Scheiße , . Meine meine Hündin hat krebs :: Gesundheit & Hund

Scheiße , . Meine meine Hündin hat krebs

von Nicole(YCH) am 12. April 1999 19:16

hallo!
vielleicht hat jemand von euch eine idee, was mit meinem 11jährigen westie rüden los ist: er hat stark angeschwollene lymphknoten an hals, vorder- und hinterbeinen, dazu hustet er ab und an, als wenn er "einen frosch im hals hat" (durch die schwellung vielleicht???). ansonsten ist er so lebhaft wie eh und je, er frißt etwas schlecht.
da er gegen jede art von antibiotika, cortison etc. höchst allergisch reagiert (alles schon ausprobiert, allerdings bei anderen erkrankungen) lassen wir ihn ausschliesslich homoeopathisch behandeln. falls es denn eine leukämie sein sollte (ist alles noch sehr frisch, das blutbild ist noch nicht ganz ausgewertet, die werte sind allerdings schlecht), würde mich interessieren, wer erfahrungen damit gemacht hat oder sonstige tips hat. besonders erfahrungen mit chronischer leukämie würden mich interessieren.
freue mich über jeden hinweis!
gruss nicole



von Anke(YCH) am 12. April 1999 20:47

Hallo,

im Auftrag von Mecki soll ich vor "Babesiose" (oder auch "Piroplasmose"winking smiley warnen, dies
ist eine parasitäre Erkrankung, die von Zecken übertragen wird und derzeit im Raum
Frankreich-Grenze-Saarland akut ist.

Es sind bereits mehrere Hunde erkrankt, die am vorletzten Wochenende dort an einem
Rennen teilgenommen haben. Wenn diese Parasitose nicht erkannt und somit nicht
therapiert wird kann sie zum Tode führen, da das Gebiet aber bisher wohl nicht als
endemisch galt, kann es sein, daß ein Tierarzt die Symptome falsch deutet.

Information über Babesiose:

-parasitäre Krankheit verursacht durch: Babesia canis, B. gibsoni oder B. vogeli.
-weltweit vorkommend vor allem Tropen, Mittelmeerländern, z.T. aber auch in
Norditalien, Ungarn, Süd- und Westschweiz, Basel, aber auch andere
Gebiete können endemisch werden, Frankreich/Saarland z.B. wie wir jetzt wissen.
-von zwei Zeckenarten übertragen (Rhipicephalus sanguineus, Dermacentor
reticulatus) oder selten mechanisch durch unsaubere Spritzen oder
Bluttransfusion von betroffenen Tieren.

Ursache: von Parasiten ausgelöste
-hämolytische Anämie (Blutarmut durch beschleunigten Abbau der roten Blutkörperchen,
da die Babesien sich in ihnen vermehren)
-Ikterus (Gelbsucht: Übertritt von Gallenbestandteilen in Blut und später in Haut)

-Inkubationszeit: 10 Tage bis 3 Wochen

-Symptome:
-je nach Schweregrad des Verlaufs (latent, subakut, akut, chronisch)
-Junghunde, Hunde unter Streß und Hunde mit zusätzlich anderen Parasiten können
an plötzlichem Atem- oder Kreislaufversagen sterben
-akute Sympotme:
-Mattigkeit, Schwäche, Fieber bis 42°, blasse bis gelbliche Schleimhäute, rot bis
grünbrauner Harn, Anzeichen von Nierenversagen, Gelbsucht, Leber- und
Milzvergrößerung.
-chronischer Verlauf:
-Fieber, Abmagerung, Teilnahmslosigkeit, Anzeichen von Leberversagen und
Gelbsucht, selten: Ödeme, blutige Durchfälle, und anderes

Prognose:
-Schweregrad des Verlaufs, Alter, rechtzeitige Diagnosestellung und Therapie
beeinflußen Prognose. Bei Hunden im Schock oder bei Azidose (Störung im
Säure-Base-Haushalt) ist sie zweifelhaft. Selbstheilung nach 2 Monaten ist möglich.

Behandlung:
Hunde mit mildem und chronischem Verlauf können mit einem Antibabesienmedikament
allein behandelt werden, entweder mit Phenamidine oder Imidocarb
Ein Hämatokritwert unter 15-20 Vol% erfordert Frischbluttransfusion.

Prophylaxe:
-Zeckenbekämpfung
-inaktiver Impfstoff Pirodog (Rhone-Merieux, in Deutschland nicht registriert) 2-3
Monate vor Auslandsreise. Impfe verhindert nur Todesfälle, nicht aber Infektion.
-Imizol (Imidocarb) 2,4 mg/kg KG gegeben, schützt Hunde ca. 4 Wochen vor
Infektion

Die Informationen stammen aus: Niemand, H.G., Suter, P.F.tongue sticking out smileyraktikum der Hundeklinik,
8.Aufl. Blackwell Wissenschafts-Verlag, Berlin .19994



von Gillas(YCH) am 12. April 1999 23:17

Liebe Monika und Shirley

Ich hoffe, Ihr habt Euch von dem ersten Schock etwas erholt. Diese Diagnose ist immer beunruhigend, vorallem, da Dein Hund Schmerzen zeigt. Habe heute ein Buch über HD gefunden, vielleicht kann es Dir mit Informationen weiterhelfen, ich hoffe es sehr. Zudem kläre ich grad eine Tierarztadresse aus dem Raum Lörrach ab, dort lassen Bekannte ihre Rottweilerhündin behandeln, der Arzt soll eine Kapazität sein. Sobald ich die Adresse habe, gebe ich sie Dir durch.

Sylvia M. Linnmann "Die Hüftgelenkdysplasie des Hundes", erschienen im Parey Buchverlag, Berlin ISBN 3-8263-3213-X

Bis dahin alles Gute
Gillas

von Kathi(YCH) am 13. April 1999 09:43

Suche Kontakt zu Hundebesitzern deren Hund nach einer Futterumstellung eine Magendrehung hatte. Meine Akita-Hündin (6 Jahre) hatte innerhalb von 3 Monaten nach Umstellung auf eine neue Futtersorte eine Magendrehung.

von Peter K.(YCH) am 13. April 1999 10:00

Hallo Nicole,
die ganzen Symptome, die Du schilderst, lassen bei mir den Verdacht aufkommen,
daß Dein Westie das gleiche Problem hat wie meine Bonnie.
Das ganze nennt sich Lymphatisches Sarkom, was nichts anderes heißt, als
eine krebsartige Erkrankung des Lymphgewebes.
Ich habe nach der Diagnose bei meiner Hündin mal etwas recherchiert und
das Ergebnis auf meine Seiten gestellt (siehe unten). Unter Medizinisches/
Lymphsarkom findest Du die Übersetzung eines amerikanischen Artikels
zu diesem Thema.Leider wird dort der Westie sogar als besonders anfällig
für diese Krankheit bezeichnet.Zieh jetzt aber keine voreiligen Schlüsse und
warte auf jeden Fall den endgültigen Befund ab.
Laß den Kopf nicht hängen, meine Bonnie lebt ein Jahr nach der Diagnose immer noch.

von Christine(YCH) am 13. April 1999 12:02

Ich bin langsam am verzweifeln. Mein Labrador-Husky Mischling haart sich so schlimm, daß ich ihm das Fell regelrecht rauszupfen kann.
Jeden Tag kämme ich ihn mindestens 20 Minuten. Ich war auch schon beim Hundefrisör, aber auch das brachte nicht das gewünschte Ergebnis.
Gibt es irgentwelche Spezialbürsten, die Sammy das Fell herauszupfen? Was kann ich sonst noch tun?
Bitte dringend um Antworten!!!
Ciao, Christine

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