sie bekommen was, wenn sie's nicht fressen, auch gut. So halte ich das aber auch wenn sie gesund sind.

: Natürlich ist das übel. Aber das zeigt doch, auch wenn es länger her ist, wie kritisch Impfungen zu betrachten sind. Ich verteufele die nicht allgemein, aber denke, auch hier ist weniger mehr.
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Eines vergessen viele Menschen immer. Eine Impfung ist nichts anderes als eine Infektion mit dem Erreger, der die Krankheit ja eigentlich auslöst. Bis auf wenige Ausnahmen, wo man andere Erreger nehmen kann, die die gleichen Antigene besitzen. Ein Restrisiko besteht immer. Bei jedem Medikament, siehe Nebenwirkungen. So kalt das ganze klingt, es ist immer auch eine Schaden-Nutzen-Analyse dabei. Und die muss man mit sich selbst auch ausmachen.

: Siehste? Das meine ich damit, als ich mal geschrieben habe, Impfschäden oder Krankheiten durch/trotz Impfungen werden gerne vertuscht bzw. nicht ausreichend untersucht.
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:-). Mir ist schon klar, was Du meinst. Aber das ist bei jedem Medikament so. Z.B. gibt es viele Leute, die schlucken Diclofenac gegen Schmerzen. Ich rühre das Zeug nicht an. Habe gesehen, was das mit der Magenschleimhaut macht. Da ertrage ich lieber etwas Kopfschmerzen. Inzwischen wird einem in der Apotheke wohl erklärt, dass man das nicht auf nüchternen Magen nehmen soll.

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: : Hirntumor.
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: Auweia - Hardliner gegen die Impfung würden jetzt wahrscheinlich wieder Argumente haben, das erspare ich Dir und mir aber...;-))

WEnn Du mir damit sagen willst, dass es Leute gibt, die der Meinung sind, ein Neurofibrosarkom, hochgradig bösartiger Tumor der Nervenhüllen, sei bei einer 13 järigen Hündin durch die Impfungen zustande gekommen, dann muss ich lachen. Entartungen der Zellen ist in dem Alter etwas ganz natürliches. Das tritt überall auf. Darauf auf Impfschäden zu schliessen, ist doch etwas weit hergeholt :-).
Dann könnte ich ja auch hergehen und sagen, die abgerissene Achillessehne eines Hundes, der auf einem rutschigen, nassen Abhang ausgerutscht ist, ist durch Impfschaden entstanden. Gewebe war zu wenig fest. Oder die Lungenembolie meiner Hündin, nachdem sie unter ein Auto gekommen war, ist nur entstanden, weil sie vorher irgendwann geimpft wurde. Und nicht weil ihr Kreislauf durch den Schock "jenseits von gut und böse" (Kommentar des TA)war. ;-)

Gruss Cindy

von Gaby(YCH) am 19. Februar 2001 13:02

Hi Cindy,


: : Ich stimme da übrigens überein mit Juliette de Bairacli-Levy, die sagt, Komplikationen bei Krankheiten gibt es oft deshalb, weil die Hunde weiter gefüttert werden, teilweise auch zwangsernährt. Denn bei wilden Tieren ist IMMER zu beobachten, das sie die Nahrung verweigern im Krankheitsfall - und wir Menschen haben auch keinen Appetit, wenn wir krank sind.
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: Klar, geht mir auch so, und meinen Hunden auch. Wenn sie krank sind und nicht fressen wollen, damit kann ich leben. Sie bekommen was, wenn sie's nicht fressen, auch gut. So halte ich das aber auch wenn sie gesund sind.

Ich halt das anders - bei Krankheit gibbet nix, bis wieder besser ist.
Denn ich glaube, wenn ich meinem Hund was vorsetze, frißt er es auch - ist sowieso ein kleiner Müllschlucker...;-))

: : Natürlich ist das übel. Aber das zeigt doch, auch wenn es länger her ist, wie kritisch Impfungen zu betrachten sind. Ich verteufele die nicht allgemein, aber denke, auch hier ist weniger mehr.
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: Eines vergessen viele Menschen immer. Eine Impfung ist nichts anderes als eine Infektion mit dem Erreger, der die Krankheit ja eigentlich auslöst. Bis auf wenige Ausnahmen, wo man andere Erreger nehmen kann, die die gleichen Antigene besitzen. Ein Restrisiko besteht immer. Bei jedem Medikament, siehe Nebenwirkungen. So kalt das ganze klingt, es ist immer auch eine Schaden-Nutzen-Analyse dabei. Und die muss man mit sich selbst auch ausmachen.


Na eben das vergesse ich z.B. nicht. Aber umgekehrt die Frage, ist es sinnvoll, den Hund (oder Menschen) mit Krankheitserregern "vorsätzlich" zu infizieren? Wäre es nicht teilweise besser, es auf den Ernstfall zu reduzieren? Ketzerische Frage, ich weiß, aber viele Kinderkrankheiten sind z.B. für Erwachsene gefährlich, während Kinder in aller Regel die Erkrankung gut überstehen.

Wenn Du aber als Kind geimpft wirst und der Impfschutz irgendwann nachläßt, hast Du ein größeres Risiko, als Erwachsener z.B. an den Windpocken wirklich böse zu erkranken, als wenn Du es als Kind schon hattest.

Versteh mich nicht falsch, ich rede hier nur von Krankeiten, die "relativ" harmlos sind. Also nicht von Tollwut, Tetanus oder sowas.

: : Siehste? Das meine ich damit, als ich mal geschrieben habe, Impfschäden oder Krankheiten durch/trotz Impfungen werden gerne vertuscht bzw. nicht ausreichend untersucht.
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: :-). Mir ist schon klar, was Du meinst. Aber das ist bei jedem Medikament so. Z.B. gibt es viele Leute, die schlucken Diclofenac gegen Schmerzen. Ich rühre das Zeug nicht an. Habe gesehen, was das mit der Magenschleimhaut macht. Da ertrage ich lieber etwas Kopfschmerzen. Inzwischen wird einem in der Apotheke wohl erklärt, dass man das nicht auf nüchternen Magen nehmen soll.
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Du weißt das - aber weiß das jeder? Ich nehme z.B. kein Aspirin, weil ich dann magenprobleme bekomme, aber wird das Zeug nicht total vermarktet? Es werden Studien veröffentlicht, wonach vorbeugende Einnahme gut gegen Krebs ist usw.

Was meinst Du, was der Durchschnittsmensch mit seinem Gottvertrauen an die Götter in Weiß mit solchen Studien macht?

Das meine ich. Es gibt Ärzte, die beraten gut - aber auch Ärzte, die impfen, wer immer ihnen unter die Nadel kommt.

Meine TÄ besteht z.B. darauf, den Hund immer zu entwurmen vor einer Impfung - Kotprobe? Nö, bitte einmal Chemie.

Ich weigere mich, aber der Durchschnittshundebesitzer? Vertraut doch seinem TA.

Das meine ich....
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: : : Hirntumor.
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: : Auweia - Hardliner gegen die Impfung würden jetzt wahrscheinlich wieder Argumente haben, das erspare ich Dir und mir aber...;-))
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: WEnn Du mir damit sagen willst, dass es Leute gibt, die der Meinung sind, ein Neurofibrosarkom, hochgradig bösartiger Tumor der Nervenhüllen, sei bei einer 13 järigen Hündin durch die Impfungen zustande gekommen, dann muss ich lachen. Entartungen der Zellen ist in dem Alter etwas ganz natürliches. Das tritt überall auf. Darauf auf Impfschäden zu schliessen, ist doch etwas weit hergeholt :-).
: Dann könnte ich ja auch hergehen und sagen, die abgerissene Achillessehne eines Hundes, der auf einem rutschigen, nassen Abhang ausgerutscht ist, ist durch Impfschaden entstanden. Gewebe war zu wenig fest. Oder die Lungenembolie meiner Hündin, nachdem sie unter ein Auto gekommen war, ist nur entstanden, weil sie vorher irgendwann geimpft wurde. Und nicht weil ihr Kreislauf durch den Schock "jenseits von gut und böse" (Kommentar des TA)war. ;-)


Du wirst lachen, aber solche Argumente gibt es tatsächlich. Das ist aber selten und von absoluten Hardlinern, die selbst für meine tolerante Ader zu extrem sind.

Ich kenne zwar einige, die Impfungen rigoros ablehnen und teilweise Züchter, die ihre Welpen ungeimpft abgeben, aber die belassen es bei einer Aufklärung und sagen, das muß jeder selber entscheiden.

Einen ganz echten Hardliner hab ich nur einmal kontaktiert - und das hat mir gereicht....;-))

Grüßlis, Gaby

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