Antiautoritäre Hundeerziehung? :: Hundeerziehung + Soziales

Antiautoritäre Hundeerziehung?

von Dogman(YCH) am 17. Februar 2002 00:24

Tschau PH

Weisst du das Problem liegt doch heutzutage darin dass der Hund vermenschlicht wird und dass man sich für eine nicht vorhandene Konsequenz gegenüber dem Hund vorsucht mit Ausflüchten zu entschuldigen.

Gruss Peter

von Suse u. Ninja(YCH) am 17. Februar 2002 08:22

HallO Thomas,
ich lese zwar viele zynische Bemerkungen,die ich unnötig finde, aber wenig Argumentation.
DU hast den Begriff der Gewalt und den der Gewaltfreiheit ins Spiel gebracht. Autoritär, im Sinne von strenger Regeldurchsetzung ist doch wieder etwas ganz anderes.
Desweiteren scheint der Begriff "Gewalt" ja auch nicht gerade eine Definition bei uns zu haben.
Antiautoritäre Erziehung, wie sie in den Kinderläden praktiziert wurde, nahm für sich in Anspruch Gewaltfrei zu sein. Ich finde, wenn man Kinder, in der damals praktizierten Weise sich selbst überläßt ist dies allerdings auch eine Form psychischer Gewalt, klar es ist das Gegenteil von "Gehorsam fordern". Aber eine mangelnde Struktur ist dem Einzelnen genauso abträglich, wie zuviel davon.
Dieses Grundprinzip findet meiner Meinung in der HUndeerziehung die gleiche Gültigkeit:
Soviel Freiheit wie möglich-
aber auch soviel Regeln und Struktur wie nötig
Mit entweder -oder finde ich ist die Frage nicht zu beantworten
Der für mich alles entscheidende Unterschied ist für mich die mangelnde vorausschauende Fähigkeit des HUndes. mal ein Beispiel:
Wenn Du körperliche Beschwerden hast u. Angst vor dem Arzt, kannst Du Dir mit Hilfe DEines Verstandes deutlich machen, dass der Arzt,auch wenn Du ihn fürchtest, Dir helfen wird. Dein Hund kann Die für ihn positiven Folgen nicht absehen, also entscheidest Du für ihn u. setzt dies durch, notfalls auch mit zum Tierarzt tragen, oder?
Ziemlich autoritär finde ich, aber nötig.
Gruß von Suse

von Alex & Aris(YCH) am 17. Februar 2002 08:42

Hallo Suse,

vergiß einfach die "sarkastischen Randbemerkungen" in Th. postings und lies den Inhalt nochmal!

Du verwendest den Begriff "antiautoritär" falsch. Das geht daraus (und aus meinen Antworten) eindeutig hervor. Bei jeder Diskussion ist es sinnvoll, dass man die Begriffe die man verwendet aufeinander "abstimmt" sonst redet man aneinander immer vorbei.

Wenn du meinst "antiautoritäre Erziehung" im Sinne des durch die 68-er entstandenen FALSCHEN KLISCHEE-BEGRIFFS, der sowas ähnliches bedeutet wie "KEINE REGELN + MAXIMALE FREIHEIT", dann gebe ich dir recht.

Wenn du allerdings die Begriffsdefinition im ursprünglichen Sinne verwendest (wie thomas und ich es tun), dann habe ich eine gegenteilige Auffassung.

"antiautoritäre Hunderziehung" könnte man dann mit Erziehung mittels "Positiver Bestärkung" gleichsetzen. "Autoritäre Hundeerziehung" mit der althergebrachten "Hau-Ruckmethode".

Nochmal: "Kompetenz" unterstützt Autorität! Autorität muss man sich erarbeiten, bzw. wird sie akzeptiert, wenn diese Kompetenz ersichtlich ist. Übertragen auf das Rudel kann man sagen. Der Alpha hat die beste Kompetenz dieses zu führen UND er muss diese auch immer wieder unter Beweis stellen, sonst wird er seine Autorität verlieren. Dann gibt es Rangordnungsprobleme. Seine Autorität ist in dem Sinne NICHT AUTORITÄR, weil auch seine eventuell körperliche Überlegenheit im hundlichen Sinne "Kompetenz" bedeutet. Insofern gibt es auch diesbezüglich eine "Einsicht" beim Rangniedrigeren!

Dein Beispiel mit dem TA-Besuch hinkt ebenfalls gewaltig! Autoritär ist mein Verhalten gar nicht, weil ich den "Gehorsam" in dem Falle nicht um seiner selbst Willen "Fordere", sondern ein Sinn dahinter steckt!

Versuch nochmal meine Begriffsdefinition nachzuvollziehen! Viellecht sind wir dann gar nicht anderer Meinung *ggg*

LG Alex & Aris


: HallO Thomas,
: ich lese zwar viele zynische Bemerkungen,die ich unnötig finde, aber wenig Argumentation.
: DU hast den Begriff der Gewalt und den der Gewaltfreiheit ins Spiel gebracht. Autoritär, im Sinne von strenger Regeldurchsetzung ist doch wieder etwas ganz anderes.
: Desweiteren scheint der Begriff "Gewalt" ja auch nicht gerade eine Definition bei uns zu haben.
: Antiautoritäre Erziehung, wie sie in den Kinderläden praktiziert wurde, nahm für sich in Anspruch Gewaltfrei zu sein. Ich finde, wenn man Kinder, in der damals praktizierten Weise sich selbst überläßt ist dies allerdings auch eine Form psychischer Gewalt, klar es ist das Gegenteil von "Gehorsam fordern". Aber eine mangelnde Struktur ist dem Einzelnen genauso abträglich, wie zuviel davon.
: Dieses Grundprinzip findet meiner Meinung in der HUndeerziehung die gleiche Gültigkeit:
: Soviel Freiheit wie möglich-
: aber auch soviel Regeln und Struktur wie nötig
: Mit entweder -oder finde ich ist die Frage nicht zu beantworten
: Der für mich alles entscheidende Unterschied ist für mich die mangelnde vorausschauende Fähigkeit des HUndes. mal ein Beispiel:
: Wenn Du körperliche Beschwerden hast u. Angst vor dem Arzt, kannst Du Dir mit Hilfe DEines Verstandes deutlich machen, dass der Arzt,auch wenn Du ihn fürchtest, Dir helfen wird. Dein Hund kann Die für ihn positiven Folgen nicht absehen, also entscheidest Du für ihn u. setzt dies durch, notfalls auch mit zum Tierarzt tragen, oder?
: Ziemlich autoritär finde ich, aber nötig.
: Gruß von Suse
:

von P.H(YCH) am 17. Februar 2002 09:26

Tschau Suse

Da gebe ich dir recht und Autorität heißt für mich:

Autorität [lateinisch, Urheberschaft], Ansehen, Einfluss, Geltung; ursprünglich der Ausdruck sachlicher Überlegenheit und persönlicher Größe. Soziologisch gesehen, ist Autorität eine Form der Macht, die nicht auf Gewalt, sondern auf der Anerkennung von Werten oder Funktionen beruht. Autorität besitzt die Persönlichkeit im ganzen oder auf einzelnen Gebieten (daher Autorität auch: maßgeblicher Fachmann). Zu unterscheiden ist zwischen Autorität und Prestige.

anti ... [griechisch], Vorsilbe mit der Bedeutung „gegen”;

Thomas schrieb:
:eine anti-antiautoritäre aber genau so gut wie eine autoritäre?

Was meint er bloß mit anti-antiautoritäre? Für mich heißt das, gegen eine antiautoritäre.

Aufgrund dieser Frage windet er sich nun heraus und schreibt immer wie weiter und weiter.



Thomas definiert anscheinend antiautoritär nach Freuds Psychoanalyse.

Aber wieso schreibt er dann:

:anti-autoritär heißt nichts anderes, als anti-tolalitär, anto-
:diktatorisch, anti-macho-boss-gehabe, anti-regime-über-vermittelter-
:angst.

Und mit dem verstehe ich beim Hund, dass er meint keine Erziehung zu haben.

Wenn ich nicht autoritär bin, wie soll denn die Erziehung funktionieren? Ein Rudel ist ja auch autoritär aufgebaut. Autoritär heißt doch nicht dass ich Gewalt anwende. Ich erziehe meinen Hund eben nicht antiautoritär, weil das Gewalt nach sich zieht, sondern autoritär und somit meine ich das im Sinn des Wortes wie oben übersetzt.

Thomas schreibt:

: antiautoritär heißt "verzicht auf gewalt"... nichts mehr und nichts
:weniger

Wenn Autorität heißt: Autorität eine Form der Macht, die nicht auf Gewalt, sondern auf der Anerkennung von Werten oder Funktionen beruht; Wieso heißt dann antiautoritär Verzicht auf Gewalt?

Da habe ich mühe, vielleicht kannst Du mir weiter helfen.

Gruß P.H

von Thomas(YCH) am 17. Februar 2002 09:08

:ich lese zwar viele zynische Bemerkungen,die ich unnötig finde, aber wenig Argumentation.

wie konstruktiv war denn wohl dein vorheriges posting..???...das lässt
doch wohl keine wünsche offen. meine argumentateion fehlt??? ich kanns
ja gar nicht glauben... wie kann ich noch treffender argumentieren, als
ich es getan habe, undd zwar einen fremden unzweifelhaften text zu
zitieren.und wenn du meine argumente vermisst, dann solltest du dir
diemühe machen, meine anderen postings in diesem thread mal durchzu-
arbeiten und untereinander zu schreiben. da sind alle erklärungen
enthalten.... und zwar korrekt, absolut eindeutig und in keinster
weise diesem zitat entsprechend. das du dein erstes "konstruktives"
posting nun im folgenden wieder relativierst ist ja offensichtlich.
und daran ist wieder ermessbar, wie konstruktiv das erste war....


: Antiautoritäre Erziehung, wie sie in den Kinderläden praktiziert wurde, nahm für sich in Anspruch Gewaltfrei zu sein.

grinning smileyein Hund kann Die für ihn positiven Folgen nicht absehen, also entscheidest Du für ihn u. setzt dies durch, notfalls auch mit zum Tierarzt tragen, oder?
: Ziemlich autoritär finde ich, aber nötig.

oder auch z.b. mit einem kleinen kampf im wahrsten sinne des wortes.

du gibst die antworten selber, dem ist nichts hinzuzufügen.

wobei gegen "autoritär" in deinem beispiel nichts einzuwenden wäre,
beim herbeiführen von irgendwelchen kunsstückchen wie "sitz", "platz",
"fuss" usw. sehr wohl.

T

von Wichtige korrektur(YCH) am 17. Februar 2002 09:11

: und zwar korrekt, absolut eindeutig und in keinster weise diesem zitat entsprechend.

elende schreibfehler... :-(((( das soll natürlich heissen:

"und zwar korrekt, absolut eindeutig und in keinster weise diesem zitat widersprechend."


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