warum ist Pedigree nicht gut? :: Hundefutter & Hunde Ernährung

warum ist Pedigree nicht gut?

von Karin(YCH) am 16. Januar 2002 07:16

: Nachdem was ich u.a. hier im Forum gelesen habe, muss ich annehmen, dass Hunde selbst bei Trocken(allein)futter nach einer gewissen Zeit Abwechslung brauchen. Wie die Menschen - nachzulesen bei Herr Pollmer, der beim Menschen geschrieben hat, dass bestimmte Futter- pardon Lebensmittel von Menschen nach ein paar Monaten "verweigert" werden, was zu vielen (kostspieligen) Flops geführt hat. Vielleicht reagieren unsere Hunde ähnlich wie wir Menschen und "verweigern" in ähnlicher Weise.

Hallo

Was hat aber Menschennahrung mit Hundenahrung zu tun????? Der Hund überlegt nicht wie ein Mensch. Sorry aber hört doch mal mit der "vermenschlichung" der Hunde auf.

Karin

P.S. grins..... kannst ihm ja mal nen Speisekarte geben. Mal schauen auf was er "gluscht" hat. *lach*

von Herbert(YCH) am 16. Januar 2002 07:24

: : 1 - Hunde würden eine gleichbleibende (also wenig abwechslungsreiche) Kost bevorzugen....
: Genau dies hat mir auch mein Tierarzt geraten. Ich solle - aus gesundheitlichen Gründen - bei Trockenfutter bleiben und zwar IMMER bei der gleichen Marke. Ich sollte also auch nicht das Trockenfutter wechseln, geschweige denn "Hausmannskost" füttern, weil die Verdauungsorgane des Hundes nicht damit zurechtkommen.
: Der gleiche Tierarzt hat mir ein paar Wochen später, aufgrund des ständigen Durchfalls meines Hundes, einen Diätplan gegeben, in dem
: Reis und Hühnchen mit Hüttenkäse verfüttert werden sollten.
: ?!?!?

Hallo Eve,
Du bestätigst im Prinzip das, was ich als Aussagen erhielt. Ich habe weiter unten zu einer Antwort von Kathi die Frage aufgeworfen, inwieweit dann Trocken(allein)futter als Dauerfutter geeignet ist ?
Nachdem Dein TA schon wieder "Zufütterung" ("Hausmannskost"winking smiley empfohlen hat - entstehen m.E. erst recht Zweifel.
Wichtig: Schau zu Antje - das klingt sachkundig und pausibel.
Gruß
Herbert


von Gabriela2(YCH) am 16. Januar 2002 07:30

Hi Tom!

Wenn Du keine Argumente hast, wie wäre es, wenn Du Dir einfach (per Internet-Suchmaschine) mal die Inhaltsstoffe heraussuchst und dann darüber nachdenkst, ob die Zusammenstellung Deiner Ansicht nach gut ist. Da ich noch nie Pedigree gefüttert habe u. von den Inhaltsstoffen nicht sehr viel weiß, kann ich dazu auch nichts Genaues sagen! Aber wie schon von den Anderen gesagt: Wenn der Hund damit gut zurechtkommt u. keine offensichtlichen Mängel aufweist, wird es schwer oder gar unnötig sein, sie zu überzeugen! Du kannst auch hier im Forum mal suchen, was unter diesem Begriff schon so vorhanden ist! Was fütterst Du denn???? Neugierige-Frage-Grüsse Gabriela2

von Herbert(YCH) am 16. Januar 2002 07:35

: Was hat aber Menschennahrung mit Hundenahrung zu tun????? Der Hund überlegt nicht wie ein Mensch. Sorry aber hört doch mal mit der "vermenschlichung" der Hunde auf.

Liebe Karin,
wenn Du möglicherweise gleiche Abläufe als "Vermenschlichung" ansiehst -dann ist das Deine Meinung. O.K.!
Es gibt aber nun einmal Geschehen, die ganz allgemein in der Natur ähnlich und durchaus vergleichbar sind - egal ob "Mensch und Tier".
Die Ernährung gehört als elementares Geschehen zum Leben und da sind eben Dinge - bei aller Verschiedenheit - durchaus "im vergleichbaren Schema". Sonst gäbe es schon längst keine Tierversuche mehr, wenn es anders wäre.
Wenn Du "vermenschlichst" oder glaubst es so ausdrücken zu müssen, dann tue es - ich tue es nicht.
Viele Grüße
Herbert

von Antje(YCH) am 16. Januar 2002 07:47

Hallo Karin,

: Was hat aber Menschennahrung mit Hundenahrung zu tun????? Der Hund
: überlegt nicht wie ein Mensch. Sorry aber hört doch mal mit der
: "vermenschlichung" der Hunde auf.

Mit vermenschlichen hat das gar nix zu tun, sondern mit Botanik. Auch Pflanzen sind Lebewesen, die im Überlebenskampf ihre eigenen Waffen gegen ihre Freßfeinde gebildet haben. JEDE Pflanze ist in der Lage, Stoffe zu bilden, die ihren Freßfeinden schaden. Durch die Evolution passen sich die Freßfeinde an diese pflanzlichen Waffen an und die Pflanze muß neue Strategien entwickeln. Ein ewiger Prozeß...

Der Mensch hat sich in vielen Tausenden von Jahren an die Waffen seiner Nahrungsplanzen angepaßt, zudem trickst er diese aus, z.B. durch Unschädlichmachen durch Bearbeitung der Pflanzen bzw. durch Züchtung von Kulturpflanzen. Stoffe, die uns schaden, züchten wir weitgehend aus den Pflanzen heraus. Das heißt aber nicht, daß diese gar nicht mehr in den Pflanzen enthalten sind! Essen wir tagtäglich jeden Morgen einen (durchaus gesundes) Körnerbrei, ist irgendwann ein Level erreicht, an welchem der Körper streikt und Appetit auf etwas anderes bekommt, den Brei nicht mehr sehen kann. Der Körper reagiert automatisch auf eine bestimmte Grenze, ab welcher die pflanzlichen Abwehrstoffe, die in den einzelnen Getreidesorten enthalten sind, schädigend wirken könnten.

Füttern wir unseren Hunden, die von der Evolution her nicht so optimal an Getreidekost etc. angepaßt sind, viel Getreide (und das ist im Fertigfutter nun mal einthalten), und das tagein/tagaus, über viele Jahre, ist es für mich kein Wunder, daß so viele Hunde irgendwelche Probleme bekommen. So wie für uns ist es auch für sie besser, wenn ihr Körper nicht jeden Tag mit den gleichen Phyto-Abwehrstoffen bombadiert wird, der Körper Gelegenheit erhält, diese vollständig abzubauen, bevor er wieder mit den gleichen konfrontiert wird. Damit will ich nicht sagen, Hafer, Gerste oder Reis sind schlecht für uns und unsere Hunde, sondern es ist besser, heute Hafer, morgen Gerste und übermorgen Reis zu essen/zu verfüttern, das bringt bedeutend weniger probleme mit sich.

Viele Grüße

Antje

von Reinhard(YCH) am 16. Januar 2002 07:43

Hallo Herbert,

also "zwischen den Zeilen" lese ich dass eine ausschließliche Trockenfutter fütterung das Enzym System, bzw. den Magen- Darm Trakt des Hundes schädigt.
Meine Hunde fressen Fleisch und Leynes Dosen (gemischt mit Flocken, Nudeln usw.) und kennen komischerweiser *lach* seither keine Verdauungsprobleme mehr.
Für welche Futter Firma ist diese/r TA wohl tätig *grins*

Reinhard

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