Scheiße , . Meine meine Hündin hat krebs :: Gesundheit & Hund

Scheiße , . Meine meine Hündin hat krebs

von Anja Gierke(YCH) am 01. November 1998 19:23

Liebe Andrea!
Vielen Dank...für Deine Antwort....es ist interessant zu erfahren, wie es anderen Hunden mit Epilepsie geht.

Tja.., wie verläuft so ein Anfall?!
Beim letzten Mal hatte sich Hansi vorher kurz übergeben, das war allerdings beim ersten Mal nicht.
Die Hinterläufe verkrampften sich dann und er versuchte noch zu "Herrchen" zu gelangen. Dann fiehl er auf die Seite und verkrampfte völlig. Er zuckte am ganzen Körper.Aus dem Mund trat Schaum aus (ein bißchen)! Die Augen waren völlig starr. Das dauerte ca. 30-40 Sekunden.
Dannach sah es so aus , als ob er sich wieder langsam entspannte. Er fing dann ( noch immer am Boden liegend) an zu knurren! Was er sonst nie tut!!!

Nach dem ersten Anfall vor vier Monaten, war er für eine Weile etwas Orientierungslos.
Diesmal jedoch erkannte er danach gleich Herrchen wieder! Er freute sich.


Tja... für mich war das ein ganzschöner Schock!

Ich hab jetzt versucht dem Zuchtverband ( Angaben aus dem Stammbuch) bescheid zu geben. Ich hatte allerdings das Gefühl, das die sich sehr gut kennen.
Na dann nochmal vielen Dank
Anja und Hansi

von Burkhard Redeker(YCH) am 01. November 1998 19:39

Hallo Detlef,

:Hallo Brauche Hilfe
:Mein G.Retriever ist sehr akut erkrankt.

erstmal wollt ich Dir sagen, daß es mir sehr leid tut um Deinen Hund.
Frage, kann es sein das Dein Retriever durch Zufall irgendwelche Schmerz-
tabletten und hier spez. Paracetamol aufgenommen hat?
Wenn es sich um eine Vergiftung handelt, treffen die Symptome am ehesten
auf eine Paracetamolvergiftung zu. Warst Du mit ihm schon in der nächsten
Uni-Tierklinik? Die haben sicherlich bessere diagnostische Möglichkeiten.

Zur Information hier noch ein Auszug aus der Giftdatenbank:

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Paracetamol

(Treupel®, Tylenol®, Neo-Cibalgin®, Sanalgin®, etc.)

Toxische Dosis, oral: ab 150 mg/kg beim Hund, ab 30 mg/kg bei der Katze

Toxisches Prinzip: metabolische Umwandlung in toxische Metaboliten (Oxidationsmittel, Erschöpfung der Glutathionreserven) ®
Methämoglobinämie, Schädigung der Erythrocyten, Lebernekrosen. Die Katze ist besonders gefährdet wegen der Unfähigkeit, Xenobiotika
zu glukuronidieren.

Kommentar: Paracetamol ist ein gut verträgliches Arzneimittel für den Menschen, kann aber bei Tieren zu tödlichen Vergiftungen führen.

Symptome

1.Latenzzeit 1-4 Std
2.Methämoglobinämie, Tachypnoe, Tachykardie, Cyanose
3.Hämaturie, Hämoglobinämie, Anämie
4.Depression, Schwäche, Anorexie, Erbrechen
5.Hypersalivation, Gesichtsödem, Ödem an Vordergliedmassen und Pfoten (Katze)
6.Leberinsuffizienz, Ikterus (Hund)

Diagnose: Methämoglobinämie, Heinz' Körper, Ikterus, erhöhte Leberenzyme (z.B. Alanin- Aminotransferase), Paracetamol im Serum

Therapie

1.Dekontamination
2.Flüssigkeit i.v., wenn Hk 2 Sek), gelbliche Sklera und Präputium, Gesichtsödem,
Schmerzen im Abdomen.
Therapie: Sauerstoff, Infusion, N-Acetylcystein, Vit. C (beides 7x im Abstand von 6 Std).
Nach verübergehender Besserung wird der Hund ikterisch, lethargisch, frisst nicht und erbricht.
Die Therapie wird fortgesetzt mit Infusionen, einer Bluttransfusion (350 ml über 6 Std), und Leberdiätfutter.
Verlauf: Heilung, nach einem Monat sind alle Blut- und Leberwerte normal.

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Viel Glück für Deinen Hund und Dich!

Burkhard

von Sabina(YCH) am 02. November 1998 11:35

Hallo Detlef! Ich verstehe gut, daß Du in großer Sorge bist. Falls Du nur den geringsten Zweifel an der Kompetenz Deines Tierarztes hast, würde ich eine Tierklinik um Rat bitten. Parallel solltest Du meiner Meinung nach ein sehr bewährtes homöopathisches Lebermittel geben: Flor de Piedra D3. Das kannst Du ohne Rezept in der Apotheke bestellen. Wenn Du es als Tablette bestellst, gib ihm 3 bis 5mal täglich eine (kann man auch zerpulvern). Wenn Du das Mittel als Globuli (=kleine Milchzuckerkügelchen) bekommst, 3 bis 5x täglich jeweils 5 Kügelchen. Das Mittel hat oft schon Wunder gewirkt und schaden kann es keinesfalls. Ich wünsche euch viel Glück. Berichte mal. wie es weitergeht. Sabina

von Anja Smith(YCH) am 02. November 1998 11:42

Hallo,

unser Donar (1-jähriger Mastiff-Rüde) hat gerade parallel mehrere Infektionen durchgemacht (Bronchitis, Gastritis und Blasenentzündung), entstanden aufgrund einer nicht ausreichend behandelten Bronchitis.

Wir haben davon gehört, daß es einige Mittel gibt, mit denen die natürliche Immunabwehr des Hundes verbessert werden kann. Hat irgendjemand hier schon gute Erfahrungen mit bestimmten Mitteln gemacht? Für gute Tips wäre ich sehr dankbar, denn wir wollen sichergehen, daß unser Hund wieder topfit ist, ehe wir wieder in die Hundeschule gehen.

Viele Grüße,
Anja

von Veronika(YCH) am 02. November 1998 14:26

Hallo!!
Okay, Du weißt, wie man das Wort schreibt, aber das ist in diesem Zusammenhang auch sehr wichtig!
Meine Hündin hatte früher ständig Probleme mit der Analdrüse. Ich wußte schon gar nicht, was ich dagegen machen sollte. Ich wollte sie schon entfernen lassen, aber Gott sei Dank hat mein Tierarzt nicht gezogen. Irgendwie kam mir dann die Idee, das Futter zu wechseln und seitdem (schon über ein Jahr her) gab es keine Probleme mehr! Der Kot war mit dem anderen Futter einfach viel zu weich! Also, probier wirklich erst ein anderes Futter aus und schau Dich dann erst nach Heilmitteln um. Von heut auf morgen geht das allerdings nicht. Bei uns hat es ca. ne Woche gedauert!

Tschüß
Veronika

von Veronika(YCH) am 02. November 1998 14:46

Hallo!
Mich lies die Schilderung vom Tod der dreijährigen Hündin einfach nicht los. Deshalb fragte ich heute mal meinen Tierarzt, wie man eine Vergiftung erkennen kann. Er meinte, es gäbe viele Arten und kam gleich auf die Symptome von Rattengift zu sprechen.
Daraufhin fragte ich, ob diese Anzeichen mit einer Infektion zu verwechseln seien. Er meinte, sie wären -entschuldigung, nu weiß ich den Namen nich mehr- Parv... ähnlich. Man könne das erst durch viele Test rausfinden.
Ich fragte natürlich weiter, wie er es rausfinden würde. Er meinte, er würde die Besitzer mit Fragen löchern: ob es in der Nähe Mäuse oder Ratten gibt, ob der Hund eine Ratte gefressen hätte, ob im Umfeld schon ein Hund an ähnlichem gestorben oder erkrankt ist ...
Auf jeden Fall hätte er dem Hund K4 gegeben. Allerdings sei bei einer schweren Rattenvergiftung nur Hilfe durch eine Bluttransfusion möglich.
So, das wollte ich nur schnell mal loswerden.

Grüße
Veronika

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