Scheiße , . Meine meine Hündin hat krebs :: Gesundheit & Hund

Scheiße , . Meine meine Hündin hat krebs

von M. Stoldt(YCH) am 16. Juni 1999 18:50

Hallo Wolf Peter,
es ist sicher lieb gemeint. In der Kleintierklinik Tübingen waren wir schon längst gewesen (SO wichtig ist mir das Forum nicht, erst gehe ich zum Spezialisten, dann frage ich hier nach). Und der kann eben nur die auffallende Inkonsistenz der Milz-Struktur und den verdickten Lymphknoten feststellen. Leber, Lunge, Magen etc ohne Befund. Aussage von ihm: Ich muß mich entscheiden, ob operieren (Milz entfernen), wenn dann binnen 7-14 Tagen, evtl wird er den Hund aber nicht mehr aufwachen lassen, wenns keinen Sinn mehr machen würde, zu operieren, das könne man nur sehen, wenn er hereinschauen könne. Weder die CT-, noch die Röntgenuntersuchung, noch Ultraschall konnten eindeutig eine tumoröse Geschichte bestätigen, noch dementieren. Nur Flüssigkeit in der Bauchhöhle konnte definitiv ausgeschlossen werden.

Ich muß mich jetzt entscheiden, was wir machen. Mir scheint nur eine Operation zum jetzigen Zeitpunkt falsch, weil die Anzahl der roten Blutkörperchen so gering ist und Ayla auch schon recht alt.

Ich wollte zur Entscheidungsfindung hier nachfragen, ob jemand Erfahrung hat. Die Entscheidung fälle ich dann nach Abwägung.

Trotzdem Danke für deinen Rat!

Martin

von Manuela(YCH) am 16. Juni 1999 19:38

Liebe Marion

Ich kann mir nur vorstellen, dass es verschiedene Kaliumbromid-Produkte gibt, und dass nicht alle die gleiche Menge des Wirkstoffes enthalten.

Das ist ähnlich wie bei den Beruhigungsmitteln wie Luminal. Da gibt es etliche, wie z.B. Mysoline, Aphenylbarbit, etc. Der Wirkstoff in diesen Beruhigungsmitteln ist zwar überall der gleiche, nämlich Phenobarbital, nur ist er nicht in all diesen Medikamenten in der gleichen Konzentration enthalten.

Was das Kaliumbromid betrifft: Bestehe einfach darauf, reines Kaliumbromid zu bekommen. Dann stellt sich dieses Problem erst gar nicht. Die Tabletten, die ich z.B habe, sind 500mg reines Kaliumbromid. Sie sind weiss und haben in der Mitte eine Bruchrille.

Wenn Dein Hund 22kg schwer ist, dann ist die Anfangsdosis: 22x20 = 440mg. Du darfst aber ohne Angst mit 500mg beginnen (ist leichter zu dosieren). Gib ihm dann die Hälfte davon am Morgen (250mg) und die andere Hälfte am Abend (nochmals 250mg). Dadurch ist es besser magenverträglich. Und denk daran: zusammen mit dem Fressen, und nicht in nüchternen Magen.

Du solltest nicht verunsichert sein durch die "anscheinend" hohe Dosis. Denk daran: mein Hund wiegt 6kg und erhält auch 500mg, einfach deswegen, weil er es über den Stoffwechsel zu schnell ausscheidet.

Liebe Grüsse

Manuela

von Wolf Peter(YCH) am 16. Juni 1999 19:53

Hallo Martin !

Ich möchte nur erwähnen, daß ich eine Hündin hatte die auch
Verdacht auf Milztumor hatte. Nach eine CT mit Kontrastmittel konnte eindeutig die Diagnose bejaht werden. Die Hündin ist sofort operiert worden, und ist 13 Jahre alt geworden. Soviel zu der Diagnose.

Ich kenne die Kleintierklinik in Thübingen, nicht aber wenn ich ein Hund hätte wo es um Leben oder um Tot geht, wäre mir keine Entfernung zu Weit.

Was ich empfehlen kann ist die TA Hochschule in Hannover, die Vet-UNI Klinik in München und die in Achen !

Eine Diskussion zwischen uns ist eigentlich Sinnlos, letztendlich geht
es um deinen Hund, den du so wie ich es hier entnehmen konnte sehr lieb hast und große Sorgen um sie hast und machst. Deswegen meine Empfehlung.

Ein Vergleich hätte ich noch. Wenn ein Mensch die Diagnose gestellt bekommt, Verdacht auf Tumor, wird er alles darauf setzen, daß man ihn die Diagnose von mehreren Seiten überprüft und läßt sich bestimmt nicht opreiern bevor die Diagnose fetsteht.

So würde ich bei meinem Hund auch vorgehen. Wenn ein Arzt mein Hund operieren möchte, aber seine Diagnose auf wackligen Füßen steht, dann würde ich bestimmt noch andere Institutionen aufsuchen und alle notwendige und mögliche Untersuchungen veranlassen, damit ich dem Hund unnötiges Leid ersparen kann.

Mehr möchte ich zu diesem Thema nicht sagen

Ich bin mir aber sicher, daß du alle notwendige Maßnahmen ergriffen hast oder wirst, bevor du deinen Hund operieren läßt.

Aber eins kann ich Dir mit Sicherheit sagen, in so einem Fall wie deine, frage ich keinen Forum nach Ratschlag höchstens nach Trost.

In diesem Sinne wünsche ich deinen Hund gute Besserung und dir
alles Gute und hoffe, daß du mich richtig verstanden hast.

Ciao Wolf Peter


von Gaby(YCH) am 17. Juni 1999 07:35

Hallo, eine Bekannte bat mich, nach Informationen zum Thema CAUDA EQUINA (Rückenmarksstauchung) beim Hund zu suchen.
Hat jemand Erfahrung damit, Tips, Adressen, oder irgend etwas.
Sie ist für jeden Tip dankbar. Ihre Hündin - ausgebildeter Rettungshund - ist daran erkrankt, (ist auch in Behandlung).
Gaby



von Gaby(YCH) am 17. Juni 1999 07:44

Hallo Ana, meine erste Hündin (Beagle) hat geschnarcht, daß sich die Balken bogen (so hatte ich das Schnarchen in Stereo, auch neben mir wurden Wälder gerodet...). Sie ist 17 Jahre alt geworden, ihre Nachfolgerin (Labradormischl.) träumt nur manchmal laut.
Viel Spaß mit Deiner Säge, Gaby


von M. Stoldt(YCH) am 17. Juni 1999 08:15

Hallo Wolf Peter,
Du hast Recht! Auch ich würde alles tun um den Hund zu helfen. Nur weiß ich nicht, was eine Hilfe ist. Ist ihm mehr geholfen, wenn ich mit ihm durch die Weltgeschichte haste, oder wenn er sein Gnadenbrot bei mir bekommt?

Er wird im Juli 12 JAHRE alt.

Wenn er 4 oder 7 Jahre wäre - keine Frage! Aber so? Was ist wenn die OP gut verläuft? In einem Jahr die Zähne, dann blind, dann die Hüfte? Ist das Tierliebe? Ich weiß es nicht.

Auch einem 85-jährigen würde man eine OP nicht mehr zumuten, wenn man nicht weiß, ob er sie ÜBERLEBEN würde. Denke ich mal.

Ich such hier keinen Trost, ich will Erfahrungen.

Verstehst Du mich jetzt?

Martin

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