Methoden? :: Hundeerziehung + Soziales

Methoden?

von Antje(YCH) am 12. Februar 2003 18:36

Hallo Michael,

und Du glaubst, daß es z.B. einem Hund, der im Dienst Rauschgift sucht, es nicht auch Spaß macht, mal mit seinem Chef in der Unterordnung zusammenzuarbeiten?

Viele Grüße

Antje

von Antje(YCH) am 12. Februar 2003 18:42

Hallo Attila,

es ist aber nun mal so in unserem Land, daß die Arbeit über den Wehrbereich, wo der Hund u.U. mit einer Beschädigungsabsicht zubeißt, den Behörden vorbehalten ist, während im Sport nur der Hund erwünscht ist, der beim Beißen mit dem Helfer ein Beutespiel veranstaltet, also kein "Beschädigungsbeißen" gegen den Helfer richtet. Und wozu könntest Du solche einen Hund heutzutage auch brauchen? Wenn bei Dir zu Hause wirklich mal einer einbricht, dann ist es sowieso besser, Dein Hund ist gut weggesperrt, damit er dem Bösewicht nix tun kann, weil wenn er ihm in den Allerwertesten beißt wirst Du wegen Körperverletzung verklagt und Dein Hund muß u.U. zum Wesenstest. Wäre ja auch reine Selbstjustiz, so etwas... :-)

Viele Grüße

Antje

Viele Grüße

Antje

von Boxer(YCH) am 12. Februar 2003 20:14

Hallo Antje,

dann habe ich auf den Hundeplätzen immer neben mir gestanden, wenn der Wehrtrieb, den Du als verboten darstellst in der Übungsstunde angesprochen wurde um dem Hund ein besseres und aggressiveres Griffverhalten abzuverlangen. Das über die Beute arbeiten und wehren nutzen viele Hundesportler um ein drangvolleres Verbellen zu erreichen. Muß ich mich halt verguckt haben. Auch wurde mit Unterziehärmel gearbeitet und diese Hundeführer hatten nur einen normalen Hund, der im Haus war. Für diese Arbeit benötige ich nicht viel Zeit um einem Hund klar zu machen, dass er Menschen beißen muß.

Grüße

Boxer

von Boxer(YCH) am 12. Februar 2003 20:19

Hallo Antje,

da magst Du recht haben. Nur bei den zweitgenannten zeigt es sich sehr schnell wie der Hund sich in Reallagen zeigt und was geleistet wurde.

Ich gehe nicht zum Hundesport, weil ich mit der Art und Weise der Ausbildung im dienstlichen Bereich kein Fortkommen sehe. Nur kann ich meinen Hund über all und in jeder Lage ohne Korb schicken und wenn die Personen still stehen, selbst kleine Bewegungen wie ein Erschrecken tolleriert der Hund dann beim Verbellen. Aktionen werden mit einem Griff beantwortet. Dafür bilde ich an 5 Tagen in der Woche aus und habe einen recht hohen Standard abzuleisten.

Für den Rest auf dem Hundeplatz ist mir die Zeit einfach zu schade.

Grüße

Boxer

von Antje(YCH) am 12. Februar 2003 20:30

Hallo Boxer,

die Arbeit über den Wehrtrieb erzeugt einen unruhigen Griff, und das wird schon lange mit Punktabzug bestraft. Und wenn Du im Sport auf 'nen grünen Zweig kommen willst kannst Du Dir heute keine unruhigen Griffe mehr erlauben, da fliegen ja in jeder Beißhandlung die Punkte... Habe schon ansonsten perfekte Schutzdienste gesehen, wo der Richter lediglich das Griffverhalten in allen Übungen gezogen hat, und die Hunde gingen vom Platz mit 80 Punkten (das war wo man noch 80 Pkt. zum Bestehen brauchte...). Den ruhigen Griff bauen wir über die Beute auf, und den kann ein Hund nur zeigen wenn er sich in der Beute wohl fühlt und dabei keinen Konflikt hat.

Beim Verbellen bringt der Hund, obwohl auf die Beute bezogen, natürlich auch Aggression mit ein, aber eine beutebezogene Aggression, ritualisiert und nicht auf "Beschädigung" hinauslaufend. Er versucht durch sein Treiben den Helfer zur Bewegung zu animieren, damit er endlich zu seinem Triebziel kommt.

Die Beweggründ von Leuten, die ihre Hunde "zivil scharf machen" kann ich Dir nicht erklären. Kann mit Sport nicht viel zu tun haben, denn für das Griffverhalten ist es nicht förderlich. Wie Du ja selbst schreibst, unterscheiden sich Sporthunde von denen, die gelernt haben, daß sie, wenn's darauf ankommt, ihre Aggression direkt gegen Menschen richten dürfen. Da spielt sich doch im Kopf der Hunde etwas ganz anderes ab, und das meinst Du ja wohl auch, wenn Du schreibst, daß beutebezogene Hunde es im Ernstfall nicht richtig umsetzen können.

Viele Grüße

Antje

von Boxer(YCH) am 12. Februar 2003 20:28

Hallo P.H.

Diensthundführer wie Du einer bist sollte bevor er sich irgendeinen Ausbildungsweg zusammenreimt, diesen sich zu allererst anschauen. Was Du Dir da ausgedacht hast entspricht nicht unserer Ausbildung. Dir es zu erklären, wird zu lange dauern, da Du über die Zwangsschiene arbeitest. Und das sich die Täter ständig verstecken trifft auch nicht zu. Also denke erst nach bevor Du anfängst etwas zu diskutieren, von dem Du keine Ahnung hast.

Schau es Dir an und dann kannst Du urteilen.

Grüße

Boxer

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